Stiftung Marktwirtschaft – Frankfurter Institut Nr. 99, März 2007:

„Irrglaube Mindestlöhne

– Trügerische Hoffnung zerstört Beschäftigungschancen“

 

Klarer kann man die derzeit geführte Irrsinnsdebatte um Mindestlöhne nicht als schieren Populismus entlarven, als dies das Heft Nr. 99 der Stiftung Marktwirtschaft (ISSN: 1612-7072) tut. Mit fundiertem Detailwissen und frei von pseudosozial(istisch)er Dumpfschwärmerei belegen Guido Raddatz und Sascha Wolf, mit welchen Scheinargumenten aus der „sozial“-„demokratischen“ (und grünen) Altkleidersammlung verloren gegangenes Terrain beim Wähler zurückgewonnen werden soll – leider jenseits jeglichen Verständnisses um wirtschafts- und sozialpolitische Zusammenhänge. Die SPD hat bei diesem Thema (wieder einmal) instinktsicher das wachsende „Prekariat“ als Zielgruppe entdeckt, um stimmungs- und wahlpolitisch zu punkten – ohne auch nur im mindesten über den daraus erwachsenden Schaden für die wirtschafts- (und damit auch sozial)politischen Folgen ihres Aberwitzes nachzudenken.

Für jeden, der es eben nicht den dafür schlechtest geeigneten Entscheidern – den Politikern – überlassen möchte, wie sich unsere Arbeits- und Sozialwelt in den nächsten Jahrzehnten entwickelt, ist das jüngste Heft des Frankfurter Institutes ein Muß!

H.-W. Graf