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15. März 2015

Für Sie gelesen: Wir sind das Kapital

15. März 2015|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaftssystem, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen: Wir sind das Kapital

Erkenne den Entrepreneur in Dir – Aufbruch in eine intelligentere Ökonomie

In „Wir sind das Kapital“ geht Faltin der Frage nach, welchen Beitrag wir alle und nicht nur wenige Spezialisten zum Thema innovatives Entrepreneurship leisten können, und wie wir Potentiale erkennen und nutzen.

Autor: Günter Faltin
Verlag: Murmann Publishers, Hamburg
Preis: € 22,00
Umfang: 288 Seiten
ISBN: 978-3-86774-419-5

„Wenn wir uns darauf einlassen, Entrepreneure zu sein, steht uns die Welt offen. (…) Wir brauchen Entrepreneure, um die Problemberge, die vor uns liegen, anzugehen. Die althergebrachten Denkweisen und Institutionen haben die Probleme verursacht. Wir sollten nicht darauf vertrauen, daß die Verursacher der Probleme nun die geeigneten Lösungswege finden werden.“

Günter Faltin, überzeugter Gründer und Wegbegleiter von Start-Ups sowie Autor des Bestsellers „Kopf schlägt Kapital“ legt mit „Wir sind das Kapital – Erkenne den Entrepreneur in Dir. Aufbruch in eine intelligentere Ökonomie“ sein zweites Buch vor und entwickelt darin seine Gründungslehre entscheidend weiter.

Als Unternehmer und Initiator der Teekampagne gilt Faltin als Wegweiser, Vordenker und Vernetzer einer neuen Bewegung von Entrepreneuren, die sich eine bessere Welt und eine intelligentere Ökonomie auf die Fahnen geschrieben haben.

In „Wir sind das Kapital“ geht Faltin der Frage nach, welchen Beitrag wir alle und nicht nur wenige Spezialisten zum Thema innovatives Entrepreneurship leisten können, und wie wir Potentiale erkennen und nutzen. Er fächert minutiös eine höchst systematische Methode zur Unternehmensgründung auf und stellt dabei die Wichtigkeit eines tragfähigen Unternehmenskonzepts für erfolgreiches Entrepreneurship heraus.

Faltins Forderung an die Unternehmer: Unsere Gesellschaft benötigt einen modernen Typus des Entrepreneurs, der auf innovative Produkte setzt, die unsere Ressourcen schonen und zivilgesellschaftliches Engagement einer aggressiven, alle Bereiche unseres Lebens vereinnahmenden Ökonomie entgegensetzt. Denn die wachsenden Probleme unserer Zeit sind mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu lösen. „Wir müssen selbst aktiv werden. Als Entrepreneure, Künstler, als genügsame, aber zukunftsfähige Handelnde. Bescheidener, was den Verbrauch an Ressourcen angeht, anspruchsvoller, wenn es um geglücktes Leben geht.“

Über den Autor:
Günter Faltin baute den Arbeitsbereich Entrepreneurship an der FU Berlin auf. Vor 30 Jahren gründete er die Teekampagne – eine einzigartige Erfolgsgeschichte – und begleitet heute als Business Angel zahlreiche Unternehmen. Sein letztes Buch „Kopf schlägt Kapital“ war ein Bestseller, der in acht Sprachen übersetzt wurde. Er lebt und arbeitet in Berlin und Chiang Mai.

13. Januar 2015

Der Koran beweist es: Der Islam ist so “friedlich” wie das alttestamentarische Christentum!

13. Januar 2015|Gesellschaftssystem, Kultur und Geschichte|Kommentare deaktiviert für Der Koran beweist es: Der Islam ist so “friedlich” wie das alttestamentarische Christentum!

Wer anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung (und den Koran nie gelesen), oder er/sie lügt, oder ergeht sich (feige) in ‚politischer Korrektheit‘.

  1. Muslim(a), egal welcher Art, wird man nicht per ‚Taufe‘, sondern qua Geburt. Wenn der größte Teil der Muslime tatsächlich friedliebend ist, so nicht wegen der Friedliebigkeit des Islam, sondern entgegen der klaren Weisung des Koran, Nicht-Islamisten aktiv zu bekämpfen (notfalls zu töten). De facto handeln sie also wider den klaren Befehl des Propheten.
  2. Ebenso barer Unsinn ist die Behauptung (unserer Politiker und auf Ausgleich bedachter Gutmenschen), es gäbe einen demokratischen Islam. Der Koran ist Allahs Wort, gilt absolut und jenseits aller staatlicher Gewalt und Lehre. Ein (demokratisches) Mitspracherecht weltlicher Art ist per se ausgeschlossen; darüber helfen auch alle dialektischen Klimmzüge nicht hinweg – ob sie von Herrn Özdemir, Frau Merkel, Bundespfarrer Gauck oder sonst wem kommen.
  3. Der Islam (bzw. der Koran) ist – nimmt man ihn, wie verlangt, ernst – nicht nur frauenfeindlich (in dem Sinne, daß Frauen alles andere als gleichberechtigt sind), sondern (siehe 2.) verfassungswidrig; er erfüllt (an fast 200 Stellen im Koran) klar den Tatbestand der Bildung einer kriminellen Vereinigung, müßte also de facto längst den Generalstaatsanwalt und den Verfassungsschutz auf den Plan rufen, da er zur Spaltung der Gesellschaft, zu Gewalt, Zwang, Nötigung, Betrug (an Ungläubigen), Intoleranz und sogar zu Mord aufruft. Doch welcher (General-)Staatsanwalt hätte den Mut, hier einzuschreiten.

Der Koran ist im gesellschaftlichen Gedankenfeld einer Wüstenreligion des 7. Jahrhunderts verhaftet und enthält den klaren Befehl, sich ausschließlich den Weisungen des Propheten zu unterwerfen, Allahs Wort aktiv und kompromißlos(!) weiterzuverbreiten – ohne ‚wenn‘ und ‚aber‘. Da ist für moderne soziologische Überlegungen, Toleranz, Verständnis und alternative Strukturen nicht der geringste Platz. Talmud (Tora) und die (neuen) Evangelien, ja selbst Buddhismus und Hinduismus haben sich diesbezüglich geistig und inhaltlich (etwas) weiterentwickelt, im Sinne einer Modernität auf sich verändernde Zeiten reagiert. Nicht so der Islam, dessen doktrinärer ‚ductus generalis‘ absolutistisch und „ewig“(vorgestrig) geblieben ist. image001 ………….. ich bin dessen sogar sicher. H.-W. Graf PS I: Erlauben Sie mir – eine drohende Fatwa irgendeiner Madhhab hin oder her -, Ihnen einige generelle Gedanken zum Thema ‚Religionen‘ beizulegen: – Wider die Religion.pdfBrief Martin B an Merkel.pdf Im übrigen würde es sich (insbesondere für unsere Politiker und meine Kollegen Journalisten) dringend empfehlen, den Talmud sowie das Alte und Neue Testament (incl der Exegesen) und den Koran zu lesen, um zu wissen, wovon sie überhaupt sprechen! PS II: Unsere beiden Vereine www.anthropos-ev.de und www.d-perspektive.de laden Sie herzlich dazu ein, die anhängenden websites anzusehen und unsere Friedenserklärungen zu zeichnen. Sie haben fünf Stimmen, und jede zählt. Um aktive Weitergabe wird gebeten; Sie helfen uns damit sehr. www.friedenserklaerung.de www.declaraciondepaz.eu www.declarationdepaix.eu www.deklaracijamira.eu www.peacedeclaration.eu

11. September 2014

Desinformation stabilisiert das System

11. September 2014|Gesellschaftssystem, Politik|Kommentare deaktiviert für Desinformation stabilisiert das System

Brüssel will – festhalten! – ein Toleranzministerium einführen; mutmaßlich, um erboste EU-Bürger von physischen Übergriffen auf Politiker abzuhalten, weil diese gerade ein Gesetz beraten, den Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten zu verbieten, gleichzeitig aber den Hanfanbau – ausschließlich zur Selbstversorgung mit Haschisch – gestatten wollen.

