Klimakiller CO2?

Die Fakten hinter dem Mythos

Eine kritische Zusammenfassung von Max Müller, Patrick Diebold und André Gensch

 

Treibhausgas, Klimakatastrophe, Klimakiller CO2, Klimaschutz! Tagtäglich ist man diesen Schlagwörtern ausgesetzt, die eines gemeinsam haben: Sie stimmen uns auf ein Endzeitszenario ein, welches der Menschheit in einigen Jahrzehnten bevorstehen soll.

Egal ob wir die Zeitung aufschlagen oder Nachrichten hören, ständig erinnern uns die ungünstigen Zukunftsprognosen, der derzeit zum höchsten Politikum auserkorenen Klimadebatte, daß die Klimaveränderungen eine dringende Abkehr von den fossilen Brennstoffen erfordern, die die Hauptschuld an dem Ausstoß des Klimakillers CO2 tragen. Die dringende Reduzierung von CO2 scheint in weiten Teilen der Industrienationen auf der politischen Agenda ganz oben zu stehen, und oberstes Gebot politischen Handelns zu sein. Derzeit wird die Weltgemeinschaft darauf eingeschworen, daß jeder seinen Beitrag zu leisten habe, diese „tödlichen Emissionen“ zu reduzieren. Klimapaß für das Eigenheim, für unsere PKWs, Steuererhöhungen, Umweltabgaben, Einschnitte in die Freiheitsrechte eines jeden Einzelnen, sind die unterschwelligen Botschaften, die uns durch politische Debatten und durch die öffentlichen Medien tagtäglich unterschwellig mitgeteilt werden und ganz so nebenbei auf uns einwirken.

Die Menschheit scheint in Gefahr zu sein, denn sie steuert auf die Klimakatastrophe zu, die unsere Welt völlig zum Negativen hin verändern wird, falls sich die Prognosen des IPCC bewahrheiten sollten. Aber damit nicht genug, denn der Hauptschuldige an diesem Desaster ist sogleich schnell gefunden: Sind wir es nicht, die einfach nicht einsehen wollen, auch mal das Auto stehen zu lassen, weil wir uns auf Biegen und Brechen und aus purem Egoismus heraus unsere Mobilität erhalten wollen? Müssen wir alle unbedingt mit dem Ferienflieger bis an den letzten Zipfel der Erde fliegen können? Ist nicht jeder Einzelne von uns ein Klimakiller, weil er jeden Bereich seines Lebens der Technik überläßt, die, ineffizient wie sie ist, noch mehr Treibhausgase in die Atmosphäre entläßt?

Dieser Artikel hat sich zur Aufgabe gemacht, Fragen zu stellen: Was ist dran an der Diskussion und an den Zukunftsszenarien, die nichts Gutes verheißen? Was ist dran an der Tatsache, daß CO2 ein Killergas ist, das die klimatischen Bedingungen auf der Erde dramatisch verändern wird, falls der Ausstoß des sog. Treibhausgases nicht drastisch reduziert wird?

Damit wir uns nicht mißverstehen, in diesem Artikel soll nicht eine Klimaveränderung in Abrede gestellt werden – wir können sie alle spüren, denn sie ist tatsächlich existent – aber es bestehen durchaus berechtigte Zweifel, daß es sich bei CO2 um einen „Killer“ handelt, da dieser wissenschaftliche Konsens nicht von Jedem geteilt wird und einige Fakten, die dagegensprechen, in den Medien nicht diskutiert werden. Vermutlich gibt es hinter dem sog. „Konsens“ eine andere Wahrheit, die sich nicht mit der offiziellen Meinung deckt. Deshalb wollen wir auch einmal die andere Seite beleuchten, was dringend notwendig ist, da gerade hier ein großer Nachholbedarf besteht. Aufklärung tut Not, um sich ein komplettes Bild dieser komplexen Materie machen zu können. Nur wer die zwei Seiten einer Medaille kennt, kann sich ein eigenes Bild von der derzeitigen Diskussion machen. Vielleicht ist dieser Artikel auch ein Anreiz, ein Stück weit die Angst vor einem Gas zu nehmen, ohne dessen Existenz das Leben auf der Erde nicht möglich wäre.

Auswirkungen der Klimaveränderungen: Die offizielle Darstellung

Beginnen möchten wir mit der offiziellen Darstellung, die bereits 2001 in einem IPCC-Bericht prophezeite, daß die Klimaveränderung in den nächsten hundert Jahren gravierende Schäden für weite Teile der Erde voraussagte. Im einzelnen wurde folgendes festgestellt:

  • Die Arktis könnte schon in der zweiten Jahrhunderthälfte komplett eisfrei sein, wenn sich an den Treibhausgas-Emissionen nicht viel ändert.
  • Bis zu 90 Prozent der Permafrostböden könnten bis zum Jahr 2100 oberflächlich auftauen und dann zusätzlich klimawirksames Methan freisetzen.
  • Niederschläge werden in den Trockengürteln der Erde tendenziell weiter abnehmen und in feuchten Weltregionen weiter zunehmen.
  • In mittleren Breiten werden Stürme seltener auftreten, dafür aber an Stärke gewinnen – extreme Wellenhöhen an der Küste und größere Schäden inklusive.
  • Der Meeresspiegel wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts allein durch die thermische Ausdehnung des Wassers um bis zu 43 Zentimeter ansteigen, eine beginnende Packeisschmelze in Grönland könnte diesen Betrag noch deutlich erhöhen.

