Kinder

/Tag:Kinder
­
18. April 2018

Am Ende kommt die Micky Maus: Wie Kinder zu Giftgasopfern trainiert werden

18. April 2018|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Am Ende kommt die Micky Maus: Wie Kinder zu Giftgasopfern trainiert werden

Wir Menschen sind an Perversion nicht zu übertreffen!

Am Ende kommt die Micky Maus: Wie Kinder zu Giftgasopfern trainiert werden
Gerhard Wisnewski / Am 15. April 2018 veröffentlicht

Kinder, die sich winden, nach Luft schnappen und die Augen verdrehen: Solche Bilder kennen wir doch!
Allerdings sehen wir sie normalerweise nur auf Straßen, zwischen zerbombten Häusern oder in irgendwelchen trostlosen Hallen.
Wie leicht es ist, solche Bilder zu inszenieren, und wie man das macht, zeigt dieses Video.
Und es zeigt auch, wie gut die Kinder mitmachen und schauspielern können.
Zur Belohnung kommt am Schluss die Micky Maus.

30. April 2015

Verlässliche neue Kämpfer des IS

30. April 2015|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Verlässliche neue Kämpfer des IS

Wie krank muß eine Religion (und deren „Gott“) sein, in deren Namen „Menschen“(?) derart handeln?!?

Europa zahlt heute die Rechnung für 500 Jahre Kolonisation und der benevolenten Duldung US-amerikanischer „Demokratisierung“.

Lesen Sie hierzu:
www.faz.net | 28. April 2015
„Islamischer Staat“ – Die Terroristen lehren Kinder, andere Kinder zu kreuzigen
www.faz.net/aktuell/politik/inland/islamischer-staat-bildet-kinder-zu-soldaten-aus-13559439.htm

17. Mai 2009

Schlaganfall-Kinder brauchen kontinuierlich Begleitung

17. Mai 2009|Gesundheit, zeitreport online|Kommentare deaktiviert für Schlaganfall-Kinder brauchen kontinuierlich Begleitung

Bremer Studie: Junge Patienten werden oft verhaltensauffällig, haben Schulprobleme und werden „durchgereicht“.

Als die dreijährige Pauline nachts plötzlich wie am Spieß schrie, tippte ihre Mutter auf eine Blasenentzündung. Das kleine Mädchen war aggressiv und ließ sich nur schlecht beruhigen. Erst Stunden später schlief es wieder ein. Am Morgen konnte Pauline  ihre linke Körperhälfte nicht mehr bewegen. Die Mutter fuhr mit ihr in die Klinik, wo man ihr sagte: Pauline habe womöglich einen Schlaganfall erlitten. Die anschließende Kernspintomographie bestätigte den Verdacht.

Rund 300 Kinder in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall. Am häufigsten ereignet er sich bei Neugeborenen: Eins von 4.000 ist betroffen. Ursachen können Herzfehler, Gefäßverletzungen oder -entzündungen sein. Rund ein Drittel trägt bleibende Schäden wie Lähmungserscheinungen oder epileptische Anfälle davon. Darüber hinaus haben sie auch oft Gedächtnisprobleme und Konzentrationsstörungen, denn ein früher Schlaganfall schädigt das reifende Gehirn, vor allem wenn die Hirnrinde betroffen ist, was meist bei Neugeborenen und älteren Kindern der Fall ist. Oft zeigen sich die Folgen erst in der Schule, wenn die Leistungsanforderungen steigen. Zusätzlich treten Verhaltensauffälligkeiten, emotionale Störungen und Depressionen auf.

Das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation an der Universität Bremen sammelt seit sechs Jahren Daten im Rahmen des Projekts „Schlaganfälle im Kinder- und Jugendalter – neuropsychologische Störungen im Langzeitverlauf“. Im Fachblatt ‚Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie’ haben die Bremer Forscher nun erste Ergebnisse vorgestellt. An dem Projekt beteiligen sich betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet. Insgesamt liegen mittlerweile Daten für 111 Familien vor und damit von 57 Jungen und 54 Mädchen zwischen drei und 18 Jahren. Davon haben 54 Kinder innerhalb des ersten Lebensmonats ihren Schlaganfall erlitten, 30 zwischen dem zweiten Lebensmonat und dem sechsten Lebensjahr und 27 zwischen dem siebten und 18. Lebensjahr.