Widersprüchliche Meldungen und gerüchteweise gestreute Falschinformationen verunsichern die Bevölkerung und verunfähigen die Menschen, klare, eindeutige und zweckdienliche Entscheidungen zu fällen. Derart irritierte Menschen sind dann leichter unter Kontrolle zu halten; sie flüchten sich in die Nischen des ansonsten ungeliebten, bisweilen gar verhaßten Systems, suchen Sicherheit und lehnen sich weniger weit aus dem berühmten „Fenster“.

Das Geheimnis der Freiheit liegt in der Bildung, während das Geheimnis der Tyrannei darin besteht, die Menschen dumm zu halten.

Maximilien de Robespierre
(franz. Politiker und Rechtsanwalt, 1758-1794)

Den eindeutigen Beweis für dieses Verhaltensmuster liefert das Hin und Her der Meldungen zu wirtschafts- und sozialpolitischen Themen, den Nachrichten über die politischen Unruheherde in Südosteuropa, dem Nahen Osten und diversen Krisengebieten in Afrika sowie vielerorts rund um den Globus.
Da ist zum einen von einer Wiederbelebung des Konsums und den ökonomischen Erwartungen der großen Konzerne die Rede, zum anderen steigt die Zahl der Privatinsolvenzen wieder, der PKW-Markt büßt in Europa zweistellige Prozentsätze ein, während die vier großen deutschen Autobauer Rekordgewinne ausweisen, obgleich ihr Absatz in China und Rußland deutlich rückläufig ist. Einerseits befürchten die Börsen- Auguren Schaden für den deutschen Aktienmarkt, wenn die Zinsen – beginnend in den USA, dann übergreifend auf Europa – wieder steigen, andererseits hat der DAX sich von seinem fast 11%igen Rückgang bis heute noch nicht erholt und droht sogar das Tief von Mitte August noch einmal zu unterschreiten. Und auch die Alternative zu seitwärts tendierenden Aktienmärkten – Edelmetalle, allen voran Gold – wollen sich einfach nicht beleben lassen.

Hochkonjunktur haben eigentlich nur die Waffenschmieden, denen im Grunde genommen egal sein kann, wen sie beliefern, denn der heutige Feind kann morgen der Freund sein; umgekehrt gilt das Gleiche. Wen man als Rebell, Terroristen oder (regierungstreuen) Verteidiger bezeichnet, hängt ausnahmslos von der Ideologie des Lagers ab, dem man sich zugehörig fühlt. Dem „guten Freund“ USA ist natürlich jegliche Einmischung in jedem beliebigen Staat verständnisvoll gestattet, wohingegen der personifizierte „Satan“ Putin handeln mag, wie er will; er bleibt der Böse. Liefert er Decken, Versorgungsgüter und Nahrungsmittel in den östlichen Teil der Ukraine, wird dies als Einmischung in fremde Angelegenheiten interpretiert. Gleichzeitig wird er unisono vom Westen aufgefordert, auf die „Separatisten“ doch bitteschön einzuwirken. Die Mitglieder der US-Privatarmee Blackwater „stabilisieren“ das rechtmäßige ukrainische System. Russische Berater in der östlichen Ukraine hingegen gelten als Brandstifter und Provokateure eines dritten Weltkriegs. Obi in Washington verlangt von der EU energische Sanktionen – die USA müssen ja Gegen-Sanktionen aus Moskau in keiner Weise befürchten; Europa hingegen sehr wohl.
Gleichzeitig zerfallen die von den USA nach der Zerstörung der früheren politischen Systeme lädierten Staaten im Vorderen Orient und drohen, in die Hände derjenigen politischen Strukturen und irren Religionsfanatiker zu fallen, die von den USA zuvor als Destabilisatoren der alten Regime aufgebaut, trainiert, ausgestattet und finanziert worden sind. Die Waffen sowie die finanzielle Ausstattung (u.a. die gesamte Logistik) dieser „Konterrevolutionäre“ werden jedoch hauptsächlich von Saudi-Arabien finanziert, dem wiederum ‚besten Freund der USA in der arabischen Welt‘ (Rumsfeld, im August 2012).

Wo kämpfend sich die Menschheit quält, hat’s meist nur an Verstand gefehlt.

Karl-Heinz Söhler
(dt. Unternehmer, Publizist und Lyriker 1923-2005)

Und wo im Gehirn des braven Medienkonsumenten noch ein freier Raum besteht, wird dieser von Zahlen, Daten und Fakten bombardiert für deren Aufbereitung öffentlich-(un)rechtlich bezahlte Wissenschaftler Zeit und Muße haben, üppige Fördergelder abzugreifen. So erfahren wir die durchschnittliche Maikäfer-Befliegung unterschiedlicher Teile der Republik und werden über die unsinnigsten Tatbestände detailliert aufgeklärt. Sinnentstellend und zumeist falsch prononciert aalen wir uns in Anglizismen und sprachlich nur noch als kriminell zu bezeichnenden Wortschöpfungen. Auch dies dient der Desinformation und Verhilflosung breiter Massen.

Einmal mehr: Werden sie sich als mündiger Bürger bitte ehestmöglich der Tatsache bewußt, daß man Sie und mich zuvorderst für zwei Belange benötigt: als Steuerzahler und Konsument. Nachrangig rangieren zwei weitere, sporadisch anfällige Tätigkeiten: als tapfere Verteidiger des hiesigen Systems in kriegerischen Zeiten sowie alle vier, bzw. fünf Jahre als Wähler zur Legitimierung eines undemokratisch ablaufenden Auswahlverfahrens unserer politischen Systemwächter.

Das Informationszeitalter hat längst Einzug gehalten, mit ihm aber auch die beinahe täglich wachsende Gefahr der Desinformationabilität. Die „Spreu“ vom „Weizen“ – veritable Informationen von verwirrendem Informationsmüll – zu trennen wird immer schwieriger, aber auch immer notwendiger, will man emotional und finanziell gesund und zukunftsfähig bleiben.

