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17.07.2008Von: H.-W. Graf
Freunde, Querdenker und Zwangskammergegner,
zum nachfolgenden Antwortbrief von Herrn Friedhoff Antwort an Herrn Klementz, der sich in der hoffnungsfrohen Erwartung wähnte, er könne mit einem FDP-Bundestagsabgeordneten vernünftig über den IHK-Zwang diskutieren, kann ich nur anmerken: Quält weder Euch, noch Paulchen länger; der wohlgenährte, öffentlich-(un)rechtliche Versorgte hat wirklich keinen Schimmer von der Realität:
Paul Klemens 'hofft' auf 'Frieden' - nomen est omen -, um Verständnis und Verstehen geht's PKF dem Wohlversorgt-Sorglosen doch gar nicht! Als Marie-Antoinette, die Gattin des französischen Königs, ob einer Demonstration des Volkes erstaunt frug, was "die denn wollen?" und ihr ein Lakai zuflüsterte, die Menschen hätten Hunger und kein Brot, antwortete die Dame reichlich realitätsentrückt: "Na und, warum essen die dann nicht Kuchen?!" Genau dies erleben wir anno 2008: Kleine dumme, verwöhnte, zynische und verantwortungs- wie realitätsferne Antoinettes posieren im politischen Asgard in Berlin, an den Fürstenhöfen in den Landeshauptstädten, in Behörden und Ämtern sowie in öffentlich-(un)rechtlichen Institutionen wie den IHKs - weil ihnen dies die (selbstkomponierten) Gesetze gestatten und solange es dem sie finanzierenden Volk nicht zu bunt wird. Dann nämlich kann es sehr schnell kippen - siehe Juni 1776 in den 'New Colonies' (heute USA), Juli 1779 in Frankreich, September 1917 in Rußland und November 1989 in der DDR ..... Doch die Paulchens und Marie-Antoinettes in Berlin sind hoffnungsfroh: "Die Deutschen und eine wirkliche Revolution - eher friert die Hölle zu!" Bitte löst Euch, sorry, von der benevolenten, kindlichen Hoffnung, die Staatslakaien und Parasiten des öffentlichen Aerars hätten auch nur das geringste Interesse, gar eine genügend entwickelte ethische Einstellung, intellektuelle Kapazität oder den humanistischen Horizont, etwas zu verändern, was vornehmlich bis ausschließlich ihnen selbst nützt. Wer's malin einer systemisch-verkrusteten Partei - und dazu gehören CDU/CSUSPDGRÜNROTFDP gleichermaßen - an die Futtertröge der Macht und optimaler Versorgung gebracht hat, beißt doch nicht die (öffentliche) Hand, die ihn/sie füttert! Wir müssen andere Wege finden (www.d-perspektive.de/verein/unsere-ziele.html), die Menschen über Zusammenhänge (und wirkliche Alternativen) informieren, aber doch nicht mit den Kollaborateuren des bestehenden Systems Zeit verschwenden. Wie sagte schon G.B. Shaw: "Vor langer Zeit habe ich gelernt, nicht mit Schweinen zu spielen; ich werde dreckig, aber ihnen macht es Spaß" Und unser Dichterfürst wußte:"Hoffen und Harren macht Menschen zu Narren!" Mit herzlichen Grüßen (außer an Paulchen) H.-W. Graf
Hier die heutige Antwort des FDPlers Friedhoff:
www.abgeordnetenwatch.de/paul_klemens_friedhoff-650-5840.html Antwort von Paul Klemens Friedhoff, 16.07.2008:
Werter kopfschüttelnder Herr Klementz, Sie können mir glauben, dass ich die vergangenen vier Monate noch anderes zu tun hatte als Ihre Frage zu beantworten. Wenn Sie aber glauben, dass man einfach Zeit verstreichen lassen könnte, um dann schwierige Fragen mit Ja oder Nein zu beantworten, sollten Sie sich mehr mit der Politik auseinandersetzen. Simplifizierungen mögen Populisten liegen, verantwortlichen Politikern jedenfalls nicht. Ein einfaches - zugespitztes - Beispiel noch hierzu wider ein vereinfachendes Schwarz/Weiß-Denken: Wenn Sie heute Menschen auf der Straße fragen: "Möchten Sie Steuern und Kernkraftwerke abschaffen ?" können Sie leicht ein Ja erhalten; wenn Sie am nächsten Tag fragen: "Möchten Sie steuerfinanzierte Schulen und Straßen und bezahlbare Energie?" wird die Antwort ähnlich sein.... Nun - trotz all Ihrer Polemik - noch ein letztes mal zur Sache:
Freundliche Grüße Friedhoff
Für Nachschreiben an sein Wahlkreisbüro = info@paul-friedhoff.de
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