Terror

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27. Dezember 2016

Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit und Political Correctnes als Meinungsterror

27. Dezember 2016|News, Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit und Political Correctnes als Meinungsterror

[In Ergänzung zu den folgenden Links bzw. angehängten PDFs, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.]

Wer in jedwelcher Form Terror auf Andere ausübt, ist entweder zu beschränkt oder zu bequem, nach Alternativen zu suchen, um seinen Standpunkt zu verteidigen. Wer hierbei sogar aus dem Hinterhalt handelt, muß sich auch noch der Feigheit zeihen lassen.

Lesen Sie hierzu:
Political Correctnes als Meinungsterror
Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit

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27. Dezember 2016

Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit.

27. Dezember 2016|Gesellschaft|Kommentare deaktiviert für Jeder Terror ist ein Akt gegen die Menschlichkeit.

Um es gleich vorwegzunehmen: Weder die Vereinigten Staaten von Amerika, noch sonst ein Staat, ein Volk oder eine Nation haben ‚den Terror’ oder ‚Terrorismus’ erfunden. Vielmehr leitet sich der Begriff ethymologisch vom lateinischen ‚terror’ (dtsch.: Angst, Schrecken) ab, mithilfe dessen Anwendung ggü. Dritten man zu erzwingen sucht, was man auf zivilisiertem Wege – durch Verhandlung, Überzeugung, Tausch – nicht zu erreichen vermag. Daraus darf grundsätzlich abgeleitet werden: Terror ist per se ein Akt der Hilflosigkeit, also ein eklatanter Beweis von Schwäche. Dabei ist Terror, den einer (als Einzelner wie auch als Gruppe/Staat) gegen einen anderen ausübt, beileibe nicht auf physische Gewalt beschränkt, vielmehr bedient sich der Terror Ausübende fallweise körperlicher (als Staat eben z.B. militärischer), aber auch emotionaler Mittel, der Androhung von unliebsamen Folgen und Strafen, um sein Ziel ggf. auch per Zwang durchzusetzen. Ob also ein Mensch dem anderen Gewalt androht, um dessen Brieftasche zu ergattern, oder George W. Bush dem Iran mit ‚ernsten Konsequenzen’ droht (für den Fall, daß dieser sein Atompropramm nicht aufgibt), ist prinzipiell dasselbe. Aber auch der Vater, der mit Prügeln sein Kind ‚zur Räson’ zu bringen versucht oder mit Essensentzug droht, übt damit Terror auf den mutmaßlich Schwächeren aus. Zumeist verkannt (zumindest jedoch unterschätzt) wird aber, daß auch die Inaussichtstellung von Ausgrenzung aus einer Gemeinschaft, deren Zugehörigkeit und Schutz man sucht, beim davon Betroffenen Ängste auslösen kann. Dieses Mittels – Liebesentzug, Schüren von Verlassenheitsängsten, Verlust des Arbeitsplatzes, etc. – bedienen sich Menschen und Sozialitäten/Sozialgemeinschaften unterschiedlicher Größe und Couleur (Familie, Bürogemeinschaft, Firma, Gewerkschaft, Partei), um den Willen des Individuums zu brechen, die systemische Ordnung aufrechtzuerhalten, Vorschläge (und allzu neue Ideen) abzublocken und drohende Veränderungen, d.h. Abweichungen von der bisher gültigen Norm zu unterbinden. Mit dem Mittel des Terrors versucht also eine Seite, ihren eigenen (vermeintlich bedrohten) Vorteil zu wahren – ohne Rücksicht auf die Interessen des Anderen.

Nun ließe sich einwenden, daß die Bedrohung eines Anderen geradezu ein ‚Naturgesetz’ sei – immerhin droht ein Löwe, dessen Fang sich Hyänen allzu frech nähern, auch mit physischer Gewalt. Dem ist allerdings zu entgegnen, daß ‚naturgebotene Gewalt’ nicht grundsätzlich Terror darstellt; ist nämlich der Hunger des Löwen gestillt – was er den Hyänen übrigens in seiner Körpersprache signalisiert –, kümmert es ihn in keiner Weise, wenn sich dann die Hyänen, die selbst wenig jagdtauglich sind, am Rest der Beute schadlos halten. Will sagen: Nicht jede Form der Gewaltanwendung ist eo ipso Terror; hingegen ist jede Art von Terror mit Gewalt verbunden, auch wenn diese nur theoretisch angewandt, also in Aussicht gestellt wird.

Hinzu kommt bei der Frage, wann Gewalt angebracht ist, ein nicht unerhebliches Unterscheidungsmerkmal: Das menschliche Gehirn, was uns (zumindest theoretisch) in die Lage versetzt, unsere Rechte als Individuum nicht nur mit Gewalt durchzusetzen, vor allem aber niemals mit jedweden Mitteln des Terrors.