Das IPCC

Verantwortlich für die weltweit verbreitete Furcht vor einer globalen Klima-Erwärmung und ihren vielfältigen Folgen, ist das IPCC(Intergovernmental Panel on Climate Change), ein Gremium von (formell) rund 650 Wissenschaftlern, das vom United Nations Environmental Program (UNEP) und von der World Meteorological Organization (WMO) getragen wird. Dieses Gremium, in dem in mehreren Arbeitsgruppen jeweils einige wenige Personen die Hauptarbeit leisten, hat im April 2001 einen ThirdAssessment Report herausgegeben, auf dessen Grundlage im Juli 2001 Vertreter zahlreicher Staaten in Bonn zusammenkamen, um über die Durchführung von Maßnahmen zu beraten, die in Kyoto 1997 empfohlen worden waren (“Kyoto-Protokoll”). Mit Klima-Modellen wurde eine Erwärmung der Erdatmosphäre zwischen 1.4 und 5.8 °C bis zum Jahre 2100 vorausberechnet. Diese soll eintreten, wenn nichts gegen den weiteren Anstieg des CO2 in der Atmosphäre unternommen wird.

Wenn man über das IPCC nichts Näheres weiß, hat man den Eindruck, in den Veröffentlichungen müßten sich die besten und sichersten Erkenntnisse der Klimatologie wiederfinden, so wird uns dies auf jeden Fall tagtäglich in den Medien suggeriert. Aber Vorsicht, hier können durchaus Zweifel angebracht sein. Die Wenigsten wissen, daß das IPCC selbst keine Wissenschaft betreibt, sondern es hat lediglich die Aufgabe, die Ergebnisse der Forschungen in den verschiedenen Disziplinen zusammenzutragen, darunter besonders die Ergebnisse der Klimatologie. Das IPCC ist also im Grunde genommen eine politische Institution, die Berichte sichtet und das Material dann in den sog. “IPCC Assessment Reports” darstellt. Die Berichte des IPCC werden in Arbeitsgruppen erstellt und vom Plenum akzeptiert. Jeder beteiligte Forscher kann in drei aufeinander folgenden Versionen Kommentare, Kritik und Vorschläge einbringen, und tatsächlich haben dies mehrere hundert Forscher auch getan, was aber nie erwähnt worden war, denn sog. Review Editors achten darauf, daß die Berichte linienkonform sind und auch bleiben. Im dritten „Assessment-Report“ aus dem Jahr 2001 machte das IPCC viel zitierte Aussagen über zukünftige Klimaveränderungen. Diese Aussagen sind momentan die dominierende Basis der politischen und wissenschaftlichen Diskussionen über die globale Erwärmung.

Hockey-Stick: Wie man mit dem Klima Hockey spielt

Das wichtigste Instrumentarium des IPCC, um der Politik und der Öffentlichkeit bildlich vor Augen zu führen, daß in diesem Jahrhundert eine in der Klimageschichte einmalige Temperaturerhöhung im Gange ist, ist die sog. „Hockeystick-Kurve“ des IPCC. Es ist das berühmteste Temperatur-Diagramm der Klimaforschung. Nicht viele Wissenschaftler behaupten, daß die Kurve falsch sei. Besonders die Kritik von zwei kanadischen Wissenschaftlern schürt den Streit um die Ursachen der globalen Erwärmung und droht nun, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Zukunftsszenarien der Experten nachhaltig zu erschüttern. An dieser Stelle wird es nun Zeit, die Kurve sowie deren Entstehung näher darzustellen, da sie einiges Licht auf eine Politik wirft, die die allgemeine Panik ausnutzt, um daraus Kapital zu schlagen.

Michael Mann war der Erstautor der beiden sogenannten „Hockey-Stick“-Veröffentlichungen, die zuerst 1998 im Fachjornal „Nature“ und 1999 in „Geophysical Research Letters“ erschienen. Mit seiner Veröffentlichung hat Michael Mann behauptet, die Temperaturen der nördlichen Halbkugel der letzten tausend Jahren rekonstruiert zu haben. Nach den Daten, die Michael Mann errechnete und veröffentlicht hatte, haben die Temperaturen seit dem Jahre 1000 n. C. nach und nach abgenommen, um dann von 1900 an stark anzusteigen. Die Kurve, die dabei entsteht, ähnelt dem eines Hockeyschlägers, was ihr letztendlich auch den Namen gab. Seit dieser Zeit gilt Michael Mann als ungekrönter König der Klimaforschung.

