Schier unvorstellbar: Vor kurzem berichtete die University of Virginia, daß sie 1100 Macintosh-Computer zu einem „Cluster“ zusammengeballt und damit den drittschnellsten Supercomputer der Welt gebaut habe – mit einer Leistung von 10,3 Billionen Rechenoperationen (Teraflops) pro Sekunde.

Die derzeitige Nummer 1 bringt es sogar auf 33,9 Teraflops, und bis 2005 will IBM (‚blue gene’) mit einer Spitzenleistung von 360 Teraflops mehr als 10 mal so schnell sein wie der derzeitige NEC-Spitzenreiter „Earth Simulator“.

So beeindruckend die (theoretische) Operabilität derartiger Riesencomputer ist, so stehen sie alle noch weit im Schatten der Leistungsfähigkeit unseres menschlichen „Computers“ – des etwa 1450 g schweren Gehirns, dessen sich der Mensch laufend bedienen kann.

Theoretisch, und dessen sind sich die meisten Menschen gar nicht bewußt, läge die Leistungsfähigkeit dieses „Computers“ bedeutend über der Summe der 100 schnellsten Supercomputer, die bisher konstruiert wurden. Aber so wie die meisten Menschen nicht einmal in der Lage sind, mehr als 1 bis 3 % ihres komplizierten Taschenrechners regelmäßig zu nutzen, liegt auch die praktische Leistungsnutzung des menschlichen Gehirns nur bei maximal 10 % seines realen Vermögens – der Durchschnitt mutmaßlich noch deutlich darunter. Hinzu kommt, daß unser menschliches Gehirn insofern bio-ökonomisch zweckmäßiger arbeitet, als es zwar – einem Staubsauger ähnlich – alle Eindrücke und Impulse aufnimmt, die ihm durch einen unserer fünf Sinne übermittelt werden, das Gros dieser Informationseinheiten jedoch gleich in den „Keller“ unserer Unterbewußtheit einlagert, wenn nicht ein zweiter Impuls ihm eine Werthaltigkeit dieser Information signalisiert, durch den entweder Ähnlichkeiten mit bereits empfangenen Impulsen konnektiert werden oder andere Signale dem Gehirn aufgeben, diese Information ins Kurz-, Mittel- oder Langzeitgedächtnis „einzulesen“, da möglicherweise ein zweckdienlicher Wiederabruf dieser Information vermutet wird.

Dieser Mechanismus fehlt originär den nur auf Technik beschränkten Supercomputern – auch wenn durch ‚Memoriser’-Schleifen durch spezielle Programme ein entsprechender Speicher-Effekt programmiert wird (womit man in der Nanotechnik bereits autoprogrammatische Biochips sich selbst programmieren lassen will). Im Gegensatz zu den technischen Wunderwerken unserer Zeit besitzt nämlich der Mensch noch ein weiteres, das sogenannte ‚Bauchhirn’ – „stimulus rector“ unserer ‚emotionalen Intelligenz’ –, quasi ein von der Natur programmiertes, im Laufe der Evolution ständig erweitertes Programm, dem wir zum einen alle automatisierten Lebensvorgänge des vegetativen Nervensystems verdanken[1], andererseits regelt dieses ‚Bauchhirn’ aber auch unser soziales Verhalten. Dieses ‚Bauchhirn’ steuert unser Bedürfnis nach menschlicher Nähe ebenso wie die natürliche Neugier (die uns bereits in Kindertagen so vehement abdressiert wird), Lebensfreude und Lernbereitschaft, kurz: alle Bedürfnisse und Funktionen, die unser Überleben im Umfeld unserer Artgenossen ermöglichen und sichern.

Beide Gehirne – das ‚Bauch-’ wie auch das ‚Kopf-Hirn’ (symbolhaft verbunden durch die Energietransportsysteme) – sind potenzielle ‚Kooperationspartner’ im Sinne und Dienste des Individuums, dessen Lebensfunktionen sie wahrnehmen und dessen Sinneseindrücke sie speichern, zur Verfügung stellen und nutzbar machen. Solange diese beiden Funktionsträger und Wahrer unserer Existenz in sauberer Weise miteinander kommunizieren (nennen wir es ‚Inneren Monolog’), lebt, lernt und liebt dieser Mensch lustvoll, authentisch und selbstbestimmt. Wir können auch davon ausgehen, daß dies die natürliche Lebensweise des früheren Homo erectus war.

