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13.03.08
Und was hat es mit den ertrunkenen Eisbären auf sich? Der Lebensraum der Eisbären ist zum größten Teil ein Inselarchipel, daher sind sie oft gezwungen, auf Streifzügen größere Strecken im Wasser zurückzulegen. Es ist für ausgewachsene Eisbären keine Seltenheit, Dutzende Kilometer am Stück schwimmend zurückzulegen. Gelegentlich wird ein Eisbär bei seinen Schwimm-Touren von Stürmen überrascht. Abgetrieben vom Sturm und meterhohen Wellen ausgesetzt, überlebt auch ein Eisbär im Wasser nicht lange – und wird dann tot an Land gespült. Es handelte sich bei den Funden übrigens um ganze 4 Stück, was Al Gore natürlich verschweigt. Ein Indiz für ein beginnendes, Klimawandel-bedingtes Massensterben ist dies jedenfalls nicht. Doch wie sieht es mit dem Packeis als Jagdrevier aus? In der Tat wird das Packeis verschwinden, sollte der Trend der vergangenen 30 Jahre noch weitere 30 Jahre andauern. Jedoch sind Robben für die Aufzucht ihrer Jungen auf festen Untergrund angewiesen. Sollte das Packeis verschwinden, werden sie ihre Aufzucht an die Küsten verlagern. In der Tat geschieht dies bereits bei einigen Walross-Arten in Alaska und Nordkalifornien. Aber statt daraus die Schlußfolgerung zu ziehen, daß sich Tiere offensichtlich sehr schnell Temperaturveränderungen anpassen können, wird diese natürliche Anpassung von Klima-Hysterikern als Katastrophenmeldung verkauft. Ebenso wie Walrosse und Robben werden auch die Eisbären in Zukunft ihr Jagdrevier verlagern. Die Lebensgrundlage der Eisbären ist daher nicht gefährdet. Ich bin bereit, jede Wette einzugehen, daß die Eisbärenpopulation 2040 größer sein wird als 1960 – vorausgesetzt, die Menschen dezimieren die Nahrungsgrundlage nicht noch stärker und die Eisbärenjagd bleibt auch weiterhin unterbunden. Flora und Fauna der polaren, subpolaren und kalt-gemäßigten Klimazone haben im Laufe der letzten 500.000 Jahre mehrere dramatische Temperaturänderungen durchgemacht. Sie sind daher an Temperaturänderungen gewöhnt und werden dadurch eher verschoben denn zerstört. Pflanzen und Tiere kommen problemlos mit einem durchschnittlichen Temperaturanstieg von einigen hundertstel Grad pro Jahr (mehr sind es selbst in pessimistischen IPCC-Szenarien nicht!) zurecht. Nota bene: Gemäß den Eisbär-Untergangspropheten müßten diese bereits in früheren, zeitweise sogar wesentlich stärkerer Wärmeperioden, in denen sie bereits mehrfach großer Teile ihres Lebensraumes beraubt wurden, ausgestorben sein. Es gibt sie hingegen erfreulicherweise immer noch! Bisher ist durch den derzeitigen Klimawandel keine einzige Spezies ausgestorben, auch wenn die Klimakatastrophen-Lobby versucht, das Aussterben einer auf den Seychellen beheimateten Schneckenart und das Amphibiensterben auf den Klimawandel zu schieben. Jedoch sind in beiden Fällen ganz andere Ursachen viel wahrscheinlicher und die Klimaschock-Hypothesen ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Die meisten Wissenschaftler halten die direkte Zerstörung des Lebensraums und den Eintrag von Schadstoffen für die Hauptursache. Hinsichtlich des Amphibiensterbens steht unter anderem das weltweit eingesetzte Totalherbizid Round Up von Monsanto unter Verdacht. Hauptursache des Amphibiensterbens ist jedoch eine tödliche Pilzkrankheit, ausgelöst durch den Chytridpilz. Die Herkunft des Pilzes ist ziemlich klar, afrikanische Krallenfrösche tragen den Erreger auf ihrer Haut und sind gegen diese Krankheit immun. Der Mensch hat diese Frösche für Schwangerschaftstest und als Labortiere eingesetzt und sie dabei mitsamt dem Erreger nach Amerika und Europa eingeschleppt. Entkommene Krallenfrösche haben sich