Gegenwind bläst Michael Mann schon seit längerer Zeit entgegen, wobei die beiden berühmtesten Kritiker die beiden Forscher Ross McKitrick und Stephen McIntyre sind. Die beiden Kanadier versuchten, Manns oft zitierte Studie nachzuvollziehen, wobei sie auf eine ganze Reihe von Fehlern stießen. Nach der Analyse der beiden Kanadier, die auf den gleichen Daten basierten wie Manns Studie, war die Temperatur im 15. Jahrhundert schon einmal genauso hoch wie heute, was aber in der „Hockey-Stick“ von Michael Mann nicht berücksichtigt wurde. Die weiteren Untersuchungen beider Kritiker förderten zutage, daß Mann anscheinend die statistischen Methoden entweder falsch angewendet oder einfach unterschlagen hatte und daher nicht nur die errechneten Daten von Michael Mann, sondern auch das Hockey-Schläger-Diagramm statistisch sinnlos seien. Die Schlußfolgerungen von McKitrick und McIntyre sind alarmierend, da beide behaupten, daß in der Klimaforschung etwas vollkommen falsch gelaufen sei und das Ganze an die Grenze des Betruges rückt. McIntyre behauptete hierzu, daß die Paläoklimatologen der Öffentlichkeit nicht die ganze Wahrheit gesagt hätten. Die beiden kanadischen Forscher traten danach in eine zweijährige erhitzte Diskussion mit Michael Mann. Sie baten Mann mehrmals, die Daten sowie sein Berechnungsprogramm offenzulegen, die er zur Errechnung der Hockeystick benutzt hatte, was er jedoch energisch ablehnte. Michael Mann hüllt sich nach wie vor in Schweigen und denkt nicht daran, seine Daten zu veröffentlichen.

Ein weiterer Kritiker ist der bekannte Professor für Meteorologie Ulrich Cusbach. Cusbach ist an der FU Berlin beschäftigt und war Mitautor des IPCC-Berichts 2007. Cusbach und sein Wissenschaftsteam untersuchten ebenfalls die sog. Hockeystick und kamen ebenfalls auf ein überraschendes Ergebnis. Cusbach äußerte sich hierzu folgendermaßen:

„Auch meine Forschergruppe arbeitet an der Kurve. Ich hatte eine Doktorantin darauf angesetzt, Manns Arbeit nachzuvollziehen. Sie kam recht bald zu dem Schluß, daß sie sein Diagramm nicht reproduzieren konnte. Wir haben uns bemüht, die Steine umzudrehen – und prompt jede Menge Würmer gefunden. Was das Ganze noch problematischer macht, ist die Tatsache, daß Michael Mann seine Daten nicht offenlegt, weil dieses Thema politisch so brisant ist!“

Die Hockeystick-Kurve des IPCC nach Michael Mann:

Die Kurve suggeriert einen drastischen Temperaturanstieg ab Mitte des 20. Jahrhunderts, der konform geht mit der Industrialisierung der westlichen Welt. Die korrigierten Daten nach McIntyre und McKitrick weisen eindeutig darauf hin, daß im mittelalterlichen Optimum die Durchschnittstemperaturen der Atmosphäre wesentlich höher waren als heute, was nicht auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückführbar ist und dem daraus resultierenden CO2-Ausstoß. Aus der Kurve ist weiterhin zu ersehen, daß es in den letzten Jahrhunderten etliche Temperaturschwankungen gegeben hatte, die anscheinend natürlichen Zyklen zuzuordnen sind. Wesentlich an der „Hockeystick“ ist die Tatsache, daß das sog. mittelalterliche Optimum, deren Durchschnittstemperaturen höher waren als im 20. Jahrhundert, in der Kurve von Michael Mann nicht berücksichtigt wurde, da er andere Datensätze verwendete, über deren Herkunft er sich nach wie vor in Schweigen hüllt. Die korrigierte Kurve wird der Öffentlichkeit vorenthalten.

Wie die Klimatologie das Wetter neu erfand

Wetteraufzeichnungen gibt es schon seit ca. 150 Jahren. Es wurden auch schon früher Wetterberichte gefertigt, aber die akribische Datengewinnung, auf die die Klimatologen bei ihren Berechnungen zurückgreifen, beginnen in etwa ab dem Jahre 1860. Der Beginn der Wetteraufzeichnungen fiel dummerweise gerade in eine Zeit, in der die Temperaturen gerade wieder stiegen und die Industrialisierung begann. Wie die Klimageschichte zeigt, gab es bis Mitte des 19. Jh. eine kleine Eiszeit. Ein idealer Anfangspunkt also für Klimatologen, die eine Temperaturerhöhung durch den Menschen verteufeln. Dabei hat sich das Klima der Erde schon in der Vergangenheit auch ohne menschlichen Einfluß zyklisch verändert. Da die Experten aber trotzdem der Meinung sind, die vom Menschen produzierten Treibhausgase sind für klimatische Veränderungen verantwortlich, müssen sie reduziert werden.