Bedauerlicherweise trug ein evolutionärer Umstand – der Schluß der Hirnbrücke, den die Neurologie als vor etwa 10.000 Jahren als abgeschlossen mutmaßt – dazu bei, daß das ‚Kopfhirn’ mehr und mehr die Oberhand gewann. Mit den ihm damit neuerdings zur Verfügung stehenden Möglichkeiten begann der Mensch nun zu „spielen“. Das Ganze ist vergleichbar mit einem Jugendlichen, der einen Gameboy zum Geburtstag geschenkt bekommt und nun nur noch mit diesem beschäftigt ist, darüber aber andere wichtige Aufgaben – im Haushalt, Schularbeiten, etc. – zunehmend verabsäumt, sich im Extremfall sogar lieber mit seinem Gameboy beschäftigt, als sich um Freunde und sonstige, früher für ihn bedeutende Tätigkeiten zu kümmern.

So kennt jeder von uns Menschen, die anscheinend nur noch im ‚Kopfhirn’ leben, deren Gefühlsleben in einer Art Koma zu liegen scheint, und die sich zunehmend von ihrer Umwelt abschotten. Wir nennen diese Zeitgenossen „Kopfmenschen“ und begegnen ihnen mit kopfschüttelndem Bedauern. Oft verschlampen sie körperlich und verkümmern seelisch zusehends.

Diese Phänomenologie soll aber hier nur gestreift werden.

Uns geht es in diesem Artikel um einen ganz anderen Gedanken: Wenn schon der einzelne Mensch dank dieses Doppel-Gehirns Kapazitäten, Funktionabilitäten und Möglichkeiten hat, die weit über sämtliche bisher konstruierte Supercomputer hinausgehen, dann kann man sich unschwer vorstellen, wie exponentiell, nahezu unvorstellbar uns Menschen Möglichkeiten gegeben wären, wenn wir uns miteinander vernetzen würden. Eigentlich, so könnten Sie einwenden, tun die Menschen dies ja bereits, indem sie Familien, Kommunen und Staaten bilden, in Clubs und Vereinen, Berufen und Verbänden, Parteien und Gewerkschaften zusammen leben und arbeiten. Theoretisch stimmt dies. Wir beobachten aber zunehmend eine immer engere Spezialisierung auf Teilbereiche des Lebens – im privaten wie im beruflichen -, die zunehmende Tendenz zu Kleinfamilien, einem Dasein als Single und damit einhergehend auch eine Singularisierung der Interessen, also der Belange, mit denen wir uns zu beschäftigen bereit sind, dem wir Zeit, Energie und Gedanken widmen. Zudem beschränkt sich die Vernetzung in den meisten Fällen auf Funktionalitäten und wirtschaftlich meßbare Belange.

Unter einem ständig exponentiell wachsenden Bombardement von Informationen und Eindrücken – dank Internet und Medien sogar aus allen Teilen der Welt – schotten wir uns einerseits seelisch (‚Bauchhirn’) immer mehr ab und gieren andererseits danach, nichts „Wichtiges“ zu verpassen.

Mehr und mehr arbeiten unsere beiden Gehirne unabhängig voneinander, quasi an verschiedenen „Projekten“ und finden kaum noch Zeit, sich miteinander (‚Innerer Monolog’) auszutauschen und das Erlebte zu reflektieren.

In gleicher Weise sucht sich unser ‚Kopfhirn’ Personen und Gruppen, mit denen wir uns auch vornehmlich (bis ausschließlich) auf ‚Kopfhirn’-Ebene verständigen, während wir mit anderen Menschen, die ‚Bauchhirn’-Kommunikation pflegen. Nur mit ganz wenigen Menschen haben wir eine „beidhirnige“ Kommunikation – sie bezeichnen wir dann als besonders enge Freunde und sprechen von Liebe.

Für den Rest der uns umgebenden Menschen hegen wir allenfalls zweckdienliche Interessen und verbleiben in unserem Umgang, in unserer Kommunikation und Interaktion auch zumeist auf diese wenigen Belange beschränkt.