inzwischen in Europa und auch in Amerika verbreitet. So wurde auch der Erreger vom Menschen nach Mittelamerika eingeschleppt, wo er auf ohnehin durch Abholzung und Schadstoffe geschwächte Amphibien traf. Die Amphibien hatten zudem gegen den Pilz, mit dem sie im Laufe ihrer Evolution nie zuvor konfrontiert wurden, keine Abwehrkräfte. Interessanterweise ist dieser Pilz bei niedrigen (!) Temperaturen für die Amphibien besonders tödlich, weshalb der daraus geschlußfolgerte Zusammenhang zur globalen Erwärmung ziemlich konstruiert wirkt, zumal die Veränderungen durch den Klimawandel in den Tropen besonders schwach sind. Menschliche Einflüsse, die Tiere und Pflanzen aussterben lassen, sind fast immer auf den ersten Blick sichtbar oder zumindest nachweisbar - Abholzung, Gewässerverschmutzung, Schadstoffeintrag, das Einschleppen fremder Arten und Krankheiten. Bei größeren Tieren ist die Jagd der Hauptgrund menschlich bedingten Aussterbens. Wo immer die Menschliche Spezies in den letzten 100.000 Jahren neu auftauchte, verschwanden plötzlich 80% aller Tierarten mit einem Gewicht von über 100 kg (Overkill-Hypothese). Und man kann davon ausgehen, daß dies keine Folge des anthropogenen Klimawandels war. Die Liste der Opfer der Menschheit ist endlos: Vom Auerochsen über Stellers Seekuh, Dodo, Riesenalk und Beutelwolf, Karolinasittich und Felsengebirgsschrecke bis hin zum St.-Helena-Olivenbaum oder der Karibischen Mönchsrobbe. Doch leider sind diese ganz offensichtlichen menschlichen Ursachen für das Artensterben scheinbar zu unspektakulär. Sie sind im Laufe der Klimadebatte in den Hintergrund getreten, und die fiktive Klima-Bedrohung zahlreicher Arten geriet in den Vordergrund. So müßte es beim WWF eigentlich heißen „Durchsetzung des Jagdverbotes zeigt Wirkung! Es leben wieder (sie erinnern sich noch an das „nur noch“?) 20.000 - 25.000 Eisbären in den nördlichen Polarregionen - ein Riesenerfolg für den Tier- und Umweltschutz!“ Doch statt den Erfolg zu feiern und sich ernsthaft bedrohten Tierarten zuzuwenden, wird dem Eisbären nun die Rolle des bedürftigen Klimawandel-Opfers zugeschrieben. Seit Jahren kümmert man sich so mit viel Medienrummel um eine Tierart mit einer stabilen Population im fünfstelligen Bereich. Den Chinesischen Flußdelphin - eine rapide schrumpfende Spezies mit (1996 geschätzt) weniger als 100 Tieren - ignorierte man weitgehend. Wozu sich mit der Flußverschmutzung in China beschäftigen? Oder damit, wie die dortigen Flüsse zumindest in Teilen naturnah belassen werden können? Warum die chinesische Regierung für ihr Versagen im Umweltschutz an den Pranger stellen? Ganz einfach: Chinesische Flußdelphine kennt kaum jemand, sie sind nicht so niedlich wie junge Eisbären, und man kann Europäern und Amerikanern mit der Umweltzerstörung in China keine Schuldgefühle einreden. Also geht man den Weg des höchsten Spendenaufkommens und tischt der Bevölkerung hypothetische, CO2-bedingte Untergangsszenarien auf. Und erreichte mit viel Engagement beispielsweise, daß Eisbären aus diesem Grunde in die Liste der bedrohten Art aufgenommen wurden. Ziemlich genau zur gleichen Zeit wurde bekannt, daß der Chinesische Flussdelfin vermutlich ausgestorben ist. Ich sehe dies als Versagen von WWF und Greenpeace an und als weiteren Beleg dafür, daß die derzeitige Fixierung großer Teile der Umweltbewegung auf den Klimaschutz dem Umwelt- und Tierschutz nicht hilft, sondern ihm nachgerade schadet, indem er ein Übermaß an finanziellen Mitteln, Engagement und Aufmerksamkeit bindet. |
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| Bauen wir eine PERSPEKTIVE auf mutig, engagiert, kraftvoll |
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