Alle Daten der Wetteraufzeichnungen werden in gigantischen Computern verarbeitet. Seit der Klimahysterie hat man hier ordentlich aufgerüstet, denn die allgemeine Hysterie hatte für dieses Forschungsgebiet überaus segensreiche Nebeneffekte, denn für die weiteren Forschungen wurde technisch aufgerüstet, wie in keinem anderen Jahrzehnt vorher. Der ganze Hype entfachte einen Geldsegen für die Institute und Forschungsanstalten, der natürlich in diesen Reihen durchaus begrüßt wird. Nach den Klimaexperten zu urteilen macht diese Aufrüstung natürlich Sinn, da kein Mensch mehr in der Lage ist, die Fülle der Daten zu verarbeiten. Alle Prognosen, die das IPCC veröffentlichte, beruhen auf diesen Daten, die in den neuesten Computern generiert werden. Die Klimamodelle, auf deren Vorausberechnungen sich die ganze “GlobalWarming”-Aufregung stützt, sind noch grob falsch – unter anderem deshalb, weil sie den Einfluß der Wolken und vieler anderer, auch von der Sonne kommender Effekte, völlig unzureichend berücksichtigen. Das stärkste Treibhausgas ist nicht CO2, sondern H2O, also Wasserdampf in Gasform. Und dessen Gehalt in der Atmosphäre schwankt zeitlich zwischen 0.1 und 5.0 %, also in einem großen Bereich. Aber nicht nur das – Wasserdampf absorbiert auch Strahlung in einem viel breiteren Bereich von Wellenlängen des Infrarotspektrums, in dem die Strahlung der Erdoberfläche liegt, als es Kohlendioxid tun kann. Rund zwei Drittel des gesamten Treibhauseffekts der Erdatmosphäre sind von H2O-Dampf verursacht, wie schon seit längerem bekannt ist. Und je nachdem, wie viel Kondensationskerne in der Atmosphäre sind, können sich Wolken bilden, mit kleinen oder großen Tropfen, und davon hängt wieder ab, wie stark sie Sonnenlicht direkt reflektieren und wie stark sie die Abstrahlung vom Erdboden behindern – kurz, die Zusammenhänge sind so kompliziert, daß es gänzlich unmöglich scheint, die Klimaveränderung alleine dem CO2 in die Schuhe zu schieben.

Jeder Meteorologe wird bestätigen, daß die Wärme in der Troposphäre hauptsächlich durch den Wärmetransport von Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen bestimmt wird. Hierbei sind die wichtigsten Faktoren:

  • Wärmeisolation durch Wolken;
  • Steuerung der Wolkenbildung durch kosmische Strahlung und Sonnenwind;
  • der Strahlungsabsorption und Reflektion an der Erdoberfläche und dem in der Atmosphäre enthaltenen Wasser und in geringem Maße CO2 mit nachfolgender Thermalisierung; dabei hilfreich ist der Dichtegradient der Atmosphäre mit hoher Dichte in Erdnähe;
  • Wärmespeicherung und langsame Abgabe durch die Ozeane;
  • Wärmetransport in den ozeanzyklischen Kondensationsprozessen in der feuchten Atmosphäre, Konvektion und Konduktion in der Atmosphäre.

Diese Faktoren sind der eigentliche Antriebsmotor des Wetters, was kein Meteorologe jemals bestreiten würde. In den zurückliegenden Jahren wurde von den meisten Meteorologen das CO2 als Klimakiller überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Das IPCC geht dann eher den umgekehrten Weg, indem es nämlich die obigen Fakten gänzlich außer acht läßt, sie nicht einmal erwähnt. Nach Meinung des IPCC würde es sich hier um vernachläßigbare Größen handeln. Da kann man nur staunen!

Im Jahre 2007 wurde ein weiterer Report des IPCC herausgegeben, der sich aber in weiten Teilen gänzlich von den vorherigen Reporten unterscheidet. Die jüngsten Verlautbarungen des IPCC sind daher vieldeutig und lassen jede Menge Platz für Spekulationen. Es hat fast den Anschein, als ob sich viele Ungereimtheiten, was die klimatischen Modelle anbelangt, nicht länger verschweigen ließen. Es ist zu vermuten, daß sich anscheinend auch das IPCC an die Komplexität des Wetters erinnert und in allen Berechnungen Daten unterdrückt worden waren, die maßgeblich am Klimageschehen beteiligt sind. Es mag daher nicht verwundern, daß sich das IPCC nicht mehr so sicher ist, was die Ursachen des Treibhausklimas anbelangt. Es knirscht im Gebälk des IPCC und man munkelt, daß hinter verschlossenen Türen bereits die Fetzen fliegen, da viele Wissenschaftler, die das IPCC auf ihrer Liste aufgeführt hatte, mit dem allgemeinen Konsens des IPCC in keiner Weise einverstanden waren und eher eine kritische Haltung einnahmen. Dennoch wurden diese kritischen Wissenschaftler auf der Liste des IPCC geführt. Manche Wissenschaftler wurden auf der Liste aufgeführt, ohne daß sie davon gewußt hatten, und forderten, von der Liste gestrichen zu werden.

Im Februar 2007 dann die unausweichliche Kehrtwendung: Vier Tage und Nächte hatten Delegierte aus 130 Ländern um jedes Wort des IPCC-Berichts gerungen. War noch 2001 und in den nachfolgenden Jahren ein Endzeitszenario heraufbeschworen worden, wurden bei diesem Treffen die Töne etwas leiser. Auf Druck und Initiative mehrerer Staaten wurde die menschliche Verantwortung für den Klimawandel relativiert. Ein von Menschen verursachtes Treibhausklima gilt in diesem Bericht nicht mehr als sicher, sondern als „wahrscheinlich“. Überraschenderweise enthielt der Report, der nachfolgend herausgegeben wurde, eine Fußnote, die besagt, daß mit den derzeitigen Rechenmodellen der seit den siebziger Jahren wachsende Anteil an besonders heftigen Stürmen nicht erklärt werden kann. Ein Sprecher des Gremiums räumte hierzu ein: „Die drei Datenreihen, die wir aus dem Pazifik haben, widersprechen sich!“

Dieser kurze Bericht veranschaulicht in wenigen Sätzen, daß es in Bezug auf das Treibhausklima und deren Entstehung noch unbekannte Faktoren zu geben scheint, die man sich derzeit wissenschaftlich nicht erklären kann. Es veranschaulicht auch die Tatsache, mit welchen perfiden Methoden Politik gemacht und mit der Angst der Menschen gespielt wird.

