Vortrag von Hans-Wolff Graf anläßlich der 25. Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD am 12. Juni 2010 in Berlin

 

Sehr geehrter Herr Kaerkes,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen in der Selbständigkeit,

als ich von Herrn Zimmermann die Einladung erhielt, hier und heute vor Ihnen zum Thema „Selbständigkeit“ zu referieren, wurde auf den ‚brandeins’-Artikel Bezug genommen, den der Eine oder Andere von Ihnen kennen mag. Darauf hin rief ich Herrn Zimmermann an und wies ihn – für mich ein Akt der Fairness – auf die Tatsache hin, daß ich wohl jenseits einer politischen Partei stünde.

„Das macht gar nichts“, meinte Herr Zimmermann, „hier geht es um die Selbständigkeit.“

Um genau diesen Mittelpunkt unseres Lebens geht es: die Selbständigkeit.

Selbständigkeit heißt Eigenständigkeit, Selbstverantwortlichkeit und Selbstbestimmtheit – für mich die natürlichste und authentischste Form eigener Lebensführung.

Und aus der Vielzahl der diese Art des eigenen selbständigen Lebens bestimmenden Faktoren möchte ich in aller Kürze und mit Rücksicht auf Ihre Zeitplanung einige hervorheben:

  1. Selbständige erfahren viel Neid und (daraus resultierend) Anfeindung.Wie oft höre ich in meinen Seminaren den Satz: „Na ja, DU bist ja selbständig!“, und in der Tat: Selbständige sind unabhängiger, freier, weniger dirigabel und insofern eine Unwägbarkeit für das staatliche System. Daß der durchschnittliche Selbständige beileibe nicht mit einer 37,5-Stundenwoche auskommt, sondern das doppelte wöchentliche Arbeitspensum eines durchschnittlichen Arbeitnehmers – mitunter sogar mehr – leistet, wird im allgemeinen von Arbeitnehmern nicht so recht wahrgenommen.
  • Selbständige fragen nicht nach sogenannten „Sozial“leistungen wie Kranken-, Urlaubs-, Weihnachtsgeld, Essens- und Fahrtkostenzuschlägen, Spätschicht- und Nachtzuschlägen – steuerbegünstigt, versteht sich – wobei die meisten Menschen den Unterschied zwischen sozial und sozialistisch noch nie überlegt haben dürften. Von einem 13. oder 14. Monatsgehalt träumt ein Selbständiger nicht.
  • Selbständige wollen nicht systemisch denken, handeln und leben – sie suchen schematische Öffnung, wo sie Lösungen für Probleme finden, die Nicht-Selbständige (Arbeitnehmer) auf übergeordnete Institutionen delegieren zu können glauben [Gewerkschaften, Parteien, (sub-)staatliche Entitäten oder einfach „die Gesellschaft“].
  • Selbständige sind bereit, Risiken zu übernehmen. Problematisch ist dabei eigentlich nur, daß Staat und Gesellschaft den Selbständigen zwar gerne die Übernahme von Risiken überlassen; wenn das eingegangene Risiko aber von Erfolg gekrönt wird – wollen sie jedoch an den Früchten kräftig partizipieren.Schlagen übernommene Risiken jedoch fehl, ist dies Sache der Selbständigen; bestenfalls können Verluste steuerlich geltend gemacht werden. Einen Bankrott hat der Selbständige, bitteschön, selbst zu verantworten und zu verkraften.Jedes Risiko ist eine Spekulation; also was wirft man Selbständigen vor, die etwas wagen, wozu den meisten Nichtselbständigen der Mut fehlt. Immerhin spekulieren sie – im Gegensatz zu Banken (insbesondere öffentlich-(un)rechtlichen!) – mit eigenem Vermögen.
  • Selbständige sind – entgegen der landläufigen Vorstellung – eben nicht vornehmlich darauf aus, unermeßlich reich zu werden; ganz im Gegenteil: ihr eigenverantwortliches und risikobereites DenkFühlHandeln bringt automatisch mit sich, daß sie im Durchschnitt mehr „auf der hohen Kante“ haben als Arbeitnehmer. Daß hierbei die Risikovorsorge enthalten ist – für sich selbst, die Familie, die Firma und die darin eingebundenen Arbeitnehmer sowie ihr eigenes Alter –, ist ein wesentlicher Teil der Planung und Funktion eines Selbständigen. Dies wird jedoch vom Heer der
    Arbeitnehmer zumeist geflissentlich übersehen; deren Daseins- und Altersvorsorge hat ja der Staat übernommen und seine BürgerInnen damit weitestgehend entmündigt. Daß all diese „Fürsorge“ aus gänzlich anderen Zeiten des industriellen Feudalismus herrühren, will der Staat heute gar nicht mehr wissen.