Mit anderen Worten: Die Verteidigung eigener Rechte mag zwar mitunter den Einsatz von Gewalt bedingen, zum Terror wird Gewalt aber erst, indem ich die (Verteidigungs-)Rechte eines Dritten mißachte und ihn zur Aufgabe dieser Rechte zu zwingen versuche, um daraus einen zusätzlichen Gewinn/Vorteil zu ziehen.

Ein weiterer Aspekt: Terror entspringt einem Mangel an Intelligenz (im Sinne der Unfähigkeit des Ersinnens eines alternativen Vorgehens). Wer Terror ausübt, ist entweder zu bequem oder geistig nicht dazu in der Lage, ein Ziel zu erreichen. Dementsprechend setzt er eigene Überlegenheit ein, um mittels Terror etwas zu erzwingen – z.B. per körperlicher Überlegenheit (als Räuber oder gar als Vergewaltiger) –, was ihm auf freiwilliger Basis verwehrt und verweigert würde. So würde ein mutiger, selbstbewußter Mann niemals zum Vergewaltiger; entweder er geht einen fairen Tauschhandel ein und zahlt für einen Bordellbesuch, oder er arbeitet an seiner Sozialkompetenz und Kommunikabilität, um sich dem Ziel seiner Begehrlichkeit freudvoll nähern zu dürfen – ohne Einsatz von Terror und unter Wahrung und Achtung der Rechte des anderen Individuums. Auf die psychologischen Aspekte und die psychopathologischen Hintergründe des Einsatzes von Terror komme ich im weiteren noch zu sprechen.

Aber auch den Eltern, die dem seine individuellen Grenzen ausforschenden (und dabei Vater und Mutter manchmal auf die Nerven gehenden) Kind mit strafbewehrter Befehlsgewalt begegnen, weil dies bequemer ist, als Erklärungen zu liefern, lösen damit bei ihrem Kind Angst und Schrecken (eben Terror) aus. Ein Verständnis um Zusammenhänge, ein sinnstiftender Lerneffekt dergestalt, daß das Kind den Sinn eines Verbots oder eines alternativen Verhaltens erkennt und bejaht, kann nur aus Erklärungen resultieren, die aber eben Zeit und ein kindgerechtes Heranführen an Probleme verlangen und voraussetzen. Zwar muß sich das Kind – physisch unterlegen und materiell wie auch seelisch völlig abhängig – dem ‚Recht des Stärkeren’ (und dessen Terror) beugen, aber tief in seiner Seele reißt dies eine Wunde, die ohne nachgereichte Erklärung nie ganz verheilt und deren Narben irgendwann wieder aufzubrechen drohen – dann nämlich, wenn dieses Kind selbst zum Stärkeren heranreift und dann mit den gleichen Mitteln gegen Andere (dann Schwächere) vorgeht, die es selbst zu spüren bekommen hat.

Und jetzt kommen wir auf den Kern des Übels ‚Terror’ – nämlich die Frage: Wodurch wird der Mensch eigentlich zum Terroristen, wo es sich dabei doch ganz offensichtlich um ein Verhaltensmuster handelt, was weder (im ursprünglichen Sinne des Wortes) natürlich ist, noch um ein Mittel, was geeignet ist, Probleme auf Dauer zu lösen?

Terror definiert sich als die Summe der fiktiven (Schmerz-, Versagens- und Verlust-)Ängste, die bereits während der Primärsozialisation in uns verankert werden. Sofern diese eingebildeten/fiktiven Ängste nicht mit Erklärungen unterfüttert und aufgelöst werden, erleben wir sie passiv auch in den nächsthöheren Sozialitäten, in die wir als Jugendliche und später als Erwachsene hineinwachsen, und verwenden sie aktiv gegenüber Dritten, um Anderen unseren Willen und unsere Überzeugungen aufzuzwingen. Damit verstoßen wir aber gegen jede natürliche Menschlichkeit und unser grundlegendes Ethos, egal, wodurch die Anwendung von Terror unter moralischen Gesichtspunkten (Staat, Religion, Political Correctness, etc.) scheinbar gerechtfertigt wird.

Wie bereits erwähnt, ist die Anwendung von Terror keine natürliche Verhaltensweise; ausschließlich der Mensch bedient sich des Terrors als Mittel zum Zweck zur Erzielung eines Vorteils, und dies unter bewußter Mißachtung der Rechte eines Dritten.