Der Killer mit der weichen Seele?

Wenn von dem Gas CO2 gesprochen wird, denken die meisten Menschen, daß das Gas wie eine Dunstglocke über der Erde liegt. Ein undurchdringlicher Schleier, der in seiner Ausdehnung so gewaltig ist, daß es für die Wärme der Erde kein Entkommen gibt, keine Möglichkeit, dieses Dickicht zu durchdringen. Die wenigsten wissen, daß CO2 gerade mal 0,037 % der Atmosphärengase ausmacht, was alleine schon für einige Wissenschaftler eine viel zu geringe Menge darstellt, um drastische klimatische Veränderungen hervorrufen zu können. Tatsächlich gehen nur 3% des Kohlendioxids, das jährlich in die Atmosphäre gelangt, auf menschliche Einflüsse zurück, die restlichen 97% stammen aus natürlichen Quellen, wie verdunstendes Meereswasser, verrottende organische Materie und die Atmung von Pflanzen und Tieren. Um sich die von der Wissenschaft behauptete Theorie klarzumachen, daß es sich bei CO2 um den Klimakiller schlechthin handelt, sollte man sich die Größenverhältnisse klarmachen, die an einem Beispiel veranschaulicht werden sollen: Eine Luftsäule über einem Quadratmeter Erdoberfläche wiegt 10 Tonnen. Darin können 400 kg Wasser und 3 kg CO2 enthalten sein. Von diesen 3000g CO2 seien 90g vom Menschen verursacht und würden das globale Weltklima zum Kippen bringen. Das ist schon aufgrund der Größenverhältnisse kaum möglich.

CO2 ist für die Lebensvorgänge aller Organismen unabdingbar und keineswegs ein Klimakiller. Eine Reduktion dieses essentiellen Naturstoffes wirkt sich negativ auf alle Lebensvorgänge aus. Dies wird an fünf wichtigen CO2-abhängigen Vorgängen gezeigt.

  1. CO2 ist die Quelle allen organischen Lebens: Photosynthese.

  2. CO2 wirkt bei der Entstehung von Mineralwässern mit: Kalkgleichgewicht.

  3. CO2 dient zur Aufrechterhaltung des Blut-pH-Wertes: Bikarbonatpuffer.

  4. CO2 hilft bei der Entgiftung in Tier und Mensch: Harnstoff-Zyklus.

  5. CO2 wird von fast allen Lebewesen ausgeatmet: Zellatmung/Gärung.

Warum wird also das CO2 für die Erwärmung verantwortlich gemacht? Die vom Menschen fühlbare Wärme beruht im wesentlichen auf der Steuerung der Wolkenbildung durch Feinstaub und, wie seit einiger Zeit vermutet wird, durch kosmische Strahlung und Sonnenwind. Bei der Debatte um die globale Erwärmung wird völlig außer acht gelassen, daß die thermischen Verhältnisse auf unserer Erde durch die Sonne bestimmt sind.

Einer, der dies genauer untersucht hatte, ist zum Beispiel der Physiker Henrik Svensmark vom dänischen Weltrauminstitut, der in akribischer Kleinarbeit eine erstaunliche Übereinstimmung zwischen den regelmäßigen Veränderungen der Sonne und dem Temperaturverlauf auf der Erde beweist. Demnach verhält es sich folgendermaßen: Vermehrte Sonnenaktivität, die sich am Sonnenwind und am Kommen und Gehen der Sonnenflecken ablesen läßt, bläst den Strom kosmischer Teilchen hinweg. Dadurch gibt es weniger Kristallisationskeime für die Wolkenbildung in der irdischen Atmosphäre und die Temperaturen steigen an. So konnte man feststellen, daß die Temperaturschwankungen der Erdatmosphäre genau dem Muster der Sonnen-Fluktuationen entsprechen. Die anfängliche Skepsis und Verachtung aus dem Kreis der etablierten Wissenschaft ist einer breiten Anerkennung von Svensmark und seiner mittlerweile vielfach bestätigten Theorie gewichen. Theodor Landscheid stellte sogar eine Wechselwirkung zwischen dem Sonnenmagnetismus und den Magmaströmen im Erdinnern fest, also einen Einfluß der Sonne auf die vulkanische und seismische Aktivität der Erde.