H.-W. Graf

8. September 2014

Deutsche im Kaufrausch – von wiederkehrenden Meldungen und ihrem Wahrheitsgehalt

8. September 2014|Gesellschaftssystem, Politik, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Deutsche im Kaufrausch – von wiederkehrenden Meldungen und ihrem Wahrheitsgehalt

Unter dem Radar der sich fortlaufend zuspitzenden geopolitischen Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten und der Ukraine rücken anderweitige – weniger spektakuläre – Entwicklungen leicht in den Hintergrund. Dennoch sollten auch diese im Auge behalten, oder – noch besser – gelegentlich unter die Lupe genommen werden. Daher geht es heute um die immer wieder aufflackernden Meldungen über den sogenannten ‘Kaufrausch‘ der Deutschen, á la: ‘Deutsche kaufen wie verrückt‘ oder ‘Konsumlaune in Deutschland: kaufen, kaufen, kaufen‘.
Als Grundlage für derartige Meldungen dient zuallermeist der sogenannte Konsumklimaindex, ein Index mit dem nicht die tatsächlich getätigten Konsumausgaben, sondern vielmehr die Stimmung der Verbraucher gemessen wird. Mit Fragen wie beispielsweise: “glauben Sie, daß es in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit günstig ist, größere Anschaffungen (Möbel/elektrische und elektronische Geräte usw.) zu tätigen?“ wird dabei Volkes pekuniäre Gemütslage erkundet und gedeutet. Der intensive Blick auf nachstehende Graphik dürfte aber so einiges erklären und relativieren.

Die blaue Linie stellt den jeweils gemessenen Konsumklimaindex dar, die rote Linie bezieht sich auf die realen Einzelhandelsumsätze in den letzten 8 Jahren. Nun ist es zwar so, daß der Einzelhandel nur 32% der privaten Konsumausgaben wiederspiegelt, er dürfte aber die Realität dennoch ganz gut wiedergeben. Auch andere Bereiche wie z.B. die Neuzulassungen von PKW´s zeigen in den letzten Jahren bestenfalls eine ausgeprägte ‘Seitwärtstendenz‘.
Wenn es also in den letzten Jahren eine Konstante gab (bei allen wirtschaftlichen Auf und Abs) dann war es das fast schon langweilige und vor allem stagnierende Konsumverhalten der Deutschen. Es ist offensichtlich weit an der Realität vorbeigepeilt, zu unterstellen, daß aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der damit einhergehenden Unattraktivität von Festgeldern u.ä. mehr Geld ‘verkonsumiert‘ würde. Der reale Geldbeutel und die Stimmung der Verbraucher sind eben doch zwei verschiedene paar Schuhe.
Wie sich das Konsumverhalten entwickeln wird, wenn der Winter naht und möglicherweise ‘Energie‘ wieder einmal in den Krisenmodus rutscht (es wird ja gerade fleißig an der nächsten hausgemachten Energiekrise gearbeitet), bleibt abzuwarten. Gut möglich aber, daß dann auch das ‘Konsumklima‘ erst einmal nennenswert ins Frostige abgleitet. Nach wie vor auf dünnem Eis wandeln die globalen Aktien- und Rentenmärkte, wobei diesmal die ‘grünen‘ Vorzeichen im Wochenverlauf deutlich überwogen.

Obwohl es ja heißt ‘politische Börsen haben kurze Beine‘, dürften die nächsten Wochen weiterhin von stärkeren Schwankungen begleitet sein, denn eine Lösung/Beruhigung der geopolitischen Machtspiele scheint noch in weiter Ferne.

Frank Amann

30. April 2014

Bericht von der 4. Morningstar Investment Conference vom 27. – 28. März 2014 in Amsterdam

30. April 2014|Finanzen / Wirtschaft|Kommentare deaktiviert für Bericht von der 4. Morningstar Investment Conference vom 27. – 28. März 2014 in Amsterdam

Sie zählt zweifellos zu den wichtigsten Daten des Jahres für Fondsmanager und Vermögensverwalter: die Europa-Konferenz von Morningstar, die in diesem Jahr in Amsterdam stattfand, und die 261 Teilnehmer aus 21 Ländern wurden nicht enttäuscht.

In ihrer Key-Note beleuchtete Maxima, Königin der Niederlande, Ehrengast und erste Sprecherin, in bemerkenswerter Weise die Bedeutung des Finanzmarktes für praktisch alle interpersonellen Belange weltweit, egal ob es um die private Vorsorge oder Geldanlage, öffentliche oder private Finanzierung, Entwicklung, Forschung und Lehre, die Infrastruktur eines Landes oder einer Gemeinde, die Errichtung neuer Arbeitsplätze oder die Sicherung bestehender Betriebe geht.
Queen Maxima weiß fürwahr, wovon sie spricht, denn abgesehen von ihrer hochrangigen Ausbildung auf drei Kontinenten war und ist die gebürtige Argentinierin sowohl von der UNO als auch im Rahmen der G20 Global Partnership for Financial Inclusion sowie als UN-Patin für den Aufbau von Mikrokredit-Institutionen in Ländern der Dritten Welt, für das Communité für Ethnische Minderheitsrechte von Frauen sowie viele weitere ehrenamtliche Tätigkeiten im Einsatz. In ihrer Rede betonte sie insbesondere die Verantwortung der globalen Finanzmärkte, nachgerade das ins Werk zu setzen, wovon die Politiker zumeist nur reden. Ihre ohne Pathos aber mit Leidenschaft und ehrlicher Anteilnahme vorgetragene Botschaft diente als Appell an alle Teilnehmer, sich über ethnische und ideologische Grenzen hinweg der Verantwortung bewußt zu werden, die der zentrale Inhalt unseres Berufsstandes sein sollte, egal, ob es sich hierbei um die Konstruktion zukunftssicherer Finanzprodukte, die fachliche Durchdringung der Märkte oder die Beratung der Kunden und Mandanten als Bezieher und Nutzer im Finanzmarkt drehe.

Die anschließende Podiumsdiskussion unter dem Motto „Die Entwicklung des Finanzmarktes in 2014 und darüberhinaus“ war vor allem von der Frage getragen, wie das Vertrauen der Investoren in den Finanzmarkt zurückzugewinnen sei und wie man mit den Verantwortlichkeiten in diesem Markt vertrauenerweckend umgehen sollte, wie Risiken und Verantwortung aktiv zu bewältigen sei, und zwar auf lange Sicht und nachhaltig.

Unter Leitung des Global CIO von Morningstar Investment, Daniel Needham, diskutierten Arnab Das, Chef von Das Capital, David Zahn, Head of European Fixed Income und Sr. Vice President von Franklin Templeton, sowie Asoka Wöhrmann, CIO der Deutsche Asset and Wealth Management. Die Leitung übernahm Laura Pavlenko Lutton, die Direktorin des Fund of Funds Research-Teams von Morningstar Incorporated.
Bereits bei diesem Panel wurde deutlich, vor welch gigantischen Herausforderungen das Weltfinanzsystem, zu dem neben den staatlichen Notenbanken und den privaten und öffentlichen Bankinstituten auch die gesamte Versicherungswirtschaft gehört, steht, wenn es darum geht, teilweise völlig unterschiedliche Strukturen und gewachsene gesetzliche Fundamente aus fast 400 Jahren zu vereinheitlichen und sinnstiftend zu kompatibilisieren. Ungeachtet der politischen Fallstricke, die auf Wählerstimmen bedachte, fachlich zumeist völlig unbelastete Politiker in wechselnder Folge – je nach Wahlzyklus – auslegen, und jenseits ideologischer Gräben und Überzeugungen, die z.B. die europäische von der amerikanischen Finanzwelt trennen, richten sich die Inhalte kluger, vorausschauender und verantwortungsvoller Finanzpolitik natürlich auch nach den jeweiligen strukturellen Unterschieden der einzelnen Volkswirtschaften in den hoch entwickelten Industrieländern sowie den Schwellen- und Entwicklungsländern. Sie alle haben völlig unterschiedliche Probleme zu bewältigen, Maßnahmen ins Werk und Schwerpunkte zu setzen. Während erstere mit demographischen Problemen und vielfach gefährdeten Sozialsystemen kämpfen, gilt es in Schwellen- und Entwicklungsländern, Basisstrukturen, Infrastruktur und Logistik aufzubauen.