Nun hat die Bewußtheit von Terror in unserem Leben eine lange Tradition. Sie geht zurück bis in unsere Kindertage, also in das Stadium der Primärsozialisation – in der kleinsten Sozialität, die wir als Familie bezeichnen. Terror, respektive die Angst davor, Terror erleiden zu müssen, sich in seiner Klein- und Schwachheit terrorisiert zu fühlen und diesem Terror ausgesetzt zu sein, ohne sich wehren zu können, stellt eines der traumatischsten Erlebnisse in unserer Kindheit dar. Und hier läßt sich an einem guten Beispiel erklären, was der Unterschied zwischen (natürlichem) Erschrecken und (widernatürlichem) Terror bedeutet: Jedem Kind flößen bestimmte Ereignisse – lautes Türenschlagen, Blitz und Donner, das wütende Bellen eines Hundes – Schreck ein. Erhält es dafür eine Erklärung vonseiten der Eltern, kann es diesen Schrecken verarbeiten – ohne seelische Narben, eben weil es verstanden hat, was ihn erschreckt hat. Wird das Kind jedoch erklärungslos mit diesem Schrecken alleine gelassen oder das schreckeinflößende Moment sogar als drohende Strafe mißbraucht, so führt genau diese Bedrohung zu einer Verankerung des Schreckens – aus einem natürlichen Ereignis wird eine latente Bedrohung; ein natürliches Erschrecken erweitert sich zu einer ständig im Hinterkopf gehaltenen fiktiven Angst.

Nicht selten benutzen Eltern derartige Schreckmomente, um allzu temperamentvolle und kreative Kinder zur Raison zu rufen, ohne dabei zu bedenken, welchen enormen Schaden sie damit anrichten können.

In gleicher Weise wirkt die ständige Bedrohung des Kindes vonseiten der Eltern mit Prügeln, Essens- und Schlafentzug, Stubenarrest in einem dunklen Zimmer sowie die strikte Verweigerung des Miteinander-Sprechens, der Zuwendung von Liebe und menschlicher Wärme verheerend; die Angst vor diesen physischen und emotionalen Schmerzen kann tiefe Wunden in die noch junge Seele reißen, und wie bei einer Wunde, die nicht sorgsam gepflegt wird und deshalb narbenlos heilen kann, wirkt die ständig wiederkehrende Bedrohung dann auch zunehmend als dauerhafte Angst (wenn auch nur fiktive) – eben als Terror.

Eine von derartigen Momenten der Angst durchwirkte Erziehung mag zwar für die Eltern den Vorteil haben, daß sich das Kind bequemer kontrollieren und disziplinieren läßt, die Eltern legen damit aber den Grundstein dafür, daß ihr Kind ein Angsthase, Duckmäuser und Feigling wird, sich selbst einer an sich natürlichen Kreativität und Neugier enthält und später zum angepaßten Mitläufer wird. Darüber hinaus entwickelt sich damit eine ‚Terroranfälligkeit’, die das Kind im späteren Erwachsenenleben auch leichter zum Opfer anderer Terrorismen werden läßt. Alternativ lernt und übernimmt das Kind aber auch diese Mechanismen, um sie seinerseits im späteren Leben einzusetzen.

So ganz nebenbei erfährt das Kind, während es in die zweite Stufe der Sozialität (erweiterter Familienkreis, Nachbarschaft) hineinwächst, daß derart dauerhaft verankerte Ängste anscheinend irgendwie zum Leben dazugehören. Es erlebt die Angst der Älteren vor Krankheit und Arbeitslosigkeit, Unfällen und Überfällen, Krieg und Tod; das Moment des Erschreckens und Erschrecktwerdens gewinnt an Permanenz. Nach und nach gräbt sich ins Bewußtsein des Kindes/Jugendlichen die Überzeugung ein, daß das Leben insgesamt eine Aufeinanderfolge von Gefahren, Bedrohungen und schmerzvollen Augenblicken ist. Die eigentlich natürliche und unser Werden und Wachsen stimulierende Welt verdichtet und verdunkelt sich zunehmend zu einer permanenten Gefahrenzone.

Unter pädagogisch wertvoller Observation nehmen dies die Eltern wahr und können durch Gespräche, vor allem aber durch ein positives Vorleben, dem Kind früh- und rechtzeitig die aufkeimende ‚Angst vor dem Leben’ nehmen. Sind jedoch die Eltern mit ihren eigenen Ängsten zu sehr beschäftigt, und machen sie sich das Leben als Eltern allzu einfach, so fehlt ihnen der Blick für diesen pädagogisch wichtigen Aspekt der Erziehung. Sie verkennen dabei aber, daß gerade in der frühesten Kindheit dem kleinen Spatzen noch jede Möglichkeit fehlt, sich intellektuell und emotional mit diesen Bedrohungen auseinanderzusetzen. Gerade kleine Kinder ahmen instinktiv erst einmal das nach, was ihnen die Umwelt vorlebt. Insbesondere die Eltern, die frühesten Bezugspersonen des Kindes, spielen dabei die entscheidende Schlüsselrolle. Hinzu kommen weitere, dieses Problem nährende, tagtäglich erlebte Einflüsse aus den Medien – Kriegs-/Horrorfilme, tägliche, von Gewalt strotzende Berichte, Killerspiele.