CO2 und andere sogenannte “Treibhausgase” absorbieren zwar geringe Mengen Wärmestrahlung, sind jedoch in so geringer Konzentration vorhanden, daß sie an der Thermalisierung nur einen geringen Anteil haben. Weiterhin lösen sich die vom Menschen an die Atmosphäre abgegebenen Mengen CO2 relativ schnell (ca. 5 bis 38 Jahre im Meer) bzw. werden von Pflanzen verstoffwechselt. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe produziert etwa 3 % der gesamten Kohlenstoffmenge, die durch die Lösung im Wasser und die Photosynthese/Zellatmung bestimmt wird. Dies ist zu wenig, um die Mengen-Verhältnisse zu kippen. Die Bodenausgasungen der gesamten Erdoberfläche sind weit größer als die anthropogenen Emissionen und bestimmen deshalb wesentlich die CO2-Konzentration der Atmosphäre (es gibt in der Natur keine Gleichgewichte!). Hierzu passend auch, was eine internationale Forschergruppe um Sami K. Solanki vom Max-Planck-Institutfür Sonnensystemforschung herausgefunden hat. Diese Forschergruppe hatte im Jahre 2004 durch Analyse von Jahrtausende alten Bäumen und Polareis erstmals die Aktivität der Sonne im Verlauf der letzten 11.400 Jahre rekonstruiert. Das Ergebnis: Die Sonne ist seit 60 Jahren so aktiv, wie in den letzten 8000 Jahren nicht mehr und ist damit der eigentliche Grund für die jüngste Klimaerwärmung. Das erklärt auch, warum zur Zeit simultan auf fast allen Planeten unseres Sonnensystems ein Temperaturanstieg zu verzeichnen ist; auf dem Mars zum Beispiel schmelzen die Polkappen momentan ungewöhnlich schnell – auch ohne Menscheneinfluß.

Wenn es um das Klima geht, werden auch andere Gesetzmäßigkeiten außer acht gelassen, so etwa die Gesetze der Thermodynamik. Die Erde ist ein Körper, der unaufhörlich Energie nach außen abstrahlt. Aus dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik wissen wir aber, daß sich ein Körper, der Energie nach außen abstrahlt

(Erde), in einer kälteren Umgebung nicht von selbst erwärmen kann. Die Treibhaustheoretiker wollen aber diese physikalischen Gesetze auf den Kopf stellen, indem sie folgendes behaupten: Nach der Umwandlung der Sonnenstrahlen in Wärme wird deren Abstrahlung in etwa 6 Kilometern Höhe durch CO2 behindert, da dies die Wärmestrahlung aufsaugt (absorbiert) und wieder auf die Erde reflektieren würde. So käme es zu einem Treibhauseffekt, ähnlich wie bei einem in der Sonne geparkten Auto. Für die meisten Menschen klingt das einleuchtend, ist es aber keinesfalls. Das Auto kühlt sich nämlich sofort wieder ab und nimmt die Umgebungstemperatur an, wenn die Strahlung nach Sonnenuntergang zurückgegangen ist.

Wer hat an der Kurve gedreht?

Kennen sie Al Gore? Derzeit macht der Mann von sich reden. Er war einst Vizepräsident unter Bill Clinton, bis er das Wetter für sich entdeckt hatte. Dieser Mann hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt i.S. Klimaschutz wachzurütteln. Er produzierte den Film „Eine unbequeme Wahrheit“, der mittlerweile mit einem Oskar ausgezeichnet wurde. Seine Aktivitäten i.S. Klimaschutz führten ihn um die ganze Welt, wo er Vorträge hielt und besonders in Deutschland, allen voran in Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, einen starken Befürworter fand, da sich unser Umweltminister den Klimaschutz ganz oben auf die Agenda geschrieben hat. Vom Bundesumweltministerium wurde der Film als so empfehlenswert eingestuft, daß man von diesem Kopien anfertigte und in den Schulen des Landes verteilte. Nach der Empfehlung des BMU sollte der Film besonders den Grundschülern gezeigt werden, damit diese bereits in jungen Jahren verstehen lernen, daß es sich beim dem CO2 um ein „Killergas“ handelt. Sehr einfühlsam werden Bilder von New Orleans gezeigt, das im Jahre 2005 unter Wasserfluten untergegangen war. Die populärwissenschaftliche Dokumentation – voll gepfropft mit der Aussicht auf ein geflutetes New York City, ein überschwemmtes Florida, mehr und stärkere Hurrikane, schlimmere Trockenheiten und schmelzende Gletscher – habe eine wissenschaftlich seriöse Aussage, tönt es aus allen Schichten, sodaß jede Kritik an diesem Werk als Ketzerei empfunden wird.

Al Gore hat ja auch schlagkräftige Argumente, die wirklich jeden zu überzeugen scheinen. Seine wichtigste Waffe, die er im Film sowie bei seinen Vorträgen benutzt, ist eine Grafik des IPCC. Durch die Grafik sollen auch die letzten Zweifler davon überzeugt werden, daß die Erhöhung der Erdtemperatur analog mit dem CO2-Anstieg in der Atmosphäre einhergeht, wobei beide Werte um etwa 1950 ansteigen. Zum besseren Verständnis des Publikums benutzt Al Gore für seine Vorträge die Kurve des IPCC, in der ab etwa dem Jahre 1930 der CO2-Gehalt der Atmosphäre rasant ansteigt, also zu einer Zeit, als die Weltwirtschaft so richtig in Schwung gekommen war und Mengen an CO2-Emissionen produzierte, die mit der Erhöhung der Durchschnittstemperaturen korrelierte.