Je nachdem, ob in den einzelnen Ländern mehr privatwirtschaftlich oder mehr staatswirtschaftlich gedacht, gearbeitet und politisch gelenkt wird, unterscheiden sich auch die Wege der Finanzwirtschaft, deren jeweils angebotene und geförderte Inhalte sowie die Vertriebswege, auf denen Finanzprodukte auf den Markt und an den Verbraucher herangetragen werden. Hinzu kommt das Problem, daß 35 zum Teil noch völlig unterschiedlich gestrickte Gesetzeswerke dringend und ehestmöglich aufeinander abzustimmen sind. So gilt es auch, das romanische mit dem anglikanischen Rechtssystem unter einen Hut zu bringen und von Land zu Land teilweise recht unterschiedliche Vorstellungen davon, was staatlich geregelt und überwacht oder der privatrechtlichen Obliegenheit überlassen bleiben sollte. Nicht genug damit, ringt jedes Land noch mit unterschiedlichen Steuersystemen mit jeweils anderen Schwerpunkten.

Dieses erste Panel nahm den von Queen Maxima gesponnenen Faden fachkundig auf, und alle Teilnehmer waren sich zumindest dahingehend einig, daß zwar leider fachlich wenig vorbelastete Politiker mit ihren opportunistischen Beweggründen und partei- ideologisch behindert oftmals im Weg stehen, daß man sich jedoch nicht zum Büttel einer politischen Lobby machen lassen darf, egal ob es um die gesamte private und kommunale/ öffentliche Finanzwirtschaft, sämtliche sozialstaatlichen Verpflichtungen, das Pensions- und Rentenwesen oder die Infrastruktur unmittelbar gehe.

Vor diesem Hintergrund – dies galt im übrigen für beide Tage und sämtliche Redner – spielten weder die Krim-Krise noch die Frage, ob und wie lange der Euro überleben würde, eine wirklich bedeutsame Rolle. Beide Fragen wurden dafür umso heftiger (und je nach dem Grad der Abhängigkeit des jeweiligen Sprechers von privaten oder staatlichen Instituten) in sämtlichen Pausengesprächen sowie in weiteren, ebenfalls sehr kompetent besetzten Panels diskutiert. Einig waren sich die Diskutanten sämtlicher Gesprächsrunden dahingehend, daß die Angleichung der unterschiedlichen Finanz- und Wirtschaftssysteme viel zu komplex und wichtig sind, als daß man sie Politikern und deren Ränkespielen und machtpolitischen Opportunismen überlassen dürfe.

Teilweise sehr kontrovers wurden die bestehenden sowie die politisch angedachten Haftungskaskaden im (inter)nationalen Anleihenmarkt diskutiert. Wie weit kann/darf/muß die Sicherung finanziellen Engagements gehen?

Auch die Redebeiträge von Arnab Das (“Developed Market Crisis Management and Emerging Market Spillovers: Macro and Market Impact”) und David Zahn („Draghiland: An Anchor for European Fixed Income? Will the Eurozone grow again? Is inflation dead?“) sowie die Darstellung des ‚Norwegischen Modells‘ (Staatsfonds) durch Elroy Dimson und die interessanten Erläuterungen von Philip Straehl („No Portfolio is an Island: A Total Wealth Approach to Asset Allocation“) und Peng Chen („Research Presentation: Dimensions of higher expected return“) bestachen durch klare Daten und Fakten.
Einen gelungenen Ausklang des ersten Tages bot Tomas Sedlacek mit viel Humor und Esprit in seiner Key-Note („Economics of Good and Evil“), mit der er das Plenum auf die Verleihung der Morningstar Fund Awards am Abend einstimmte. Diese fand in beschaulicher Umgebung in einer ehemaligen Kirche (Koepelkerk) statt, und die drei Auszeichnungen wurden in höchst angenehmer, beinahe bescheidener Atmosphäre in drei Kategorien verliehen: Fund Manager of the Year wurden in der Kategorie ‚European Equity‘, Nicolas Walewski, der den Alken European Opportunities hauptverantwortlich managt; J. Kristoffer C. Stensrud und sein Team, die den Skagen Kon-Tiki managen, gewannen Gold in der Kategorie ‚Gobal Equity‘, und Michael Krautzberger, Manager des BGF Euro Bond erhielt den Pokal in der Kategorie ‚European Fixed-Income‘.

Am nächsten Morgen zeigte Angelien Kemna, CIO der APG Groep N.V. in ihrem Vortrag („Pension Fund Investing in Action“) in eindrucksvoller Weise auf, mit welchen Problemen in Zukunft beim Thema „Versorgung im Alter“ (auf privater wie auf staatlicher oder betrieblicher Ebene) zu rechnen sei. Dem folgte eine interessante Roundtable-Diskussion zwischen Jean-Marc Goy von der CSSF, Michael Heise, dem Chef-Ökonomisten der Allianz SE, Angelien Kemna sowie Roderick Munsters, dem CEO der Robeco Group. Hierbei ging es vor allem um die Vereinheitlichung der unterschiedlichen Gesetzesmechanismen in den europäischen Ländern sowie den internationalen Finanzmärkten. Wie unterschiedlich die Vorstellungen und Inhalte sind, mag ein Beispiel erhellen: Während die Europäer unter (mehr theoretischer) Leitung von Luxemburg und Brüssel noch über die adäquate Umsetzung der Richtlinien zu UCITS IV diskutieren, sind die Engländer und US-Amerikaner (teilweise auch die Skandinavier) längst bei UCITS VI und planen bereits für UCITS VII. Generell sehen sich sowohl die Anbieter im Finanzmarkt und deren Umsetzer als auch die Berater auf den unterschiedlichen Ebenen – als Verkäufer in (Struktur-)Vertrieben oder als wirkliche Berater – vor der mühevollen Aufgabe, einerseits regulatorischen Vorschriften zu genügen, andererseits aber die notwendige Transparenz und Qualität in ihre Beratung einzubringen, die den Mandanten, Kunden und Nutzern im Finanzmarkt ein wenig von der Angst und der Scheu nimmt, sich überhaupt mit Finanzfragen zu beschäftigen, statt alles nur (wahlweise) entweder staatlichen Institutionen, den großen Anbietern von Finanzprodukten (Banken, Versicherungen, etc.) bzw. ihren Arbeitgebern (im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung) zu überlassen. Einig waren sich auch bei diesem Panel alle Teilnehmer, daß es vor allem um das Verantwortungsbewußtsein und die Sauberkeit der Marktteilnehmer geht, wenn die Zukunft der Finanzwirtschaft eine bessere als ihre Vergangenheit sein (bzw. werden) solle. Die Zeiten räuberischer Strukturvertriebe müssen ebenso vorbei sein wie hemmungslose Gier unter Bankern und Investmentfondsmanagern, Brokern und Spekulanten.

