Deutschland – Dorado der Verbote und gesetzlicher Vorschriften

Deutschland – Dorado der Verbote und gesetzlicher Vorschriften

Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet, von Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Derjenige, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, und derjenige, der sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer.

Gustave Le Bon, 1895

Immer wieder wundern sich meine ausländischen Freunde, wie ‚die Deutschen’ den allumfassenden Verbotekatalog, den sich unsere Politiker in nicht endenwollender Kreativität einfallen lassen, duldsam und ergeben bereit sind zu leben. Kaum ein Tag, an dem sich nicht irgendein Politiker – natürlich von edelsten Schützermotiven geplagt – mit einem neuen Verbotsvorschlag zu profilieren sucht.

Den jüngsten Vogel in diesem Feld der Entmündigung des augenfällig zu keiner eigenen Denkleistung fähigen Wählers schoß irgendein Verrückter aus dem Eliteclub der Politiker ab, der doch allen Ernstes eine „Kindersicherung für Feuerzeuge“ gesetzlich verankert wissen wollte. [Ich sehe schon einzel verpackte, in Stalufolie gewickelte Streichhölzer vor mir.]

Klimaschutz, Alkoholverbot für U18, Verbote für Killerspiele, Nichtraucherschutzgesetz, Rauchverbote für alle gastronomischen Einrichtungen, Tempolimit, Ladenschlußzeiten und Arbeitszeitbeschränkungen, Lebensarbeitszeitbeschränkung (z.B. für Ärzte), während Politiker, selbst Minister-(präsidenten), gar nicht senil genug sein können, Mindestlöhne, Handy- und Rauchverbot im Auto (warum nicht gleich ein Konversations- und CD-Einlegeverbot für den Fahrer sowie ein Verbot für jedwede Nahrungsaufnahme am Steuer), Scheinselbständigkeit (bei gleichzeitiger Promotion der Ich-AG!) – all dies bestätigt den entlarvenden Satz: „Nur Verbote regeln und sichern Freiräume“, zu dem sich Norbert Geis (CSU) am 20. März dieses Jahres in einer ntv-Talkshow verstieg. Nur zwei Tage später erklärte Volker Kander (CDU) im gleichen Sender: „Nach unserem christlich-abendländischen Menschenbild ist der Mensch zur Freiheit berufen, nicht zur Gängelung.

Erstaunliche Einsicht!

Der Gedanke drängt sich auf, [….]