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Die Retter und ihr Werk

Es gibt Staaten, denen von Privatseite keine Kredite mehr gewährt werden (Island, Kalifornien).

Einige große Banken müssen ihre Schalter schließen. Selbst einige Lebensversicherungsgesellschaften rutschen in die Pleite.

Was geht hier vor?

Die USA unter George W. Bush zogen in den Krieg. Das kostete Geld, mehr als der Haushalt hergab. Er ließ sich nur über das Aufnehmen von Schulden ausgleichen. Das erzwang, die Steuern zu erhöhen.

Der vermehrte Umlauf verknappte das Bargeld. Die FED druckte neues. Das brachte die Inflation ins Traben.

Als Folge davon wogen für den amerikanischen Bürger die Gehaltserhöhungen die Geldentwertung und Abgabenbelastung nicht mehr auf. Ob er das hätte vorherzusehen müssen oder falsch beraten wurde, ist ohne Belang. Jedenfalls konnte er seine Kredite nicht mehr bedienen.

Den Banken flossen infolgedessen zunehmend Immobilien zu, für die sich in den Versteigerungen (trotz ständig verringerter Preise) keine Käufer fanden. Statt auf flüssigem Kapital sitzen sie nun auf Sachen, die sich nicht zu Geld machen lassen. Das überfordert jede Bank.

Die Staaten, schuldig an der Misere, geben jetzt vor (und die Presse kolportiert es), das Finanzsystem gerettet zu haben.

Dies wollen sie bewirkt haben, indem sie weiteres Geld auf den Markt werfen.

Das hat zweierlei Folgen:

[….]