So weit so gut, gäbe es an der ganzen Sache nicht einen entscheidenden Haken: Die vornehmlich aus Eisbohrkernmessungen gewonnenen CO2-Konzentrationen der Atmosphäre, zeigen einen linearen CO2-Verlauf über die Jahrhunderte an. Alle modernen Klima-Erkenntnisse werden ausgehend von einem erdgeschichtlich winzigen Zeitfenster von ca. 140 Jahren gewonnen, in der die Temperaturkurve und CO2-Kurve scheinbar parallel verläuft. Tatsächlich besteht keine Korrelation. Wäre es ein Naturprinzip, daß CO2-meßbare Wärme erzeugt, müßte dies in allen geologischen Zeiträumen gelten. Wie die Eisbohrkernmessungen aber zeigen, ist der Zusammenhang umgekehrt: Nach diesen Analysen stiegen in der Klimageschichte zuerst die Temperaturen und erst danach der CO2-Gehalt der Atmosphäre. Diese wissenschaftliche Tatsache wird jedoch in den Vorträgen von Al Gore geflissentlich verschwiegen und der Öffentlichkeit gerne vorenthalten.

Doch viel interessanter, wenn nicht sogar geradezu erleuchtend ist, wenn man sich damit beschäftigt, was Al Gore sonst noch so treibt, wenn er nicht mit seinem Film durch die Welt tingelt. Im “The Telegraph” vom 14.3. unter der Überschrift “Boomender Markt beim Emissionshandel” lobt der Verfasser Tom Stevenson Al Gores “Riecher für den Trend”. Al Gore ist der jetzige Hedge Fonds Manager eines Unternehmens, das mit dem Emissionshandel sein Gehalt etwas aufbessert, und dieser Mann tingelt zur Klimarettung durch die Welt. Gore erkannte die Zeichen der Zeit, denn “der Emissionshandel ist zur Zeit die heißeste Sache überhaupt” – für Spekulanten. Al Gore will nun das lukrative Londoner “Carbon-Geschäft” in die USA holen. Bei einer Rede vor dem Nationalen Verband der Pensions Fonds in Edinburgh am 14.3. kritisierte er nicht nur die Kritiker seiner Klimaschutz-Thesen als “unwissenschaftlich”, ohne auszuführen weshalb, weil alles, was sich gegen die Dogmen des Finanzestablishments richtet, an sich schon “unwissenschaftlich” ist. Er kündigte auch an, daß der nächste US-Präsident das Kyoto-Protokoll unterzeichnen und den Carbon-Handel (den Handel mit CO2-Emissionsrechten) in den USA einführen werde: “Wir erleben jetzt, daß eine wirkliche Wende, und zwar nicht in weiter Zukunft auf uns zukommt. Das bewirken die nächsten Präsidentschaftswahlen, die zu einer neuen Regierung führen werden, die sich ernsthaft in dieser Sache (Klimaschutz) engagieren wird”. Auch hierbei ist es für Gore nicht nötig, die nächsten Wahlen abzuwarten. Als Vertreter des Finanzestablishments, das sich das Geld von Staats wegen selbst drucken darf, weiß er natürlich schon, wie die Wahlen in zwei Jahren ausgehen werden. Des weiteren klärte er die Fonds-Manager auf, wie sie beim Carbon-Handel verfahren sollten, um nicht bei der Jagd nach Profit durch “shorttermism” (Kurzfristigkeit) “brutale Spannungen mit den Pensionsfonds“ zu erzeugen. Ähnliches hatte er tags zuvor auf dem Forum Carbon Market Insights 2007 in Kopenhagen vorgetragen.

Die Nutznießer

Unzweifelhaft sind durch die Klimadebatte Ängste ausgelöst worden, die – ganz nach „Machiavelli“ – sogleich von den politischen Institutionen ausgenutzt wurden. Zunächst bleibt festzustellen, daß durch die Klimadebatte derzeit alle anderen gesellschaftlichen Probleme stark in den Hintergrund gerückt wurden. Alle reden vom Klimaschutz, keiner redet mehr vom Umweltschutz. Die Debatte geht einzig und allein um die Reduzierung von CO2, was jedoch völlig außer acht gelassen wird, ist die Tatsache, daß die wirklich gefährlichen Schadstoffemissionen wie Schwermetalle und Schwefeloxide gar nicht mehr berücksichtigt werden.

Es bleibt weiterhin der fade Beigeschmack, daß mit dem vermeintlichen Klimaschutz jede Menge Geld verdient werden kann. Klimaforscher bekommen Forschungsaufträge in nie gekanntem Ausmaß, Institute werden aus dem Boden gestampft, die mit immer teureren Rechnern und immer größer werdenden personellen Kapazitäten immer neue Berechnungen durchführen, die aber wahrscheinlich immer nur das Altbekannte an Fakten liefern werden. Alternative Energien wie Sonnen- und Windenergie sollen hier Abhilfe schaffen, wozu sie aber derzeit technisch noch nicht in der Lage sind. Es werden schon Stimmen laut, die fordern, gänzlich von den Errungenschaften der Industrialisierung abzukehren. Für viele Länder, vor allem für Afrika, wäre eine solche Forderung der Todesstoß, da ihnen zukünftig diktiert werden wird, wie viel Emissionen sie zukünftig verbrauchen dürfen. Durch die Zuteilung und den Handel mit CO2-Zertifikaten wird es ihnen auch zukünftig nicht möglich sein, ihr Joch zu überwinden.