Diese Zusammenhänge griff nach der zweiten Roundtable-Diskussion, bei der es um Nachhaltigkeit sowohl der Inhalte als auch der Qualität der Beratung ging (Teilnehmer waren Vertreter sehr unterschiedlicher Firmen und Institutionen), auch Daniel Needham auf, der Global CIO von Morningstar, als er auf den besonderen Aspekt der Verantwortung/Verantwortlichkeit wirklicher Beratung – unabhängig davon, ob auf Provisionsbasis oder gegen Honorar – sehr eindringlich verwies.

Bei vielen Teilnehmern dieser zwei Tage, für die man den Organisatoren gleichermaßen gratulieren und danken darf, war ein hohes Maß an Betroffenheit und Bedächtigkeit zu erkennen; vielen scheint allmählich klar zu werden, wie hoch der Schaden durch Ängste, Vorbehalte und das Mißtrauen der Öffentlichkeit gegenüber den Finanzinstituten ist und wie tief diese in der Bevölkerung verwurzelt sind, weil es den meisten Akteuren in der Finanzwirtschaft – beinahe egal, auf welcher Ebene – nur um Umsatz, Erfolge und Gewinne fürs eigene Haus (und Portemonnaie) gegangen war, statt um denjenigen, der fachlich überfordert, aber in hohem Maße auf die Qualität der Beratung angewiesen ist. Das verlorengegangene Vertrauen wieder zu gewinnen, sich der Verantwortung als Berater im Finanzmarkt (oder auch als Verkäufer von Finanzprodukten) bewußt zu werden und dementsprechend nicht nur offiziell, sondern realiter den notwendigen Überwachungsvorschriften Genüge zu leisten, all das könnte als zentrale Botschaft dieser zwei Tage angesehen werden.

Zu wünschen wäre, daß die bei der Morningstar Investment Conference gezeigte Grundstimmung ihren Niederschlag quer durch diesen Kontinent und die gesamte weltweite Finanzindustrie fände.

Ein großes Kompliment an den Veranstalter und sein ausgezeichnetes Team.

Danke für diese beiden Tage.

Hans-Wolff Graf

efv-AG

20. Januar 2014

Was treibt die Aktienmärkte an?

20. Januar 2014|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaftssystem|Kommentare deaktiviert für Was treibt die Aktienmärkte an?

Obgleich sich das Wirtschaftsjahr 2014 noch im ‚Stadium nascendi‘ quasi in den „Geburtswehen“ befindet, ist bereits deutlich abzusehen, daß sich der Trend aus 2013 fortsetzt. Aber was treibt die Aktienmärkte eigentlich so vehement an? Nun, zum einen ist es die enorme Liquidität in den Märkten; vor allem die institutionellen Anleger (Banken, Pensionsfonds, Lebensversicherungen, berufsgenossenschaftliche Versorgungswerke, etc.) sitzen auf Abermilliarden, die es zu investieren gilt. Da sie nur in sehr begrenztem Umfange in Immobilien und Edelmetalle investieren können, und der Geldmarkt, Staatsanleihen und andere festverzinsliche Papiere nur wenig hergeben, investieren sie in die Aktienmärkte – und hier natürlich vornehmlich in Standardwerte großer Unternehmen, die ihrerseits über hohe Kassa-Bestände verfügen, wobei die Schwellenländer/Emerging Markets nach den schlechten Erfahrungen im letzten Jahr zunehmend gemieden werden.
Zum anderen ist der Anteil von Aktienkäufen auf Kredit (vor allem im anglikanischen Markt) so hoch wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr; die Bereitschaft zur Spekulation – hierzulande eher selten – geht einher mit der Gier nach „Schnäppchen“.
Hinzu kommt drittens der Umstand, daß noch Mitte 2013 starke Währungen (u.a. Neuseeland-$, die norwegische Krone und der australische Dollar) bis zu 10% an Wert gegenüber dem US-$ und (noch mehr) dem Euro einbüßten.

Die Gelder der Privatanleger beeinflussen die Märkte derzeit wenig, wenngleich die Tendenz zunimmt (selbst hierzulande!), hohe Bargeldbestände (vor allem überladene Girokonten) abzubauen; das Menetekel der ‚Schuld-Steuer‘, das der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) – finanzwirtschaftlich das mächtigste Dreigestirn in der gesamten weltweiten Finanzwirtschaft – schon seit Oktober letzten Jahres immer deutlicher einfordern, beginnt Wirkung zu zeigen. Dieses völlig unter Kontrolle der USA stehende ‚Triumvirat‘ steht auch hinter der vehementen Forderung an die Bundesrepublik, endlich den eigenen Exportüberschuß abzubauen, den binnenländischen Konsum zu forcieren und damit seine Dominanz (vor allem innerhalb der Euro-Zone) einzuschränken, andernfalls müßte man über Strafen nachdenken und Konsequenzen ziehen. Diese unverhohlene Drohung bestraft quasi Deutschland für seine (noch) intakte Situation am Arbeitsmarkt.

In welcher von Banken und staatlichen Institutionen dominierten Welt leben wir eigentlich? Glaubt man allen Ernstes, mit einer Schwächung der europäischen „Lokomotive“ die horrenden Arbeitslosenzahlen in der gesamten EU (durchschnittlich 11%; bei der Jugendarbeitslosigkeit ø 32%) abbauen zu können? Selbst ehemalige Musterländer wie Schweden, Dänemark und die Niederlande bieten nur etwa 80% ihrer Jugendlichen einen Weg ins Arbeitsleben.

Der letzte Grund für den derzeitigen Hype an den Aktienmärkten ist sicherlich der typische Herdentrieb, und da sind vielen Anlegern, die ansonsten Risiken vermeiden und auf Sicherheit setzen wollen, Renditen von 3 bis 5% noch zu wenig. Sie verweisen auf den DAX (2013: 25,5%), ohne dabei zu bedenken, daß in diesen Index auch Dividendenerträge einfließen (noch dazu unversteuert).

Generell wird auch das noch junge 2014 äußerst interessant und spannend werden – nicht nur im Sport (WM und Olympia), sondern auch an den Finanz- und Wertpapiermärkten.

H.-W. Graf

5. November 2013

Für Sie gelesen: Big Data – Die Revolution, die unser Leben verändern wird

5. November 2013|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Technik|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen: Big Data – Die Revolution, die unser Leben verändern wird

Autoren: Viktor Mayer-Schönberger, Kenneth Cukier
Verlag: Redline Verlag, München
Preis: € 24,99
Umfang: 304 Seiten
ISBN: 978-3-86881-506-1
Seit dem Einzug des Computers in die Gesellschaft ist etwas mehr als ein halbes Jahrhundert vergangen und die Welt ist so voll von Informationen wie nie zuvor. Terabyte, Petabyte, Exabyte – das weltweite Datenvolumen, das unsere Informationsgesellschaft generiert, verdoppelt sich alle zwei Jahre. Eine wahre Datenexplosion: Big Data!