Ob und in welchem Maße ein Kind als ängstlich und verschüchtert in seine Jugendzeit hineinwächst oder bereits als Kind lernt, mit Interesse, Neugier und Lebensfreude ins Leben zu stapfen, entscheidet sich daher in der frühesten Kindheit.

Verängstigte Kinder werden zu verängstigten Jugendlichen. Sie setzen damit das Erbe ihrer Kindheit und deren Inhalte fort. Ein mit gesunder Lebensfreude und einem natürlichen Umgang mit den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Verhaltensweisen ausgerüstetes Kind wird auch als Jugendlicher weniger schnell zum Opfer von Terror und Einschüchterung. Sein natürliches Warnsystem wird es Gefahren schneller erkennen lassen und es wird lernen, diesen eher auszuweichen, als daß es zum naiven Opfer von Cliquen und schlechtem Umgang wird. Ein in der Kindheit nicht mißbrauchtes, sondern genährtes Vertrauen wird das Kind auch als Jugendlichen dazu befähigen, sich mit Neuem interessiert, aber auch kritisch auseinanderzusetzen. Es wird sich in natürlicher Homogenität in die nächstgrößeren Sozialitäten (Schule, kommunales Umfeld und Beruf) hineinarbeiten, über neue Eindrücke und Erlebnisse reflektieren und kommunizieren, Gemeinsamkeiten wie auch Widersprüche entdecken und angstfrei bewältigen.

Natürlich wird es auch Krankheiten und Unfälle als nicht zu vermeidende Geschehnisse im Leben begreifen – aber eben angstfrei. Es wird Mitgefühl mit davon Betroffenen empfinden, aber nicht in Mitleid verfallen und eigene, tief in der eigenen Erinnerung vergrabene Ängste wiederentdecken und davor erschrecken. Es wird Vorsicht walten lassen, nicht hingegen überängstlich an Neues, Unbekanntes herangehen. Und es wird sich seine natürliche Neugier, sein Interesse an Andersartigkeiten, fremden Kulturen und Lebensformen bewahren und diese suchen, näher kennenzulernen und zu verstehen.

Fazit I: In unserer Kindheit werden also bereits die Weichen dafür gestellt, ob wir im späteren Leben mit Vorurteilen und Ressentiments an uns später begegnende Unterschiedlichkeiten in der Berufs- und Lebenswelt herangehen, oder diese mit hohem Interesse und natürlicher Neugier zu erfahren versuchen. In gleicher Weise wird aber schon in der Kindheit festgelegt, ob wir uns leicht erschrecken und ins Bockshorn jagen lassen. Ein von Terror unbelastetes Kind wird später aber auch nicht selbst zum Mittel des Terrors greifen, um sich damit einen Vorteil zu ergattern, den es auf andere Weise glaubt, nicht erzielen zu können.

Religiös und staatlich organisierter Terror

Die vorsätzliche Ausnutzung von fiktiven Ängsten ist jedoch beileibe nicht auf die Beziehung einzelner Menschen miteinander beschränkt; auch Organisationen bedienen sich fiktiver Ängste der Menschen, um diese möglichst umfassend und effektiv in ihrem DenkFühlHandeln unter Kuratel zu bringen und zu halten.

So lebt jede Religion davon, ihre Mitglieder (und potentielle neue) einerseits in einen Kranz von Lebens- und Verhaltensvorschriften für möglichst alle Belange des Lebens einzubinden und andererseits einen Katalog von Versprechungen für den Fall anzubieten, daß diese Regeln eingehalten werden, bzw. eine Liste von Drohungen parat zu halten, die denjenigen terrorisiert, der gegen diese “göttlichen” Verbote verstößt. Genau hieraus generieren die Religionen ihre Macht und ihren Einfluß. Ihr Fußvolk – hierarchisch sorgsam geordnet und trainiert wie ein Strukturvertrieb – spielt dabei perfekt auf dieser Klaviatur subtiler Ängste (Krankheit, Seuchen, Hunger, Tod, vor allem jedoch mit der Inaussichtstellung auf “ewige Qual ohne Erlösung” im Jenseits, auf dessen genauen Beschrieb sie gleich noch einen Alleinwissensanspruch erheben). Gleichzeitig offerieren sich diese Statthalter des jeweiligen Gottes als benevolente Vermittler für ein freudvolles Lebens und ewige postmortale Glückseligkeit. Einzige Bedingung dafür ist die widerspruchslose Akzeptanz ihres Regelkatalogs, der selbstredend göttlichen Ursprungs ist und in jeweils recht kreativer Weise seinen Weg zu uns Menschen gefunden hat.