Wir beurteilen den Wert der meisten Menschen dann entweder nach ihrem ‚Kopfhirn’-Wert – ausgewiesen durch Positionen und Funktionen, Titel und Diplome – oder wir beschränken uns auf die sogenannte menschliche Ebene (‚Bauchhirn’-Kommunikation), wobei uns dann völlig egal ist, wie intelligent oder intellektuell er/sie ist. Mit anderen Worten: So sehr wir selbst in der Gefahr stehen, daß sich unser eigener ‚Innerer Monolog’ aufzulösen beginnt, weil wir ihn mehr und mehr vernachlässigen, desto deutlicher zeigt sich die Tendenz der Menschen – als Einzelne wie auch in Gruppen – sich nicht mehr mit dem Gegenüber als Ganzes zu beschäftigen, sondern den Anderen jeweils nur in Teilbereichen wahrzunehmen und nur auf Teilebenen mit ihm zu kommunizieren und zu interagieren.

Umso überraschter sind wir dann, wenn wir etwa nach vielen Jahren des Einander-Kennens plötzlich uns bislang völlig unbekannte Aspekte bei unserem Gegenüber kennenlernen – positive und negative. In das Überraschen, die Enttäuschung oder das Staunen über den erstmals wahrgenommenen Wesenszug des Anderen, den man ja eigentlich (gut) zu kennen vermeinte, mischt sich dann die eigene Verblüffung darüber, daß man diesen Wesenszug nicht schon wesentlich früher bemerkt hatte.

Natürlich leben wir damit nach außen und anderen Mitmenschen gegenüber nur das gleiche Phänomen aus, womit wir auch bei und in uns selbst erhebliche (und zunehmende) Schwierigkeiten haben – die zunehmende Problematik eines störungsfreien ‚Inneren Monologs’. Und wir begründen diese „innere Sprachlosigkeit“ dann sogar noch mit der Behauptung, man müsse „privat von beruflich trennen“ – genau genommen ein reichlich unsinniges Unterfangen, da wir dies ebenso wenig können wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten.

Und dieses Abschotten, diese Trennung von Kopf und Bauch – bei uns wie auch im Zusammenleben mit unserer Umwelt – scheint sogar eine gewisse „Schutzfunktion“ zu haben: Wenn wir unserer Umwelt nur Teile unseres Selbst offenbaren, bleiben die Schwächen, die wir so sorgsam zu verstecken bemüht sind, für den anderen unsichtbar. Zumindest erhoffen wir das. Insofern ist es uns gar nicht so unrecht, wenn uns unsere Mitmenschen nur jeweils partiell kennen; ansonsten könnten wir in Erklärungsnotstand geraten und würden mutmaßlich in den Augen des Anderen an Wert verlieren. Das Problem ist nur, daß dieses von Versagens- und Verlustängsten getragene „Versteckspiel“ auch von unserem Gegenüber benutzt wird. Damit drängt sich der fatale Schluß auf, daß je mehr Menschen auf immer engerem Raum miteinander leben, privat und beruflich umgehen und kommunizieren, der Einzelne immer mehr vereinsamt und damit die eigentlich möglichen Kapazitäten, die sich aus einer gegenseitigen ‚Kopf-’ und ‚Bauchhirn’-Vernetzung ergeben könnten, sinnlos vergeudet werden.

Stellen Sie sich nur für einen Moment vor, daß alle Menschen auf diesem Planeten miteinander (beidhirnig) vernetzt wären. Glauben Sie, daß dann irgendein Mensch – Diktator oder pseudodemokratisch gewählter Präsident – in der Lage wäre, zu Krieg und Zerstörung, Völkermord oder einem Überfall auf das Nachbarland aufzurufen?

Zehntausende von Gesetzen und Verordnungen, Tausende von Organisationen, Verbänden und „Sicherungsmaßnahmen“ verdanken ihre Existenz ausschließlich der (zunehmenden) Unfähigkeit des Menschen, mit sich selbst sauber-vernetzt umzugehen und in friedlicher Koexistenz (= Achtung, Verständnis und gegenseitiger ‚beidhirniger’ Vernetzung) miteinander zu leben.