Durch die technologischen Innovationen, vorangetrieben durch die großen Internetanbieter, ist es nun möglich, diese riesigen Datenmengen zu sammeln, zu bündeln, blitzschnell zu verarbeiten und konkret nutzbar zu machen. So konnte Google im Jahre 2009 die Verbreitung der Vogelgrippe H1N1 besser vorhersagen als die amerikanische Seuchenbekämpfungsbehörde. Allein aufgrund der Suchbegriffe wurden verläßliche Vorhersagen für das gesamte Land, eine Region, ja sogar für einzelne Bundesstaaten getroffen und das unmittelbar, in Echtzeit.

Big Data bedeutet eine Revolution für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Es wird die Art und Weise, wie wir über Gesundheit, Innovation und vieles mehr denken, völlig umkrempeln. Es wird Vorhersagen möglich machen, die bisher undenkbar waren.

Die Experten Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier beschreiben in ihrem Weltbestseller, was Big Data ist und welche Möglichkeiten sich eröffnen. Auch die dunkle Seite dieser Entwicklung, wie etwa der immer weiter voranschreitende Verlust von Privatsphäre, wird dabei nicht verschwiegen.

Viktor Mayer-Schönberger gründete im Jahr 1986 die Software-Firma Ikarus mit Entwicklungsschwerpunkt in der Datensicherheit und entwickelte Virus Utilities, eines der am meisten verkauften österreichischen Software-Produkte. Heute ist er Professor am Oxford Internet Institute und berät zudem Unternehmen, Regierungen und internationale Organisationen.

Kenneth Cukier ist Daten-Editor bei ‚The Economist‘ und einer der prominentesten Experten für Entwicklungen im Bereich Big Data. Er hat 2010 einen der frühesten Artikel über diese Entwicklung geschrieben.

14. August 2012

Wolfson Economics Prize 2012

14. August 2012|Finanzen / Wirtschaft, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Wolfson Economics Prize 2012

Der von dem englischen Lord Simon Adam Wolfson ausgelobte ‚Wolfson Economics Prize 2012’ suchte weltweit nach einer ‚Beschreibung des besten Auswegs aus der EURO-Zone sowie Perspektiven für den Verbleib der übrigen Mitglieder’.
Namens und im Auftrag des ‚PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.’ verfaßte ich nachstehenden Wettbewerbsbeitrag.

Wenngleich wir es mit unseren Vorschlägen (die mutmaßlich zu alternativ waren) nicht in den Kreis der fünf Finalisten schafften, erlaube ich mir, Ihnen meine Gedanken zur Lektüre anzubieten, da ich der festen Überzeugung bin, daß wir geistig völlig aus dem bisherigen System ökonomischen Denkens aussteigen müssen, um wirkliche Lösungen für die Banken-, EURO- und Euro-Zonen-Krise – in Wahrheit handelt es sich um eine monströse (internationale) Staatsschuldenkrise – zu finden, wenn wir nicht gewärtigen wollen, daß uns das internationale Finanzsystem um die berühmten „Ohren fliegt“ – mit unabsehbaren finanziellen, wirtschaftlichen und (vor allem) sozialen Folgen.

H.-W. Graf

Vorstand PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.

Wegen der vielen Anfragen aus dem Ausland jetzt auch in Englisch.

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5. November 2011

Und neues Leben blüht aus den Ruinen

5. November 2011|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Geschichte|Kommentare deaktiviert für Und neues Leben blüht aus den Ruinen

– Über den Zusammenbruch von Systemen –

Wer sich nicht darauf beschränkt, die täglichen Horrormeldungen aus Politik und Wirtschaft, der Welt der Waffen und Wertpapiere medial zu konsumieren und ob des Versagens der Parteipolitiker resigniert den Kopf oder wütend die Fäuste zu schütteln ,könnte den Verdacht wittern, daß er selbst als Teil einer Masse versagt hat, indem er stillschweigend und bequem, vor allem aber zu lange toleriert hat, das das gesellschaftliche System in all seinen Facetten völlig aus dem Ruder gelaufen ist.

Wir gleichen Gästen auf einem Ozeanriesen, die für viel Geld (Steuern) bei einer Reiseagentur (Partei), die uns medial umworben hat, eine luxuriöse Kreuzfahrt gebucht haben, und nun, auf hoher See, stellen wir fest, daß Kapitän und Offiziere als Hobbysegler heillos überfordert sind. Der ganze Kahn ist verrottet und teilweise leckgeschlagen. Statt idyllischem Wetter sehen wir uns in Sturm und Kälte gefangen, aus verrotteten Vorräten werden Notmahlzeiten serviert, veraltete Maschinen ächzen im Kampf mit der rauhen See.
Was wir als „Schnäppchen“ gebucht haben, erweist sich nun als Himmelfahrtskommando, und da tröstet uns auch wenig, daß wir Funksignale (Nachrichten) anderer Schiffe (Staaten) empfangen, die in noch größeren Kalamitäten stecken oder bereits im Sinken begriffen sind.
Letztlich sind wir verantwortlich, denn wir glaubten den Reiseprospekten (Parteiprogrammen), die uns Werbeagenturen (Medien) wohlfeil boten und freuten uns über Werbegeschenke (Steuerentlastungen, „Sozial“leistungen, Subventionen), ohne zu überlegen, wer diese denn wohl bezahlt. Wir ließen uns von Rattenfängern verführen, wie Mäuse mit Speck und Käse in die Falle locken und bejammern nun, im Käfig unseres politischen Systems zu hocken. Wir haben Crews (Parteien), Offizieren (Ministern) und Kapitänen (Kanzlern, Präsidenten) Vertrauen geschenkt, die erst an Bord begannen zu lernen, für was sie sich vorher schon als kompetente Fachleute angepriesen haben – Hochstapler und Etikettenschwindler; dafür würde man in anderen Berufen in den Knast wandern.

Zurück auf See: Was nützen uns hier, konfrontiert mit haushohen Wellen, die übers Deck schlagen, unsere Lebensversicherungen und Altersvorsorgen, Hypothekenbriefe und Kommunalobligationen, Gold und Silber – ob in Münzen oder als Schmuck – Aktien oder Wandelanleihen?
Und immer noch brüllen Offiziere und Mannschaften diffuse Durchhalteparolen und sinnlose Befehle, beordern Passagiere nach Backbord oder Steuerbord, von Luv nach Lee, in den Bug oder ans Heck – je nach Höhe und Art der Wellenkämme, die ängstliche Maate aus dem Mastkorb zu sichten glauben.

Die „Flotten“ (EU, USA, GUS, NATO, IWF, Weltbank, ESM, ESFS, usw.), zu denen sich einzelne Schiffe (Staaten) zusammenschlossen, stecken in der gleichen systemischen Falle wie jedes einzelne: Selbsternannte Kapitäne, so inkompetent wie ihre Offiziere (Minister), hilflose Mannschaften (Exekutive, Beamte), überforderte Logistik (Bürokratie) und dazwischen realitätsferne Himmelskomiker unterschiedlicher Couleur (Religionsapologeten), die Durchhalteparolen absondern. Panik macht sich breit und, in ihrer Begleitung, zunehmender Egoismus.
Daß sich unsere Schönwetter-Crews, die Schiffe, Besatzungen und Passagiere in Gewässer schipperten, vor denen wirkliche Fachleute seit Jahrzehnten und Jahrhunderten gewarnt haben, nun heillos überfordert sehen, beweisen die Meutereien auf einigen dieser Schiffe (Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Jemen, Bahrain); andere, heute noch vergleichsweise stabilere, werden folgen. Und ob auf dem einen Schiff die Nahrung oder auf dem anderen der Treibstoff ausgeht oder die Maschinen und die öffentliche Ordnung kollabieren, ist beinahe sekundär.