Mithilfe dieser Drohkulisse, eines Katalogs von Strafen und Belohnungen festigt die jeweilige Religion ihre Systemik, hält ihre Mitglieder bei der Stange und genießt – insbesondere in Deutschland – ihre Privilegien. Das System selbst fußt also auf einer jeder Aufklärung spottenden, sich jeder Überprüfbarkeit verweigernden Desinformation – eben mithilfe des an die emotionalen Ängste appellierenden Terrors. Und da wir per se “allzumal Sünder” sind, verstößt Jeder täglich mehrmals gegen “göttliches Gebot”. Alleine dieser Satz grenzt mutmaßlich an Häresie und dürfte dem Autor postmortal Dekaden an Dunkelhaft bei Schwefeldampf und sonstiger Unbill einbringen.

Im Rahmen dieser ideologisch verquasten Terrorsystemik führ(t)en die Religionen – egozentrisch und intolerant gegen jedes andere religiöse Terrorsystem abgegrenzt – Kriege, erober(t)en Länder und ganze Kontinente, saug(t)en die Bevölkerung mit eigenen Steuergesetzen und Abgabenverpflichtungen aus, um ihrerseits ubiquitär Gotteshäuser zu errichten, Statthalter einzusetzen und Reichtümer anzuhäufen. Wo dies opportun war, arrangierten sich die Religionen problemarm mit Despoten und Diktatoren, Fürsten und Kaisern, heutzutage mit Staatsformen aller Couleur, deren Waffen sie segnen, Heere begleiten und Gesetze sanktionieren; kein Wunder, daß weltliche Potentaten immer auch die Nähe zur jeweils stärksten Religion suchten, um ihre Macht durch deren Placet auch göttlich abgesichert zu sehen. Wer sich diesem Gesetz widersetzte, verlor binnen kurzem auch seine Macht. Staat und Religion war also aus wechselseitigen Interessen stets an einem beiden Seiten dienlichen Miteinander in höchstem Maße gelegen.

Dem sakralen Terror steht der säkulare Terror – früher durch Gottkaiser und Pharaonen, später durch Fürsten und Könige (“von Gottes Gnaden”!), heute durch mehr oder minder undemokratische Regierungen – in nichts nach. Offiziell immer am Wohl des Volkes (“sozial“) und vor religiös fundiertem Hintergrund (“christlich“, “islamisch“, “hinduistisch“) herrscht die jeweilige weltliche Elite mithilfe eines breitfächrigen, möglichst undurchlässig-dichten Gesetzes- und Vorschriftenkatalogs, der einerseits Wohltaten und Sicherheit des Individuums zu sichern und zu garantieren vorgibt, andererseits aber jede Andersartigkeit, jedes Abweichen von einer obrigkeitlich verordneten Systemik mit Argwohn registriert oder unter Strafe zu stellen versucht. Die Enge dieses Gesetzeskatalogs einerseits und der Aufbau von Feindbildern (gegenüber anderen Staaten, inneren Feinden und möglicherweise drohenden Gefahren des Alltags) festigt und sichert die Macht des jeweiligen Staates bzw. der ihn regierenden “Eliten”. Je enger das Netz der Verordnungen und staatlichen Eingriffe und Kontrollen – natürlich alles zum Wohl der Bürgerschaft –, desto verunfreiheitlichter lebt die jeweilige Bevölkerung; man muß es ihr nur entsprechend euphemistisch verkaufen – die Kernaufgabe der jeweiligen Parteien und ihrer Fackelträger.