Aber wen kümmert heute noch das Motto der Aufklärung: SAPERE AUDE – wage es, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen?

  • Selbständige haben Visionen. Nach verläßlichen Statistiken entspringen weit über 90 % aller Erfindungen, Patente und funktionaler Verbesserungen den kreativen Gehirnen von Selbständigen,
    stammen also aus kleinen Denkfabriken – oftmals unter erheblichem Aufwand an Zeit und eigenen Mitteln. Daß diese dann von großen Gesellschaften aufgekauft und für den Markt aufbereitet werden, verwischt oftmals die Kreativität kleiner und mittelständischer Unternehmer sowie Freiberufler. Doch Kreativität setzt Visionarität voraus, denn nur aus Visionen – hierin schlummert das lateinische „videre“ (= sehen, sichten, erkennen) – können Ziele abgeleitet und erarbeitet werden. Doch diese Visionarität der Selbständigen ist insofern für das staatliche System oftmals gefährlich, als es doch das derzeitig Gültige des öfteren und bisweilen nachhaltig in Frage stellt. Wo sich der Arbeitnehmer zumeist, nolens volens, den gegebenen Umständen beugt, widersetzt sich der Selbständige und sucht nach Alternativen. Doch eben diese „Widerborstigkeit“ eines selbständig denkenden, suchenden und handelnden Mitbürgers stört das staatliche System mitunter erheblich, ja, es rüttelt bisweilen gar an den Grundfesten staatlich erwünschter Akzeptanz. Das macht die Selbständigen unbequem und mitunter gar verdächtig.

Genau darauf fußt u.a. der Kammerzwang – IHKs, HwKs und Berufskammern –, deren Einführung wir bis in die NS-Zeit zurückverfolgen können; eine geistige Anleihe Adolf Hitlers bei seinem großen Vorbild Napoleon Bonaparte, mithilfe derer er die Selbständigen unter Observation und staatliche Kontrolle stellen wollte – für mich ein klarer Bruch des Artikel 9 des GG. Aber auch andere, teilweise völlig absurde Zwänge und Vorgaben vonseiten der bereits genannten staatlichen Institutionen machen dem Selbständigen oftmals das Leben nicht einfach. Denken Sie an das unselige Scheinselbständigkeitsgesetz
bzw. das Gesetz zur „arbeitnehmerähnlichen Selbständigkeit“. Hier maßt sich der Staat doch tatsächlich an, darüber zu entscheiden, wer realiter selbständig ist oder eben nicht; all dies vor dem Hintergrund der grundgesetzlich garantierten Vertragsfreiheit und dem permanten Ruf der Politiker nach dem ‚mündigen Bürger’.

Aber all dies geschieht ja nur zum „Schutz des Bürgers“ – zumindest wird es uns offiziell so verkauft.

Wenn man dann auch noch die Einführung der Ich-AG inhaltlich näher beleuchtet, so kann das damit ausgelöste Kopfschütteln nur Kopfschmerzen verursachen. Bezeichnenderweise werden diese Gesetze ja eben nicht von sachkundigen Selbständigen erarbeitet, sondern von angestellten Juristen und von Beamten und Bundestagsabgeordneten verabschiedet, die zu mehr als drei Vierteln aus dem Bereich des öffentlich-(un)rechtlichen Dienstes stammen.

Wer zu diesen und vielen weiteren Widersprüchen detailliertere Informationen wünscht, dem darf ich das Buch „Korruption – Die Entschlüsselung eines universellen Phänomens“ anempfehlen (siehe Links im Anschluß). Ich erlaube mir, für dieses Buch aus Überzeugung zu werben, obwohl ich dessen Autor bin, denn der Erlös fließt zu 100 % in eine gemeinnützige Organisation.