Studienleiterin Monika Daseking und ihr Team verzeichnen bei den Probanden „besonders auffällige Werte“ für die Skalen „Soziale Probleme“ und „Aufmerksamkeitsprobleme“: 27 Prozent der Eltern berichteten von sozialen Problemen, 24 Prozent von Aufmerksamkeitsdefiziten. Zwölf Kinder zeigten dissoziales, 18 aggressives Verhalten und acht Kinder zeigten sich in beidem auffällig. Insgesamt bewegt sich ein Drittel der Kinder „im auffälligen Bereich“, stellen die Forscher fest.

Besonders betroffen von Aufmerksamkeitsproblemen und sozialen Konflikten scheinen Kinder zu sein, die den Schlaganfall unmittelbar nach der Geburt oder im späteren Kindesalter erlitten haben. Als „ängstlich“ und „aggressiv“ werden verstärkt Kinder mit dem Schlaganfall zu einem späteren Zeitpunkt eingeschätzt. Letztere klagen auch stärker über körperliche Beschwerden als Kinder nach perinatalen oder frühkindlichen Schlaganfällen.

Wie sich der Schlaganfall auf die allgemeine Intelligenzentwicklung auswirkt, hängt sowohl vom Alter zum Zeitpunkt der Schädigung als auch von der Lokalisation ab. Linkshemisphärische Schlaganfälle beim Neugeborenen oder in der späteren Kindheit scheinen den größten negativen Einfluß zu haben. „Kinder mit perinatalen Schlaganfällen zeigen auch insgesamt die niedrigsten Intelligenzwerte“, schreiben die Wissenschaftler.

Jedes zweite Schlaganfallkind besucht keine Regel-, sondern eine Förder- oder Sonderschule, weil es bereits eine Klasse wiederholt oder unterdurchschnittliche Leistungen gezeigt hat. Dabei seien viele dieser Kinder eigentlich nicht richtig auf der Sonderschule aufgehoben, weil sie nur Teilleistungsstörungen haben. „Sie haben visuelle oder motorische Probleme und brauchen oft einfach nur mehr Zeit für ihre Aufgaben. Das Schulsystem ist da zu unflexibel, um den Förderbedarf zu leisten“, klagt Daseking.

Diese Kinder verbringen auch weniger Zeit in Gruppen und Vereinen und haben weniger Freunde. Jungen und Mädchen sind gleich stark betroffen. Vielen fehlt im Kindergarten die sprachliche Kompetenz, sich angemessen mitteilen zu können. Stellt das Kind fest, daß es mit den gesunden Gleichaltrigen nicht mithalten kann, reagiert es aggressiv oder zieht sich zurück. Beides führt ins soziale Abseits. Die Erkenntnis, anders zu sein als andere Kinder, beginnt – gerade bei Einzelkindern – mit dem Eintritt in den Kindergarten.

Daseking rät daher Eltern, bei wichtigen Einschnitten im Leben ihres Kindes – Kindergarteneintritt, Schuleintritt oder Schulwechsel – besonders wachsam zu sein. Wichtig sei, „immer am Ball zu bleiben“ und sich „nicht abwimmeln zu lassen“. Die Kinder bräuchten eine langfristige fachkundige Begleitung. Häufig sei es aber so, daß die Zuständigkeiten wechseln und die Kinder „durchgereicht“ würden. Daseking: „Man fokussiert sich meist zu spät auf das Reparieren der Schäden. Dabei kann man bei Kindern viel präventiv machen, wenn man früh übt und trainiert, nicht nur die motorischen Defizite, sondern auch das kognitive Verhalten.“ Ideal sei eine neuropsychologische Therapie. Doch die zahle die Kasse nicht. Stattdessen werde meist  Ergotherapie gemacht. Daseking bezeichnet das als „schlechte Alternative“ – es sei denn, der Ergotherapeut arbeite mit einem Psychologen zusammen. „Schlimm ist, wenn unspezifisch gefördert wird“, warnt die Psychologin. Medikamente wie Methylphenidat könnten wirksam eingesetzt werden – aber nur, wenn genau kontrolliert werde, ob keine Gerinnungsstörung vorliege und dies in enger Abstimmung mit einem Kinder- und Jugendpsychiater geschehe.

Pauline hat übrigens Glück gehabt. Sie hat sich bis auf leichte feinmotorische Störungen in der linken Hand und im linken Fuß fast vollständig von ihrem Schlaganfall erholt. Dennoch bleibt sie unter weiterer Beobachtung. Die Ursache für den Schlaganfall konnte an der Universitätsklinik Münster geklärt werden, wo ebenfalls eine Langzeitstudie läuft und es eine Spezialsprechstunde für junge Schlaganfallpatienten gibt: Pauline hatte vor fünf Wochen Windpocken. Dabei haben sich die Hirngefäße entzündet.

Birgitta vom Lehn