Darüber hinaus unterhält der Staat ein Millionenheer an Beamten und Bediensteten, Systemträgern der in alle Bereiche des Familien- und Arbeitslebens reichender [öffentlich-(un)rechtlicher] Organisationen – wiederum von unendlicher Fürsorge getrieben –, die nach offizieller Lesart nur dem Schutz der Bevölkerung nach innen und außen sowie dem “sozialen Ausgleich” dienen. In Wahrheit entmündigt der Staat seine BürgerInnen, verunfähigt sie ganz bewußt, ja vorsätzlich, und generiert damit eine – natürlich für viele recht bequeme – Abhängigkeit, mittels derer er seinen Machtanspruch sichert. Hierzu dienen Feindbilder und Drohkulissen aller Art: der böse Nachbarstaat als möglicher Angreifer, die Fährnisse der Umwelt, Krankheiten und alltägliche Gefahren des Lebens, die Folgen ungesunder Lebensführung und ausbeuterischer Arbeitsbedingungen, soziale Ungerechtigkeiten und ein gefährdeter Lebensabend – eine illustre Fülle drohender Momente, die zu begrenzen und zu bezwingen nur dem Staat und seinen willfährigen Bütteln, vor allem aber den Berufspolitikern in ihrer grenzenlosen Weitsicht und Weisheit obliegen kann. Auch diese Subsysteme des Staates bedienen sich des Vorschriften- und Ahndungskatalogs ihres obersten Heerführers, des Gesetzgebers, obgleich dessen “Chef”, die Bürgerschaft als (offiziell) oberster Souverän, dem Gros der Gesetze niemals zustimmen würde. Von Demokratie wird deshalb zwar offiziell und bei jeder sich bietenden Gelegenheit geschwafelt, realiter spielt sie jedoch nicht die mindeste Rolle.

Trefflich in die Hand spielt dem staatlichen System dabei das dichte Geflecht seiner Informationsnetze sowie die Fülle staatlich geführter Mediendienste, die den politischen Kurs, die ‘political correctness’ vorgeben. Sich dem Bevormundungs- und Überwachungsstaat zu versuchen zu entziehen, ist gefährlich, denn auch die Justiz ist alles andere als unabhängig; wer an eine Karriere als Richter oder Staatsanwalt denkt, wähle klugerweise die richtige Parteimitgliedschaft und befolge geflissentlich ‘interne Anweisungen’.

Im Namen der ihm obliegenden (in Wahrheit: hoheitlich angemaßten) Schutzfunktion bestimmt die Führungsclique über Krieg und Frieden, Militäreinsätze oder die Verwendung von Milliarden für Einsätze “befreundeter” Nationen und die Finanzierung von „befreundeten“ Diktatoren (vulgo:Entwicklungshilfe’). Sie verfeinert mit erheblichem Aufwand das staatliche Kontroll- und Überwachungsnetz, erläßt zusätzliche Gesetze und Verordnungen, fördert Systemdienliches und verunfreit, was sich ihr in den Weg stellt. Man müßte wort- und sinntreu von ‘Parteiendemokratur’ sprechen.

Der “Kampf gegen den Terror” ist in Wahrheit nur die systemische Abgrenzung gegenüber anders denkenden Religionen, Staaten und Nationen (die ihrerseits mit weltlichen und religiösen Terrorismen ihre Bevölkerung intellektuell und emotional verdummen und versklaven), ein subtiler Terror des Staates gegenüber der eigenen Bevölkerung, der damit die Kreation neuer Gesetze und Maßnahmen “legitimiert”, die seinen Machterhalt noch weiter zu sichern hilft, die Abhängigkeit der Bevölkerung noch weiter vorantreibt und das Verwaltungs- und Informationsnetz noch dichter werden läßt.

Hieraus wird ersichtlich, welchem Zweck Geheimdienste und unter Verschluß gehaltene Informationen tatsächlich dienen – beileibe nicht der Bevölkerung und deren Schutz, sondern ausschließlich dem Systemerhalt des jeweiligen politischen Klüngels. Spätestens hier entlarvt sich der Staat, respektive seine politische “Elite” selbst – weit jenseits jeglichen Demokratieverständnisses – als gefährlicher Terrorist, bzw. strafrechtlich potentiell als kriminelle Vereinigung.

Fazit II: Terror geht beileibe nicht primär von einzelnen Menschen aus; vielmehr benutzen sakrale wie säkulare Systeme vorsätzlich und filigran organisiert den ganzen Katalog fiktiver (und als real suggerierter) Ängste, um Feindbilder aufzubauen, ihre Macht zu sichern und auszubauen sowie zur Abwehr von jedwie anderem Denken. Religionen und Staaten ist dabei jedes Mittel recht, selbst das der Rechtsbeugung und eines Verfassungsbruchs – notfalls “geheilt” mithilfe von “Notgesetzen”, neuen Verordnungen oder geheim(dienstlich)en Aktivitäten. Hinter jedem Terrorakt, den uns Medien und Politiker als solchen verkaufen, steht eine weltliche oder religiöse Organisation, denn kein Einzelner käme je auf die Idee, einen Staat, eine andere Nation oder eine fremde Religionsgemeinschaft anzugreifen, wenn er nicht zuvor entsprechend desinformiert, manipuliert und emotional wie intellektuell korrumpiert wird. Er verstieße damit nämlich gegen jedes natürliche Ethos.