Wachten wir Menschen endlich auf und würden wir uns der eigentlich in uns schlummernden Vernetzungs-Kapazitäten bewußt, so ließen wir uns ganz sicher nicht von völlig unqualifizierten Politikern und Gewerkschaftlern regieren. Keiner dieser machtgierigen Egomanen wäre in der Lage, sein Volk zu belügen, zu betrügen und in Kriege zu hetzen. Unsere private und berufliche Welt wäre von allseits dienlicher Aktivität, Lern- und Lehrfreude, Interesse und Lebensfreude geprägt. An (immer wieder auftretenden) Problemen würde gemeinsam (und damit weitaus schneller) gearbeitet, statt daß man Lösungen bei „übergeordneten“ Instanzen sucht, diesen also Macht und Entscheidungsbefugnis zumißt, auch wenn sie von den dahinterstehenden Fragen, Problemen und Differenzen wenig bis gar nichts wissen/verstehen.

Wir Menschen werden erst dann beginnen, sozial und human mit uns selber und unseren Mitmenschen sowie mit Natur und Umwelt in sauberer Weise umzugehen, wenn wir den Wert des ‚Inneren Monologs’ in uns und der Vernetzung (und Vernetztheit) mit unseren Mitmenschen zu erkennen und zu nutzen bereit und in der Lage sind. Dies gilt für das Leben in der Familie und im engeren Freundeskreis ebenso wie für Schule und Lehre, Berufs- und Arbeitswelt, (inter)regional und (inter)national, zwischen Alt und Jung, Menschen aller Hautfarbe und Sprache.

Der Grad derartiger Vernetztheit würde aus dem heutigen Stadium der Sklaverei und der hilflosen Abhängigkeit von Informationen aller Art, mit denen wir kaum noch umzugehen in der Lage sind, zu einer Autarkie führen, innerhalb derer sich die uns umgebende Welt aktiv erleben und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zum Wohle aller sinnvoll nutzen ließen.

Nun kann man von Theorien alleine schlecht leben. Wie sähe also die Praxis aus? Zuallererst gilt es, dafür die eigenen Ängste und Hemmungen abzulegen. Hierzu wiederum unabdingbar nötig ist, diese erst einmal mutig zu hinterfragen, d.h. sich klar darüber zu werden, woher diese eigenen Ängste kommen und inwieweit sie unseren eigenen ‚Inneren Monolog’ boykottieren.

Erst im nächsten Schritt – und in dem Maße, wie wir wieder Souveränität über uns selbst gewinnen – können wir daran gehen, unserem Umfeld, unseren Mitmenschen einen offenen Dialog und ein vernetztes DenkFühlHandeln anzubieten. Dabei dürfen wir sicher sein, daß wir unserer Umwelt zuerst einmal recht verdächtig erscheinen, wenn wir uns den inzwischen weitestgehend konventionalisierten Verhaltensmustern entziehen, uns also nicht mehr von der öffentlich ausgegebenen Moral bestimmen lassen, sondern aus einem ehrlichen, geradezu universellen Ethos handeln. Der Unterschied ist schnell erklärt: Moral ist die Summe der Vorschriften und Verhaltensmuster, auf die sich einzelne Sozialitäten im Laufe ihrer Entwicklung verständigt haben. Deshalb gibt es auch Hunderttausende (vielleicht mehr) „Moralitäten“, die sich zum Teil – denken Sie an die Religionen – gegenseitig ausgrenzen, höchst intolerant miteinander umgehen und (bisweilen sogar gezielt) die Grundlage für Kriege, Haß und regelrechte Bandenbildung darstellen. Das Ethos, die Ausformung einer natürlichen, menschlichen Ethik hingegen ist allen Menschen gemeinsam – unabhängig von Herkunft, Sprache, Nationalität oder sonstigen Unterschieden.

Die hier als Utopie in den Raum gestellte universelle Vernetzung des DenkFühlHandelns basiert also auf einer Dominanz des Ethos über die Moral.