Nun ist jeder Sturm ein Ereignis auf Zeit, jeder Ozean begrenzt und auf jedem „Kreuzfahrtschiff“ befinden sich Passagiere mit unterschiedlicher Fachkompetenz. Da wäre es doch sinnvoll, mal die Passagierlisten durchzugehen und zu überlegen, wo wirkliche Kompetenzen schlummern, wen man in die Verantwortung bitten, wem man das Kommando übertragen könnte.

 

Die Masse be- und verhindert jeden Fortschritt.

Meuterei ist die klassische Form revolutionärer Systembrüche und seit jeher das ultimative Mittel, falsche Führer – Despoten, Egomanen und völlig Überforderte – loszuwerden. Nicht zuletzt aus Angst vor derartigen Systembrüchen wurde Meuterei seit jeher mit dem Standrecht (Verwurf des Rechts auf eine ordentliche Gerichtsverhandlung) und der sofortigen Exekution geahndet.
Aber nicht nur die politischen/militärischen/wirtschaftlichen Systemverwalter und ihre Heloten (Beamte, Minister, Adel und Offiziere) fürchten seit jeher Revolutionen, Machtwechsel und Meutereien. Auch die Masse (Volk, Heer) scheut vor einem abrupten Wechsel der Macht zurück, nach der Devise: Lieber eine in ihren Dimensionen bekannte Misere, Leid und sogar Elend, als das Unbekannte, das qualitativ und quantitativ Nicht-Erfaßbare und -Abschätzbare. Deshalb wehrt sich das Volk, die Masse, gegen grundlegend Neues grundsätzlich erst einmal sehr vehement; sogar dagegen, es überhaupt als Möglichkeit einer Alternative zuzulassen. Die Masse jammert und ächzt unter dem Joch, sehnt dessen Ende und Besserung herbei, tritt dann aber jemand mit einer grundsätzlich anderen Idee auf den Plan, hat die Masse nichts Besseres zu tun, als allen Widerstand aufzubieten, um diese neuen Gedanken als unrealistisch, bedrohlich und falsch zu „beweisen“. Lieber glaubt sie permanent wiedergekauten Märchen und falschen Zahlen, als sich der Mühe zu unterziehen, selbst zu denken und autark zu handeln. Diese systemische Abwehr erfuhren nahezu alle Neuerungen in Technik und Wissenschaft, Kunst und Politik – denken Sie an die ersten Fluggeräte, das Telefon, Blitzableiter und Eisenbahn, das Auto und den PC, an Schillers „Räuber“ und Kleists „Käthchen“, Dadaismus, Kubismus, moderne Malerei und Architektur, Kants kategorischen Imperativ und Freuds Idee der Psychoanalyse, Umwelttechnologien, aber auch an die Väter der Urdemokratie, wie Herakleitos und Sokrates, Solon und Perikles. Jeder Umbruch des Denkens und Handelns verlangt auch ein neues Fühlen und Empfinden, und eben das verunsichert und ängstigt Massen erst einmal. Deshalb haben es Systeme so leicht, sich selbst zu schützen und zu wahren, ja, bis zur unmittelbaren Katastrophe zu festigen, denn nichts steht dem Fortschritt in essentiellen Belangen so sehr im Wege wie die Masse. Das wußte schon Gustave Le Bon (1841 – 1931, Begründer der Massenpsychologie). Insofern ist die Perversion der Demokratie – die systemisierte Masse dominiert über die wenigen Klugen – der perfekte „Schutzwall“ für Bestehendes, die Bestandsgarantie für längst als falsch Erkanntes. Denn die Zahl der Weitsichtigen ist immer bedeutend geringer als die der Bequemen, Denkfaulen, Ängstlichen und Angepaßten.

Sofern wir uns darüber einig sind, daß alle derzeitigen finanz-, wirtschafts-, rechts- und sozialpolitischen Probleme menschlichen Ursprungs, also anthropogen sind, dann genügt ein Blick in die Geschichte, um zu konstatieren, daß alle bisherigen Systemumbrüche nie die Menschheit als Ganzes bedrohten, sondern es vor allem zwei Gruppen von Opfern gab: zum einen diejenigen, die sich am unbedenklichsten in den Schoß der Systeme fallen ließen, zum anderen jene, die sich aus den Strukturen der Systeme besonders reichlich und skrupellos bedienten. Und genau dies wird auch bei den nunmehr anstehenden Revolutionen und Systembrüchen ein weiteres Mal geschehen.
Vor diesen sozial-, wirtschafts-, finanz- und rechtspolitischen Umbrüchen müssen sich demnach auch nur diejenigen fürchten, die diese Systemik bisher sowohl als Subventions- und Almosenempfänger oder eben als Inhaber der Machtstrukturen am meisten ausgenutzt haben. Wer sich jedoch auf seine eigenen Stärken und Qualitäten besinnt, sich darüber klar wird, welche Rolle er in einer künftigen mutmaßlich wieder humaneren und natürlicheren Gesellschaftsordnung verantwortungsvoll und -bereit einzubringen willens und in der Lage ist, wird diese mutmaßlich sehr tiefgreifenden Veränderungen (auf allen Ebenen und in allen Strukturen) nicht nur heil überstehen, sondern im nachhinein als eine wirkliche ‚Zeitenwende’ erleben.

So radikal die meisten Umbrüche in der menschlichen Geschichte abliefen, so mutmachend sind für die uns nun ins Haus stehenden grundlegenden Veränderungen, daß wir einerseits über mehr Wissen und Erfahrungen verfügen als alle vor uns lebenden Generationen, zum anderen aber auch die daraus sich ergebenden Möglichkeiten für wirkliche Alternativen in allen Bereichen unseres Lebens.
Nach dem Staat und seinen systemischen Bütteln zu rufen, um göttlichen Beistand zu flehen oder ängstlich lauernd auf die Zukunft und bessere Zeiten zu hoffen, ist jedoch keine tragfähige Option.
Wer also nach wie vor glaubt, diese Veränderungen „Anderen“ überlassen zu können und sich eigenes Nachdenken und Hinterfragen ersparen zu können, den werden die nun bevorstehenden Veränderungen unserer gesamten Lebensverhältnisse hart und schmerzhaft treffen.

Es geht überhaupt nicht darum, fieberhaft darüber nachzudenken, wie man bestehende materielle Werte in die „neue Zeit“ hinüberretten, wie man dem Verfall der Währungen trotzen und seine eigenen „Schäfchen“ noch rechtzeitig ins Trockene bringen kann. Es geht vielmehr darum, den eigenen Wertekatalog gründlich zu hinterfragen. In Zeiten ökonomischer und (gesamt)politischer Umwälzungen sind vor allem die emotionale und soziale Intelligenz als fundamentale persönliche Werte gefragt, bei denen es weder um Millionen auf den Konten noch um offen zur Schau gestellte Prestigeobjekte und Titel geht. Wer sich jedoch davon in der Vergangenheit zu abhängig gemacht hat, dem dürften düstere Zeiten bevorstehen.

