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9. Januar 2015

Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone tatsächlich verkraftbar?

9. Januar 2015|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone tatsächlich verkraftbar?

Lesenswerte Gedanken zum möglichen „Grexit“;
Wir vorhersagen dieses Szenario seit nunmehr fünf Jahren!


Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone tatsächlich verkraftbar?

Franz-Josef Buskamp,
Chefanalyst Value Investor

Die Finanzmärkte beginnen das neue Jahr mit den erwarteten Turbulenzen. Die Ölpreise stürzen ins Bodenlose, der Euro ist auf ein 9-Jahres-Tief gefallen, während die Aktienmärkte nun ebenfalls unter Druck geraten.

Griechenland beherrscht wieder die Schlagzeilen, erneut zeichnet sich nach 2011 ein möglicher Euro-Austritt ab. Für Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble soll der sogenannte „Grexit” kein Tabu mehr sein. Diese Nachricht, die in den vergangenen Tagen in den Medien als Sensation dargestellt wurde, ist nicht wirklich neu, sondern kursierte erstmals im November 2011, als der seinerzeitige griechische Ministerpräsident Georgios Papandreou ein Referendum über das Ende Oktober 2011 in Brüssel beschlossene Rettungspaket ankündigte.
Grexit-Diskussion gab es bereits Ende 2011
Darauf reagierte die Kanzlerin mit Entsetzen. Wie konnte so etwas sein, dass Papandreou die griechischen Wähler über die Rettungsmaßnahmen entscheiden lassen wollte? Da schlägt sich die europäische Elite in Brüssel die Nächte um die Ohren und dann so was. Die Frustreaktion aus Berlin ließ seinerzeit nicht lange auf sich warten. Tenor: Wenn die Griechen nicht mehr im Euro bleiben wollen, dann können sie den Euro verlassen.

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12. Mai 2014

Die Euro-Zone wird zur Schuldenzone

12. Mai 2014|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Die Euro-Zone wird zur Schuldenzone

Neuer Artikel im zeitreport online:
Die Euro-Zone wird zur Schuldenzone

In Paris und Rom fliegen Flaschen, Steine und Feuerwerkskörper als Protest gegen Sparmaßnahmen und Einschränkungen im Sozialhaushalt, den Abbau des
Beamtenmolochs und die Kappung von Privilegien öffentlich-(un)rechtlich Bediensteter. Dabei haben der französische Premier Valls und sein italienischer Kollege Renzi damit noch gar nicht angefangen – aus Angst vor der Reaktion ihrer Bevölkerungen. Sie spielen lieber mit einer weiterhin expansiven Geldpolitik der EZB…

Lesen Sie weiter unter:
www.d-perspektive.de/zeitreport-online/aktuelles/detailansicht/article/die-euro-zone-wird-zur-schuldenzone-737.html

27. Juli 2013

Sieben magere Jahre

27. Juli 2013|Außenpolitik, Politik, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Sieben magere Jahre

Erklärungen von Politikern sollte man durchweg ernst nehmen – nicht das, was sie verlautbaren, sondern zumeist dessen Gegenteil, vor allem jedoch das, was sie aussparen und tunlichst verschweigen.
So betonte Finanzhäuptling Schäuble vor der griechischen Handelskammer gleich zweimal, wie beeindruckt er von den Fortschritten des griechischen Reformkurses sei – Öl auf die Seele der Helenen, aber glatt gelogen –, um dann ebenso deutlich darauf hinzuweisen, daß die 100 Millionen Euro Kredithilfe von deutscher Seite nur zur Verfügung gestellt würde, wenn deutlichere Reformschritte erkennbar würden.

Nun ist dieser Kreditfonds, eine Art KfW[1], für Unternehmer gedacht, die neue Arbeitsplätze zur Verfügung stellen sollen, was jedoch überhaupt nichts mit den staatlich verkrusteten Beamtenstrukturen zu tun hat. Dies gleicht einem Bonbon, das ein Erwachsener mit ausgestreckter Hand einem auf dem Bauch liegenden Kleinkind anbietet.

„Ich habe bisweilen den Eindruck, daß sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden.“
Prof. Hans Tietmeyer

Auch „Helikopter“-Ben vermeldete bei seiner mit Spannung erwarteten Rede am 17. Juli – wie immer in sybillinischen Formulierungen verquastet – nichts Neues; man werde, so FED-Chef Bernanke, die Zuflüsse neuer Geldmengen (derzeit 85 Milliarden US-Dollar pro Monat) zurückfahren, aber erst, wenn die wirtschaftliche Entwicklung hierzu Anlaß und Chancen böte.