  • Selbständigkeit verlangt Mut, Wille, Disziplin, Intelligenz, aber auch ständige Weiterbildung und ein lebhaftes Interesse daran, Zeitenwandlungen und Veränderungen zu adaptieren und umzusetzen – alles Tugenden, die regulatorisch systematisierten Arbeitnehmern zumeist bereits im Elternhaus, spätestens aber während des schulischen Dressurakts erfolgreich abgewöhnt wurden. Der Interessenshorizont eines Selbständigen ist regelmäßig weiter gespannt als der des durchschnittlichen Arbeitnehmers, und zu Fortbildungen – beileibe nicht nur in fachlicher
    Hinsicht, sondern in allen Belangen, die Interesse und Neugier wecken – müssen Selbständige nicht abkommandiert oder mit Zuschüssen (bis zu 100 %) gelockt werden; sie tun es für sich, ihre Ziele und Ideen, ihre Firma und die Mitarbeiter, für die sie Verantwortung tragen.
  • Viel zu wenig reflektiert wird in der Öffentlichkeit und der politischen Auseinandersetzung der Unterschied zwischen Unternehmern –das sind eben klein- und mittelständische Unternehmer, Freiberufler und Selbständige – und den (oftmals völlig überbezahlten) Managern in
    Unternehmen. In der öffentlichen Wahrnehmung wird ‚Manager’ mit ‚Führungskraft’ synonym gesetzt und verstanden. Dabei genügt ein Blick in den Stowasser, das lateinische Wörterbuch, um zu erkennen, daß Manager eine Zusammensetzung der beiden lateinischen Begriffe „manu agere“ (= mit der Hand bewerkstelligen, erledigen) bedeutet. Zwar muß jede Führungskraft ein guter Manager sein, beileibe jedoch ist nicht jeder Manager, so respektabel sich dies auch auf der Visitenkarte ausmacht, eine Führungskraft.
  • Zunehmend beobachtet man auch bei Selbständigen ein unter Arbeitnehmern längst zur Zivilisationskrankheit erklärtes Phänomen: Burnout! Aber bei Selbständigen liegt diesem ‚Ausgebranntsein’ – konträr zu Nichtselbständigen – nicht berufliche Überforderung zugrunde, sondern die bürokratischen Eingriffe und legislatorische Überfrachtung vonseiten der Politik, die – natürlich wiederum nur „zum Schutz“ des Bürgers, des Verbrauchers, der Gleichberechtigung, etc. – alles meint, regeln und mit immer weiterreichenden Formalien, Protokoll-, Auf- und Auszeichnungspflichten, Gewährleistungs- und Haftpflichtübernahmen belasten zu müssen. Selbst Handwerker, Landwirte, Einzelunternehmer und Freiberufler verbringen inzwischen bis zu 50 % ihrer Zeit mit Protokollpflichten und juristischem oder steuerlichem „Beiwerk“, was kaum bis nichts mit ihrer beruflichen Qualifikation zu tun hat. Kein Wunder, daß haufenweise Finanz- und Wirtschafts-, Steuer- und Rechtsberater, kleine Mittelständler das Handtuch werfen und ihre Selbständigkeit aufgeben und Praxen geschlossen werden – Selbständige verlieren ihre innere ‚Flamme’, sie wandern aus oder wechseln ins Angestelltendasein.
  • Viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe leiden unter demselben Problem, auch wenn sie völlig unterschiedliche Arbeits- und Berufsfelder haben: Die Mitarbeiter – und dies gilt vor allem für kleine und mittelständische Betriebe – haben die „Zeichen der Zeit“ überhaupt noch nicht erkannt; sie halten sich selbst für so ausreichend qualifiziert und unersetzlich, daß sie sich für die Probleme, die vor allem kleine und mittelständische Unternehmen haben, noch immer glauben, nicht interessieren zu müssen. Für die Auftragslage – so ihr Denken – ist allein der Chef verantwortlich. Sie ziehen sich auf den Standpunkt zurück: Ich mache meine Arbeit sauber, leiste meine im Arbeitsvertrag festgelegte Arbeitszeit, bin höflich und pünktlich. Was soll mir also passieren. Im übrigen ist für meine gesicherte Beruflichkeit zum einen die Gewerkschaft, zum anderen das Arbeitsgericht zuständig.

Daß sich die Arbeitswelt insgesamt völlig verändert hat, ist diesen Mitarbeitern noch gar nicht klar. Von dem Gedanken, die Mit-Verantwortung für den Betrieb zu sehen und zu übernehmen, sind sie zumeist weit entfernt. Sie überlassen das wirtschaftliche wie auch das Auftrags-Risiko dem Unterneh­mer – in dem Glauben, daß dieser ja dafür auch „wahnsinnig“ viel verdient.