Besinnen Sie sich auf Ihre eigenen Qualitäten und Fähigkeiten, durchforsten Sie Ihren Freundes- und Bekanntenkreis nach denjenigen, mit denen Sie im Verbund die kommenden Probleme in engem Schulterschluß und auf friedliche Weise lösen können.
Wer sich jedoch immer noch verzweifelt gegen die klar absehbar anstehenden systemischen Zusammenbrüche meint, stemmen zu müssen, wird einen hohen Preis dafür bezahlen.

 

Ein Blick in die Zukunft

Lassen Sie uns nach all diesen Gedanken einen schrankenfreien Blick in die Zukunft wagen – ohne Rücksicht darauf, wie lang die (r)evolutionäre Zwischenzeit auch dauern mag, ja selbst, ob wir die dann folgende Zeit überhaupt noch persönlich erleben; denn diese ’Zweite Aufklärung’ wird nicht von heute auf morgen erfolgen und ablaufen.
Physische Arbeit wird weitestgehend von Maschinen und „intelligenten“ Robotern erledigt werden, und auch unsere Definition von Arbeit wird eine gänzlich andere sein. Im Ergebnis wird diese ’Zweite Aufklärung’ den Menschen als autarkes und autonomes Wesen herausbilden, das in der Lage ist, sich mit Natur und Umwelt zu versöhnen und sich nicht länger arrogant und ignorant als „Krone der Schöpfung“ versteht. Kultur und Lebensästhetik werden den Stellenwert gewinnen, den heute Pomp, Mode und Prestigegehabe besetzen. Intellektuelle Fähigkeiten werden zwar nicht an Bedeutung verlieren, aber nicht mehr nach heutigen „Wert“maßstäben beurteilt und gewertet. Viel mehr in den Vordergrund rücken werden die bereits erwähnten emotionalen und sozialen Kompetenzen (z.B. Mitgefühl, Toleranz, gegenseitiges Verständnis), die – jenseits des eingeengten Begriffs der Familie von heute – dem Einzelnen das Gefühl der Geborgenheit und der Zugehörigkeit vermitteln. Einen hohen Stellenwert wird die Pädagogik in ihrer ursprünglichen Bedeutung gewinnen (‚paed agoin’, der Spielgefährte und Wegbegleiter), denn jeder von uns hat Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen, was er anderen vermitteln und schenken kann.
Dementsprechend wird sich unser gesamtes Bildungswesen von Grund auf verändern und nicht mehr Menschen im Sinne einer Staatsräson und ihrer ’Nutzbarkeit’ entsprechend eingebleut.
Siehe: Unser Bildungskonzept
Ideologien jeder Art (Religionen und Sekten) werden ihre heuchlerische, entmündigende, bevormundende aus- und abgrenzende Funktion gänzlich verlieren und einem zugewandten und interessierten Menschenbild weichen. Und selbst der Staat als Staat als national-ausgrenzende Entität gehört der Vergangenheit an.
Siehe: Unser Steuer- Wirtschafts- und Sozialkonzept
Regionale Einheiten mit starken persönlichen Bezügen und Beziehungen sowie einem hohen Grad an Autarkie, Autonomie und Selbstverantwortung werden die bisherige staatliche Anonymität ersetzen.
Siehe: Unser Demokratie- und Rechtskonzept
Letztlich werden auch die Parteien als allmächtige Form des neuzeitlichen Adels verschwinden – ihre angemaßte Berechtigung haben sie ohnehin längst verloren.
Auf diesem Boden werden wir enorme Veränderungen des Rechtswesens, der Sozialität, des Miteinander-Lebens und -Umgehens, der Bildung und des gesamten Sozialwesens gewärtigen.

Utopisch meinen Sie?
Nun, eine Utopie bezeichnet – im Gegensatz zu einer Illusion – nicht etwas Unmögliches, Fiktives, Eingebildetes, sondern etwas (griech.: u-topos) bisher von den meisten nicht Sehbares/Erkennbares, was aber sehr wohl von einigen gesehen und erkannt wird, auch wenn es bislang noch außerhalb des Üblichen liegt. Nur aus Utopien kännen Visionen (lat.: ‚videre’ = sehen, erkennen) entstehen, die dann zu Zielen heranwachsen und verwirklicht werden können. Dabei wird es aber – jenseits der heutigen Formen von „Selbstverwirklichung“ – vor allem um die Entwicklung und Ausformung der bereits erwähnten sozialen und emotionalen Intelligenz gehen. Das Ethos wird wieder an die Stelle der unterschiedlichen Formen von Moral treten, und dies könnte der Königsweg hin zu dem werden, von dem wir so häufig sprechen und halbherzig träumen – innerem und äußerem Frieden.
Künftige Generationen und Jahrhunderte werden über unsere Zeit ebenso den Kopf schütteln, wie wir dies über die Sitten und Gebräuche, Lebensstile und -inhalte vergangener Jahrhunderte auch tun, und inwiefern wir das hier skizzierte Szenario einer Neuen Menschheit als Folge des sich herauskristallisierenden Zeitenwandels noch erleben, weiß niemand. Nur sollten wir damit heute beginnen, um es morgen Wirklichkeit werden zu lassen.

H.-W. Graf
21. September 2011

Für Sie gelesen – Die Kreatur von Jekyll Island

21. September 2011|Finanzen / Wirtschaft|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen – Die Kreatur von Jekyll Island

Die US-Notenbank FEDERAL RESERVE – Das schecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf

Autor: G. Edward Griffin

Verlag: Kopp-Verlag, Rottenburg

Preis: € 14,95

Umfang: 672 Seiten

ISBN: 978-3-938516287

“Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ (Meyer Amschel Rothschild). Wie soll ein Bankier die Macht über die Währung einer Nation bekommen, werden Sie sich jetzt fragen.

Im Jahre 1913 geschah in den USA das Unglaubliche. Einem Bankenkartell, bestehend aus den weltweit führenden Bankhäusern Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kuhn-Loeb, gelang es, in einem konspirativ vorbereiteten Handstreich, das amerikanische Parlament zu überlisten und das Federal Reserve System (Fed) ins Leben zu rufen – eine amerikanische Zentralbank. Doch diese Bank ist weder staatlich (federal) noch hat sie wirkliche Reserven. Ihr offizieller Zweck ist es, für die Stabilität des Dollar zu sorgen. Doch seit der Gründung des Fed hat der Dollar über 95 Prozent seines Wertes verloren! Sitzen dort also nur Versager, oder hat das Fed im Verborgenen vielleicht eine ganz andere Aufgabe und einen ganz anderen Sinn?

G. Edward Griffin enthüllt in diesem Buch die wahren Hintergründe über die Entstehung des Federal Reserve Systems und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Notenbank..

„Sechshundert Seiten pures Dynamit!“ (Thaalib A. Muhammad)

„Eine hervorragende Analyse. Bereiten Sie sich vor auf eine Höllenfahrt durch die Zeit und den Geist.“ (Ron Paul, Mitglied des US-Kongresses)

„Was jeder wissen muß über die Macht der Zentralbank. Ein packendes Abenteuer in der geheimen Welt des internationalen Bankenkartells.“
(Prof. Mark Thornton, Auburn University; Koordinator für Akademische Angelegenheiten, Ludwig von Mises Institut)

„Wer das Geld kontrolliert, der kontrolliert die ganze Welt.“ (Henry Kissinger, ehem. US-Außenminister)