Für Sie gelesen 1 – Die Deutschlandakte

Für Sie gelesen 1 – Die Deutschlandakte

Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun

Autor: Hans Herbert von Arnim
Verlag: C. Bertelsmann Verlag, München
Preis: € 16,95
Umfang: 368 Seiten
ISBN: 978-3-570-01024-2


Politiker und Honoratioren, die bei öffentlichen Anlässen die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse Deutschlands in den Blick nehmen, streichen nur allzu gern die Sternstunden der deutschen Demokratie heraus.

Hans Herbert von Arnim, Verfassungsrechtler und Deutschlands bekanntester Parteienkritiker, enthüllt in seinem neuen Buch „Die Deutschlandakte” die dunkle Seite der Republik hinter den schillernden Erfolgsmeldungen. In zahlreichen in sich geschlossenen Kapiteln werden anhand konkreter Mißbrauchsfälle Defizite und Auswüchse in unserem Land analysiert:

Parteienpatronage, überbordende Bürokratie, Justiz unter dem Einfluß der Politik sowie Großunternehmen, in denen Korruption zum alltäglichen Geschäft gehört. Die politische und wirtschaftliche Klasse agiert zunehmend im kontrollfreien Raum und im Zweifel eher im eigenen als im öffentlichen Interesse.

Der Themenkreis des Buches umfaßt neben Politik und Verwaltung, Gerichtsbarkeit und Wirtschaft auch Verbände und Wissenschaft. Arnims „Schwarzbuch Deutschland” ist eine schockierende Ansammlung von Aufregern; es soll aufrütteln, bevor unsere Demokratie dauerhaft Schaden nimmt.

Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim, Jahrgang 1939, studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und leitete nach der Promotion in Heidelberg das wissenschaftliche Institut des Bundes der Steuerzahler in Wiesbaden. Nach der Habilitation lehrte er in Marburg und lehrt seit 1981 an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Arnim leitet im Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung die Sektion „Modernisierung von Staat und Verwaltung”. Viele seiner Bücher zu Grundfragen von Staat und Gesellschaft waren Bestseller: „Staat ohne Diener”, „Fetter Bauch regiert nicht gern”, „Der Staat als Beute”, „Diener vieler Herren”.