Multis und kleine KMUs

Täglich neue Meldungen von Übernahmen und Aufkäufen großer, altehrwürdiger Firmen lassen den unbedarften Zeitgenossen immer wieder staunen. Da werden ganze Konzerne fusioniert, andere schließen sich zu Partnerschaften zusammen. Banken und Versicherungen, Unternehmensberatungs- und Handelsgesellschaften verschmelzen zu Synergie-Konglomeraten, um dann in der Umsatzliste vielleicht ein paar Plätze nach oben zu rutschen, sich im ‚Ranking’ zu verbessern, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Längst geht es hierbei um Milliarden-Deals, und ebenso regelmäßig bangen dann Tausende von Menschen um ihre Arbeitsplätze.

Hingegen wird von der Öffentlichkeit gar nicht wahrgenommen, wenn Tausende kleinerer Betriebe zerlegt, teil-verkauft oder stillgelegt werden, Schachtelbeteiligungen an Aktiengesellschaften den Besitzer wechseln oder Gesellschaften Beteiligungsverhältnisse einfach tauschen. Doch auch dem unbedarf­ten Zaungast dämmert, worum es dabei geht: Höhere Produktivität, niedrigere Erzeugerpreise, Abschreibungsgewinne (z.B. durch Verlust-Zukäufe), Rationalisierungs- und Synergieeffekte, Standort- und Wettbewerbsvorteile – mitunter das schiere Überleben.

Mitten in diesen Revierkämpfen der wirtschaftlichen Riesen stehen Sie als KMUs, alleingelassen von der Politik, die sich nur um die „systemrelevanten“ Großen kümmert. Während sich die Wirtschaft längst transnational organisiert, denken und regulieren unsere „Sozial“politiker immer noch auf und in nationalen Entitäten – fernab der Realität, im Stil und in der geistigen Enge gestriger Verwalter fundalistischer Erbhöfe.

Die Multis nehmen auf Landesgrenzen ebenso wenig Rücksicht wie auf die Stillegung alteingesessener Standorte. Märkte und Standortvorteile wiegen weit höher als steigende Arbeitslosenzahlen und die wirtschaftliche Austrocknung ganzer Regionen. KMUs hingegen bleiben zumeist regional und national.

Während die Politiker eilfertig um „Schadensbegrenzung“ bemüht zu sein vorgeben – z.B. durch Auflegung immer neuer Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Förderprogramme, um die Arbeitslosenzahlen zu schönen, ohne daran jedoch maßgeblich etwas zu ändern – und nicht müde werden, die Schuld für den wirtschaftlichen Verfall den Unternehmen und den Finanzmärkten zuzuschieben, statt darüber nachzudenken, ob ihre gesetzlichen Grundlagen nicht der Kern des Übels sind und sich nicht eventuell die Zeiten einfach geändert haben, zeichnet sich der Beginn eines Szenarios ab, das wie folgt skizziert werden kann:

  1. Die Zahl der Großunternehmen schrumpft proportional zur wachsenden Größe von immer weniger daraus entstehenden Giganten.
  2. Die ehemals als besonders sicher geltenden Arbeitsplätze in der Großindustrie sowie bei den Multis im Produktions- und Dienstleistungssektor nehmen rapide ab, wobei vor allem wenig oder schlecht ausgebildete Arbeitnehmer als erste gezwungen sind, sich in die wachsenden Schlangen vor den Arbeits- und Sozialämtern einzureihen. Längst sind aber auch das mittlere Management und gut ausgebildete Fachkräfte vom Exodus vieler Firmen und der Verschmelzung großer Betriebe betroffen.
  3. Deutschland nimmt mit einer Selbständigenquote von unter 8 % den letzten Platz aller Industrienationen ein, und die sind mit nur ca. 3,5 % auch im Bundestag unterrepräsentiert. Dafür ist Deutschland die einzige aller Industrienationen, in der es mehr öffentlich-(un)rechtlich Bedienstete als Selbständige gibt. Das stimmt nachdenklich.

Ist Selbständigkeit staatlich plan- und regulierbar?

