Perspektive  
25.10.07

Von: Max Müller, Patrick Diebold, André Gensch


Wie die Klimatologie das Wetter neu erfand

Wetteraufzeichnungen gibt es schon seit ca. 150 Jahren. Es wurden auch schon früher Wetterberichte gefertigt, aber die akribische Datengewinnung, auf die die Klimatologen bei ihren Berechnungen zurückgreifen, beginnen in etwa ab dem Jahre 1860. Der Beginn der Wetteraufzeichnungen fiel dummerweise gerade in eine Zeit, in der die Temperaturen gerade wieder stiegen und die Industrialisierung begann. Wie die Klimageschichte zeigt, gab es bis Mitte des 19. Jh. eine kleine Eiszeit. Ein idealer Anfangspunkt also für Klimatologen, die eine Temperaturerhöhung durch den Menschen verteufeln. Dabei hat sich das Klima der Erde schon in der Vergangenheit auch ohne menschlichen Einfluß zyklisch verändert. Da die Experten aber trotzdem der Meinung sind, die vom Menschen produzierten Treibhausgase sind für klimatische Veränderungen verantwortlich, müssen sie reduziert werden.

Alle Daten der Wetteraufzeichnungen werden in gigantischen Computern verarbeitet. Seit der Klimahysterie hat man hier ordentlich aufgerüstet, denn die allgemeine Hysterie hatte für dieses Forschungsgebiet überaus segensreiche Nebeneffekte, denn für die weiteren Forschungen wurde technisch aufgerüstet, wie in keinem anderen Jahrzehnt vorher. Der ganze Hype entfachte einen Geldsegen für die Institute und Forschungsanstalten, der natürlich in diesen Reihen durchaus begrüßt wird. Nach den Klimaexperten zu urteilen macht diese Aufrüstung natürlich Sinn, da kein Mensch mehr in der Lage ist, die Fülle der Daten zu verarbeiten. Alle Prognosen, die das IPCC veröffentlichte, beruhen auf diesen Daten, die in den neuesten Computern generiert werden. Die Klimamodelle, auf deren Vorausberechnungen sich die ganze “GlobalWarming”-Aufregung stützt, sind noch grob falsch – unter anderem deshalb, weil sie den Einfluß der Wolken und vieler anderer, auch von der Sonne kommender Effekte, völlig unzureichend berücksichtigen. Das stärkste Treibhausgas ist nicht CO2, sondern H2O, also Wasserdampf in Gasform. Und dessen Gehalt in der Atmosphäre schwankt zeitlich zwischen 0.1 und 5.0 %, also in einem großen Bereich. Aber nicht nur das – Wasserdampf absorbiert auch Strahlung in einem viel breiteren Bereich von Wellenlängen des Infrarotspektrums, in dem die Strahlung der Erdoberfläche liegt, als es Kohlendioxid tun kann. Rund zwei Drittel des gesamten Treibhauseffekts der Erdatmosphäre sind von H2O-Dampf verursacht, wie schon seit längerem bekannt ist. Und je nachdem, wie viel Kondensationskerne in der Atmosphäre sind, können sich Wolken bilden, mit kleinen oder großen Tropfen, und davon hängt wieder ab, wie stark sie Sonnenlicht direkt reflektieren und wie stark sie die Abstrahlung vom Erdboden behindern – kurz, die Zusammenhänge sind so kompliziert, daß es gänzlich unmöglich scheint, die Klimaveränderung alleine dem CO2 in die Schuhe zu schieben.

Jeder Meteorologe wird bestätigen, daß die Wärme in der Troposphäre hauptsächlich durch den Wärmetransport von Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen bestimmt wird. Hierbei sind die wichtigsten Faktoren:

  • Wärmeisolation durch Wolken;
  • Steuerung der Wolkenbildung durch kosmische Strahlung und Sonnenwind;
  • der Strahlungsabsorption und Reflektion an der Erdoberfläche und dem in der Atmosphäre enthaltenen Wasser und in geringem Maße CO2 mit nachfolgender Thermalisierung; dabei hilfreich ist der Dichtegradient der Atmosphäre mit hoher Dichte in Erdnähe;
  • Wärmespeicherung und langsame Abgabe durch die Ozeane;
  • Wärmetransport in den ozeanzyklischen Kondensationsprozessen in der feuchten Atmosphäre, Konvektion und Konduktion in der Atmosphäre.
 
     
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