Über all dem manisch-phobischen Hickhack um Griechenland verliert der informationsbeflissene Bundesbürger den Blick für diejenigen Volkswirtschaften, die tatsächlich drauf und dran sind, das EURO-Debakel zu beschleunigen – vor allem: Frankreich! Hier ist ein wirtschaftspolitisch völlig inkompetenter Sozialist gerade dabei, die ökonomischen und sozialen Strukturen eines 56-Millionen-Volkes zielsicher an die Wand zu fahren. Wer heute die ‚à vendre‘-Schilder in Paris, Marseille und Bordeaux zählt – an den Schaufenstern von Kleinunternehmen ebenso wie in Vorgärten und an Häusern – ahnt, daß die Herabstufung Frankreichs auf ‚B‘ durch sämtliche Ratingagenturen nicht von ungefähr kommt. Italien und Spanien, die nächst-größeren Volkswirtschaften der Euro-Zone, werden bankintern längst als „Ramsch“ gewertet.

„Es gibt nichts Unsozialeres als den Wohlfahrtsstaat, da dieser individuelle Egoismen fördert; soziale Hilfe in Notfällen gerinnt zum puren Rechtsanspruch.“
Prof. Ludwig Erhard

Die Horror-Arbeitslosenzahlen – insbesondere die der Jugendarbeitslosigkeit, die Griechenland, Spanien und Portugal ausweisen – sind nur die Spitze des Eisbergs. In der gesamten Euro-Zone sind derzeit durchschnittlich 20% der arbeitsfähigen Menschen und über 40% der arbeitsfähigen Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren arbeitslos. Gleichzeitig liegt der durchschnittliche Schuldenstand (im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt) inkl. der bereits heute feststehenden zukünftigen Verpflichtungen der Staaten (Pensionen, Zusatzversorgung, etc.) bei zwischen 300 und 500%. Da diese ‚Kredite auf die Zukunft‘ aber insbesondere den heutigen Jugendlichen auf die Füße fallen, sei die Frage erlaubt: „Wer soll diese Schulden eigentlich bezahlen?“ Nur einer der vielen Nebenaspekte: Seit 1969 ist die Heiratsfreudigkeit der Bevölkerung in der EU-Zone von 72% auf 47% gefallen.

Lassen Sie sich weder verwirren, noch ängstigen; Deutschland muß auf Gedeih und Verderb den Status Quo erhalten, um nach der Bundestagswahl die berühmten „Hosen“ herunterzulassen. Bis dahin wird der Abnicker-Verein in Berlin buchstäblich alles goutieren. Wie sagte schon der slowenische Dichter Zarko Petan (geb. 1929): „Mit leerem Kopf nickt es sich leichter“. In den nächsten 60 Tagen wird weder an den Märkten, noch im politischen Kasperle-Theater Nennenswertes passieren; wie selten zuvor haben wir ausschließlich politische Börsen. Daran ändern auch die sich auszuweiten drohenden Konflikte in Ägypten und Syrien, die Demonstrationen in Brasilien, Spanien und Irland, Griechenland und Italien überhaupt nichts.

H.-W. Graf

[1] Kreditanstalt für Wiederaufbau

11. April 2013

D aus dem Euro!

11. April 2013|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für D aus dem Euro!

Soros’ Logik ist absolut nachvollziehbar!

Lesen Sie folgenden Artikel:
Quelle: www.spiegel.de | Veröffentlicht: 09.04.13

Starinvestor Soros: “Falls jemand den Euro verlässt, sollte es Deutschland sein”
Die Euro-Krise verschärft sich und droht die gesamte Europäische Union auseinander zu reißen. Das befürchtet Investorenlegende George Soros. In einem Essay für SPIEGEL ONLINE fordert er Deutschland dazu auf, gemeinsame Staatsanleihen für die Euro-Zone zuzulassen – oder den Euro aufzugeben…

Lesen Sie weiter unter:
www.spiegel.de/wirtschaft/starinvestor-george-soros-deutschland-soll-eurobonds-zustimmen-a-893142.html

20. April 2012

Das Machtkartell EURO-Zone und seine politischen Hofschranzen!

20. April 2012|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Das Machtkartell EURO-Zone und seine politischen Hofschranzen!

Man mag über Dr. Rath denken wie man will, aber dieser Vortrag ist sehens-,
hörens- und bemerkenswert!