Die vielgepriesenen „Existenzgründungs“-Seminare der Industrie- und Handelskammern wirken bei näherer Betrachtung eher wie mitleidheischende Alibiveranstaltungen, vor allem, wenn sie von Angestellten oder öffentlich-(un)rechtlich Bediensteten gehalten werden, die von Selbständigkeit nun wirklich nicht die blasseste Ahnung haben.

So deprimierend es auch auf den ersten Blick sein mag: Die dem Jung-Unternehmer (auch fort­geschrittenen Alters) angebotenen Hilfen – staatliche Förderprogramme, Unternehmer-Ausbildungssemi­nare u.v.m. – erweisen sich in Wahrheit nahezu ausnahmslos als wenig förderlich bis geradezu sinnlos. IHKs, HwKs, Kammern und gesetzliche Sozialversicherungen sind unwirtschaftlich geführte Postenkartelle, in denen Milliardenbudgets vernichtet werden.

Nur so ist die hohe Zahl der bereits innerhalb der ersten drei bis fünf Jahre faillierenden Existenz-Neugründungen nachzuvollziehen.

Die o.g. Institutionen verstehen unter Selbständigkeit vornehmlich ein wirtschaftliches Phänomen. Auf die psychologischen Unter­schiede zwischen einem Arbeitnehmer und einem Selbständigen gehen all die angebotenen Kurse und Fördermaßnahmen überhaupt nicht ein. Der Aufbau einer Firma, eines Unternehmens oder Betriebes hängt nämlich beileibe nicht nur von der fachlichen Qualifikation des Gründers, seinem Mut zum Risiko und seiner Bereitschaft ab, auch 100 Stunden und mehr pro Woche zu arbeiten. Schon die Planung der Gründung eines Unternehmens bedarf weit mehr als einer Struktur- und Standortanalyse, der Beschaf­fung eines entsprechenden Gründungskapitals, ausgefeilter Werbemaßnahmen und der Rekrutierung entsprechend qualifizierter Mitarbeiter.

So sollte sich der Jung-Unternehmer fundamental klar darüber sein, warum er überhaupt selbständig wird, was seine kurz-, mittel- und langfristigen Ziele sind – und mit Zielen meine ich durchaus nicht nur berufliche.
Er sollte sich über seinen (und seines Unternehmens) Stand innerhalb seines Umfeldes absolut klar sein und am besten seine Pläne nicht nur mit lieben Freunden und Verwandten, sondern vor allem mit erfah­renen Selbständigen – auch hier nicht nur aus seiner Branche – besprechen.

Bei der Gründung seines Unternehmens sollte er sich auch nicht auf abhängige Angestellte eines Bankinstitutes verlassen, denen es – per definitionem – ausschließlich darum geht, das Risiko fürs eigene Haus möglichst bei Null zu halten und der Performance der eigenen Zweigstelle und damit seiner Karriere zu dienen. Jung-Unternehmer brauchen eine erfahrene Führung durch die Irrungen und Wirrungen einer Existenzgrün­dung, einen Begleiter in die Selbständigkeit.

Dazu gehört auch, daß Steuer-, Rechts- und Unternehmensberater nicht erst „irgendwann“ im Laufe der Entwicklung eines Unternehmens hinzugezogen werden – also wenn Not am Mann ist. Ähnlich einem Fötus, der bereits lange vor der Geburt medizinisch sorgsam betreut und begleitet wird, sollte auch die Existenz eines Unternehmens bereits lange vor der Eintragung ins Handelsregister begleitet und sorgsam betreut werden.

Zu den wichtigen und wertvollen Schritten der Vorbereitung der Gründung einer Selbständigen-Existenz gehört jedoch auch, von vornherein nach Partnerschaften und Möglichkeiten der Kooperation zu suchen, wobei auch diese sich beileibe nicht nur auf das gleiche Geschäftsfeld beziehen und beschränken sollten. Es gilt vielmehr, Gleichgesinnte zu finden, die – vielleicht schon mit ein wenig mehr Erfahrung versehen – den Weg ins Unternehmertum hilfreich flankieren können.