Terror setzt den “Segen” und ein entsprechendes Lohnversprechen vonseiten einer dahinterstenden systemischen Organisation voraus. Ob es sich dabei um Orden, Titel und Positionen oder ewiges Glück inmitten von Jungfrauen (zum einmaligen Gebrauch) und unsterblichen Ruhm handelt, ist primär ohne Belang. Ob wir uns i.p. Sprache (“political correctness“) und Lebensstil bzw. der Gestaltung unserer Arbeitswelt oder bei den Fragen der Sozial- und Altersvorsorge von einem allgegenwärtigen Staat kujonieren, entmündigen und zunehmend bevormunden lassen, dafür wird der Grundstock bereits in frühester Kindheit und Jugend gelegt.

Aufgabe einer pädagogisch wertvollen Erziehung durch Eltern und Lehrer sollte also sein, selbst auf Terrorismen jeglicher Art zu verzichten und dem Kind/Jugendlichen eine terrorresistente Lebensführung vorzuleben. Nur damit entwickeln Kinder/Jugendliche auch ein feines Gespür dafür, was falsch und echt, manipulativ oder motivatorisch, korruptiv oder kooperativ ist. Nur: Wer lehrt dies erst einmal die Eltern und Erzieher? Etwa unser (wiederum) staatliches “Bildungs”system?!?

Nein, dafür müssen wir schon selbst sorgen – so unbequem und zeitaufwendig dies auch sein mag.

Hans-Wolff Graf

29. Juli 2016

“Psychische Erkrankungen” bei islamistischen Tätern: Epidemisches Auftreten eines Vorwandes für Terror

29. Juli 2016|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für “Psychische Erkrankungen” bei islamistischen Tätern: Epidemisches Auftreten eines Vorwandes für Terror

Wir sollten nicht nur die Auswirkungen diskutieren, sondern die Ursachen betrachten!

Psychische Erkrankung(en)`- wo beginnt dieser Begriff zu greifen? Ab wann hat er pathologische Struktur? Wo liegen deren Ursachen – im Elternhaus?, im individuellen Genpool?, im soziopathologischen Gedankengut jeder Religion/Ideologie?, in fehlender Alphabetisierung und mangelnder Intellektualität/Intelligenz?

Selbst schwere Unfälle/Krankheiten und sonstige Lebenskatastrophen lassen einen seelisch-geistig gesunden Menschen mit einem gewissen zeitlichen Abstand, in einem sozial „weichen“, empathisch getragenen Umfeld und mit der entsprechenden kompetenten Begleitung wieder gesunden, zu ursprünglicher Lebensfreude/-kraft zurückfinden, zu restabilisieren.
Ist jedoch die Basis – die Entwicklung in der pränatalen Phase sowie in den ersten etwa vier Jahren – defekt, fehlt diesem Menschen die originäre Rückbindung und das entscheidende Momentum, mit Lebenskrisen umzugehen, diese (inklusive völlig natürlicher Wut und Trauer) zu meistern und ‚bei sich selbst‘ zu bleiben.

Wird nun bereits das zarteste Kindesalter in einer entsprechend tradierten Kultur erlebt – geprägt von ideologischen/religiösen Grundmustern, einem entsprechenden Frauen-/Männerbild, eingemeißelten Hierarchien in Familie, Staat und Gesellschaft mit ihren entsprechenden Idolen, Protagonisten und edukativen Inhalten, so muß sich niemand wundern, wenn immer mehr „Zeitbomben“ auf zwei Beinen plötzlich, scheinbar aus heiterem Himmel (!), explodieren.

Unser ‚DenkFühlen‘ ist in (mindestens!) gleicher Weise Entwicklungs- und Entfaltungsprozessen unterworfen, wie unsere physische Befindlichkeit; defizitäre Ernährung, körperliche Über- oder Unterforderung, unreines Wasser und mangelnde (oder zu viel) Hygiene führen früher oder später zu entsprechenden Krankheitsbildern. Nicht anders verhält es sich bei der Entwicklung unserer Emotionalität und unserem Intellekt; Unter-/Überforderung, falsche Vorbilder und fehlende kompetente Begleitung generieren Pseudowissen, Irritationen, eine hohe Anfälligkeit für Manipulation und (geistig-seelische) Korruption, die in Kombination früher oder später in Hilflosigkeit und Resignation münden, und entweder flüchtet der davon Betroffene – introvers – in eigene Pathologien/Krankheiten (und stirbt mitunter vorzeitig), oder er bricht irgendwann – extrovers – aus seiner „Gefangenschaft“ aus und läuft Amok*.