Sollte sich die Klimadebatte halten, werden auch die westlichen Industriestaaten ihr Soll bezahlen müssen, da die Industrie durch die CO2-Beschränkungen belastet wird. Da die Industrie hauptsächlich auf fossile Brennstoffe zurückgreifen muß, die nun einmal CO2 produzieren, wird die Wirtschaft über ein Diktat und über reglementierte Zuteilungen von sogenannten „Emissionszertifikaten“ ihre Emissionen drastisch zurückfahren müssen, was auch ein Zurückfahren der Produktion bedingt. Deutschland ist Exportland Nr. 1, und unser Bruttosozialprodukt und Wohlstand sind untrennbar mit dem Export von Gütern verbunden. Die Folge sind geringeres Wirtschaftswachstum, steigende Arbeitslosenzahlen und folglich eine höhere Verschuldung des Staates. Dadurch kann leicht ein Teufelskreis entstehen, und wenn man den Bogen weiter spannt, kommt einem unweigerlich der Name „Planwirtschaft“ wieder in den Sinn. Hatten wir das nicht schon einmal?

Die Theorie vom globalen Treibhauseffekt ermöglicht die Schaffung einer Art weltweiter Planwirtschaft, durch politische Vorgaben bestimmter CO2-Obergrenzen und ein reger Handel mit CO2-Emissionsrechten. Sie ermöglicht neue Steuereinnahmequellen unter dem Deckmantel einer Ökosteuer und schafft durch konjunkturelle Klimarettungsprogramme neue Absatzmärkte. Die EU hat zum Beispiel entschieden, ab 2009 normale Glühbirnen in britischen Haushalten zu verbieten. Die Energiesparlampen sparen aber nicht nur wenig Energie ein, sie beinhalten auch giftige Stoffe, die von der EU selbst verboten worden sind, und erzeugen Elektrosmog. Die vehemente Propagierung eines Klimaschutzes seitens der Regierungen dient auch der Verschleierung der echten Umweltverbrechen, die von Mega-Konzernen und dem wissenschaftlichen Establishment unter Rückendeckung derselben Regierungen begangen werden. Während Glühbirnen verboten werden, werden Verseuchungen durch genetisch manipulierte Pflanzen und Tiere, Giftmüll, bizarre Klonexperimente, der Einsatz von Uranmunition und die Abholzung der Regenwälder weiter zugelassen. Auch das Problem der wirklich umweltschädlichen Stoffe in den Abgasen der Industrie, der Autos und Flugzeuge wird verschleiert, indem immer auf das CO2 verwiesen wird, das eigentlich ein lebenswichtiges Gas und überhaupt kein Schadstoff ist.

Vielleicht sind hier einige Leser unter ihnen, die sich an die 70er Jahre oder gar an die 60er Jahre erinnern können? Wurden Sie etwa in diesem Zeitraum geboren? Wenn ja, wie geht es Ihnen? Erfreuen sie sich einer guten Gesundheit, oder sind sie schon erfroren? In den 60er und 70er Jahren drehte sich der Katastrophentrend in der Wissenschaft um eine globale Abkühlung. Haben Sie das etwa vergessen? Zum Schluß noch ein Zitat von Lowell Ponte und Paul Ehrlich aus dem Jahre 1976, veröffentlicht in ‚The Cooling’:„Die Abkühlung hat schon hunderttausende Menschen getötet. Wenn sie weiter voranschreitet und keine Maßnahmen ergriffen werden, wird sie weltweite Hungernöte, weltweites Chaos und Weltkrieg hervorrufen und das kann alles noch vor dem Jahr 2000 eintreffen. In zehn Jahren werden alle bedeutenden Lebewesen im Meer ausgelöscht sein.“

Na dann, vielen Dank an die Wissenschaft, daß sie uns vor dem Erfrieren bewahren konnten, und uns mittlerweile stattdessen ordentlich einheizen.

Marc Lucotte von der Quebec-Universität, Montreal, sagte am 3. Mai 2005 in “Luftverschmutzung zu verkaufen” auf Arte: “Chemie, Physik und Biologie machen das Meer aus, die Meeresoberfläche wie die Tiefsee. Aber diese drei wirken auch so zusammen, daß kein Mensch, kein auch noch so komplexes Modell und kein Computer imstande ist, ihr Zusammenspiel zu berechnen, es vollständig zu erfassen. Wir spekulieren hier mit ständig wachsenden Variablen. Je größer das System, desto größer die Unbekannten, und wir können einfach nicht wissen, wohin der Weg führt, wenn wir das Gefüge unseres Planeten manipulieren. Dasselbe gilt auch für Modelle über das Klima der Atmosphäre!“

In diesem Sinne.

Max Müller, Patrick Diebold, André Gensch

Quellen:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,418165,00.html

http://www.sbu.ac.uk/water/CO2.html

http://www.spatzseite.de/20070318.htm

Kirby al., Proc. Comb. Inst. Vol 28, 2000/pp.253-259

http://www.ens-lyon.fr/Planet-Terre/Infosciences/Climats/Rayonnement/Cours/partie2/partie2_2.htm#IR

NASA/JPL/Malin Space Science Systems

Berner et al. 1993 http://www.applet-magic.com/berner.htm und

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