Daß, wie schon erwähnt, diese Wandlung und die Entwicklung einer universellen Vernetzung nicht nur mühsam (und auch nicht von Heute auf Morgen) zu verwirklichen ist, liegt auf der Hand. Zum einen verlangt es eine gehörige Portion Mut, mit bisher gepflegten Lebens- und Verhaltensweisen zu brechen bzw. sie auch nur zu hinterfragen, zum anderen wird dem Gros der Menschen auch erst nach einer gewissen Vorlaufzeit der Wert dieser beidhirnigen Vernetzung der Individuen in den Sozialitäten unterschiedlicher Zusammensetzung und Größe bewußt werden. Da die Masse der Menschen nach Vorbildern und Führungsgestalten hungert, gilt es für diejenigen, die sich dieser Utopie bereit sind zu nähern, Ausschau nach denen zu halten, die bereits heute den Mut und die Bereitschaft aufzubringen in der Lage und bereit sind. Notgedrungenermaßen führen zu Beginn dieser „Erkundungsreise“ die allermeisten Gespräche erst einmal zu einem „Nein“; erst im Laufe der Zeit verbessert der „Reisende in Sachen Vernetzung“ sein Gespür dafür, bei wem er mit seinen Gedanken auf Offenheit, Zustimmung und Bereitschaft stößt.

Wem dieser Weg zu mühsam ist, der möge nicht vergessen, daß er nicht nur seine Verantwortung gegenüber seiner Umwelt vernachlässigt, vielmehr geht es auch um die Wahrung der Verantwortung sich selbst gegenüber.

Was hier vielleicht ein bißchen überdimensional und geradezu idealistisch klingt, kann mit ganz kleinen Schritten beginnen: Es hilft sehr, wenn man weiß, daß man nicht allein ist; daß es also Mitmenschen gibt, die aneinander denken und sich dies auch gegenseitig wissen lassen. Nun haben wir alle ein wundervolles Werk der Technik zur Verfügung – das Telefon. Statt nun aber täglich (eventuell sogar mehrmals) unter hohem Zeit- und Kostenaufwand quer durch Städte, Länder und Kontinente zu telefonieren, genügt es völlig, denjenigen mit einem einzigen Klingelzeichen zu bedenken, an den man gerade gedacht hat und dem man dies auch mitteilen möchte. So rufe ich selbst Menschen, an die ich gerade denke, denen ich Kraft geben möchte, an und lasse es jeweils nur einmal klingeln. Zumeist erkennt der Angerufene auf seinem Display, wer ihn angerufen hat. Und wenn dies unter den „Netz-Partnern“ vereinbart ist, besteht auch kein Grund, zurückzurufen. Es bleibt einfach bei einem kurzen liebevollen Gedanken, einem Funken an Freude und Kraft, den man dem anderen damit schenkt.

Sie werden überrascht sein, welche Wirkung dies bei Ihren Netzwerk-Partnern (und auch bei Ihnen selbst) hat. Gerade wenn man sich aus der Masse zu lösen beginnt, ist es wichtig, zu wissen, daß man eben nicht einsam ist, sondern daß es bereits mehrere Menschen gibt, die den Sinn, den Wert und die unglaubliche Kraft erkannt haben, die in einer sich allmählich entwickelnden universellen Vernetzung unseres DenkFühlHandelns liegen.

Haben Sie Lust, es einmal zu probieren? Dann beginnen Sie mit dem Aufbau Ihres eigenen Netzwerkes, erweitern Sie dieses sukzessive, vernetzen Sie im nächsten Schritt auch Netzwerke untereinander und lassen Sie sich dabei nicht beirren von denjenigen, die immer noch meinen, die Entwicklung der Menschen obliege Wissenschaftlern und Politikern, Parteien und Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden sonstiger Art.

Nein, wir sind es, die diese Verantwortung selbst übernehmen müssen, da sie weder delegierbar, noch in Gesetzestexten festgelegt werden kann.

Für Kommentare und Kritik, Ideen und weiterführende Gedanken stehe ich gerne zur Verfügung.

H.-W. Graf


[1] Wir spüren Hunger und Durst, müssen andererseits keine Angst davor haben, nachts plötzlich mit dem Atmen
aufzuhören, und ebenso automatisch erfolgen die Selektions- und Verdauungsprozesse.