Sämtliche sakrale wie säkulare Amokläufe und Selbstmordattentate sind nicht schiere (quasi „natürliche“) Krankheitsphänomene, die eine Gesellschaft eben (wenngleich mit Bedauern) zu ertragen hat, sondern (pscho)“logische“ Auswirkungen falscher Einflüsse, fataler Prägungen und entsprechend starker Defizite in der emotionalen und intellektuellen Primär- und Sekundärentwicklung – also vor allem der Familie (zu der beileibe nicht nur Vater, Mutter und Geschwister gehören). Ein starkes, kraftvolles, sozioempathisches lebensbejahendes, positives und autonom-bestimmtes DenkFühlHandeln ist (in 99% aller Fälle) kein genetisch determiniertes Phänomen, sondern das Resultat des emotionalen, intellektuellen und valeologischen Früherlebens in Kindheit und Jugend.
Diesen Zusammenhängen gilt es, ohne falsche Scham und Moralzwänge [„political correctness“(!)] ins Auge zu sehen; diese Zusammenhänge müssen in Bildung und Gesellschaft thematisiert werden. Ansonsten werden sich bei der weltweit zunehmenden Verstädterung immer mehr kulturelle, religiöse, rassistische und ideologisch-extremistische Ghettos bilden, deren autogene Faktoren unser Leben immer unkontrollierbarer bestimmen werden.

H.-W. Graf

* Näheres hierzu in ‚Korruption – die Entschlüsselung eines universellen Phänomens‘ [erhältlich über die ‚pAS – private Akademie für die Selbständigkeit‘, www.private-akademie.com, € 18,- (incl. Versand)].

Lesen Sie hierzu:

www.juedischerundschau.de | 02. Juni 2016
„Psychische Erkrankungen“ bei islamistischen Tätern?
Ein moslemischer Terrorist stach an einem Bahnhof nahe München auf vier Menschen ein, während er „Allahu Akbar“ (Allah ist größer) schrie. Während er den Ruhm Allahs verkündete, rief er, dass all seine Opfer „Ungläubige“ seien. Eine Frau hörte ihn „Ungläubiger, du musst sterben!“ rufen. Die deutschen Behörden kamen zu der unausweichlichen Erkenntnis, dass dieser Angriff nichts mit dem Islam zu tun habe. Stattdessen war der Messerstecher „psychisch krank“ und wahrscheinlich nicht einmal verhandlungsfähig. Der Koran ist nicht verantwortlich. Der Mordanschlag war in seinen seelischen Problemen begründet…

www.juedischerundschau.de/psychische-erkrankungen-bei-islamistischen-taetern-135910535

4. Januar 2016

Beweis ideologischen Wahnsinns

4. Januar 2016|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Beweis ideologischen Wahnsinns

Beweis ideologischen Wahnsinns – und so gut wie immer religiös untermalt!

Lesen Sie hierzu:

www.derwaechter.net | 19. Dezember 2015
15 Jahre Terror: Diese Zeitraffer Karte zeigt alle Attentate seit 9/11

www.derwaechter.net/15-jahre-terror-diese-time-lapse-karte-zeigt-alle-attentate-seit-911

9. Dezember 2015

Ex-Marine O’Keefe spricht Klartext

9. Dezember 2015|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Ex-Marine O’Keefe spricht Klartext

Der Mann hat Mut, aber er sagt nur die Wahrheit!

Ex Marine Kenneth O’ Keefe spricht bei einer Debatte im Press TV Klartext und wirft die brennende Frage auf, wer zum Teufel mit klarem Verstand noch glauben kann, daß der Terrorstaat Nummer 1, die USA, die weltweit foltern, morden, verstümmeln, vergewaltigen und ihre Kriegsverbrecher vor der Justiz beschützen, daß ausgerechnet diese Verbrecher den “Terror” bekämpfen könnten.

16. Mai 2013

Nato-Terror

16. Mai 2013|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Nato-Terror

Hinter Stay Behind verbirgt sich die nun bereits öfter erwähnte, von CIA, NATO und Vatican(!) gegründete Geheimorganisation GLADIO‘. Näheres hierzu in meinem Buch “Korruption – die Entschlüsselung eines weltweiten Phänomens” (1995).

Wie sagte schon der Dichterfürst Johann Wolfgang von Frankfurt: “Sei’s auch noch so dicht gesponnen, es kommt doch ans Licht der Sonnen!”

Lesen Sie dazu folgenden Artikel:
Quelle: www.jungewelt.de | Veröffentlicht: 08.05.13

Juncker und der Terror
Luxemburgs Premier mußte dem Geheimdienstausschuß seines Parlaments Rede und Antwort stehen…

Lesen Sie weiter unter:
www.jungewelt.de/2013/05-08/042.php