Ich meine hierbei nicht nur die „Unternehmer-Verbände“, sondern auch die Interessensvereinigungen und Arbeitsgruppen, die sich in fast allen Städten in regelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch zusammenfinden. Hier werden die menschlich wertvollsten Verbindungen geknüpft, wobei – dies mag Neu-Selbständige anfangs überraschen – der berufliche Aspekt hinter dem menschlichen weit zurücksteht. Hier kommt man sich menschlich näher, tauscht Ideen und Gedanken aus, hier werden wertvolle Netzwerke und Kooperationen aufgebaut, die dann in die berufliche (und private) Sphäre integriert werden. Daß sich auf dieser Ebene auch berufliche Verbindungen ergeben, Partner aus unter­schiedlichen Tätigkeiten plötzlich nicht nur menschliche Gemeinsamkeiten, sondern auch Möglichkeiten der beruflichen Kooperation feststellen, versteht sich von selbst. Zumeist findet man – was bei näherer Betrachtung gar nicht so überrascht – in berufsfremdem Gedankenaustausch viel eher zu neuen Ideen und kreativen Möglichkeiten der Zusammenarbeit, als wenn man immer nur unter beruflich Gleichgesinnten verweilt.

Gerade bei Selbständigen kommt es nämlich auf einen möglichst weiten Horizont an; während der Angestellte nämlich „automatisch“ mit Menschen in Verbindung kommt, die von sich aus auf ihn und seine Produkte oder Dienstleistungen zukommen, kreiert der Selbständige sein Kunden-/Mandanten-/Klientenfeld selbst, und je weiter sein eigenes Blickfeld ist, desto interessanter wird er (und seine beruf­liche Tätigkeit) für eine immer größere Menge seiner Mitmenschen.

Die Psychologie des Unternehmers

Mit dem eben Gesagten gewinnt das Selbständigen-/Unternehmer-Sein eine völlig neue Dimension, eine urpersönliche Philosophie. Traurig entlarven sich damit die „Bekenntnisse“ der Politiker zum Wert der KMUs als Krokodilstränen – hilflose Aktionsveranstaltungen von Blinden, die über Farben schwadronieren.

Der ideale Selbständige hat nicht nur einen extrem weiten Horizont (den zu erweitern er außerdem ständig bemüht ist) und eine philosophisch tiefere Sicht der Dinge. Er unterscheidet sich auch in seiner Psycho­logie enorm von der des „typischen“ Angestellten. Er kann auf Menschen zu- und mit ihnen umgehen – ohne seinen Standpunkt aufzugeben oder sich als schmieriger Manipulator zu „verkaufen“. Er hat Umgangsformen, die ihm (möglichst) jeden Kontaktkreis öffnen. Er pflegt ein weit über seine beruf­lichen Belange hinausgehendes Interesse und verschließt sich nicht egoman allem, was nicht unmittelbar mit seinem Beruf und einigen wenigen speziellen Hobbys zu tun hat. Er achtet auf seine Rhetorik (die sich beileibe nicht nur auf Aussprache, Redegewandtheit, Mimik und Gestik beschränkt), zeigt Offen­heit und Verständnis. Er lernt, mit Distreß und Eustreß gleichermaßen umzugehen, zeigt Konsequenz – ohne stur zu sein – und Flexibilität, ohne dies mit Labilität zu verwechseln.

Er führt ein Unternehmen, statt eine Abteilung zu managen. Demzufolge feilt er an seiner Kommunika­tionsfähigkeit ebenso sorgsam wie an seiner beruflichen Fortentwicklung.

Selbstsicherheit ist erlernbar und antrainierbar. Selbstbewußtsein hingegen ist eine endogene, aus harter Arbeit mit und an sich selbst erwachsende authentische Grundhaltung, die wir weder in der Schule noch (zumeist) im Elternhaus erlernen.

Wer in der Zukunft als selbständiger Unternehmer bestehen möchte, kommt gar nicht umhin, sich mit psychologischen und philosophischen Gedanken und Fordernissen auseinanderzusetzen, innerhalb derer berufsspezifische Qualifikation nur eine höchst untergeordnete Rolle spielt. Fachliche Kompetenz kann man „einkaufen“, soziale Kompetenz muß man erwerben.

Unternehmern der Zukunft muß vor allem darum zu tun sein, Allianzen zu flechten, Koopera­tionen und Partnerschaften einzugehen, Netzwerke zu knüpfen und – rechtzeitig, d.h. bevor es die wirt­schaftlichen Notwendigkeiten erfordern – zu fusionieren, statt zu kollabieren.
Wer in selbstherrlicher Egomanie verharrt und auf die Chance lauert, den kleinen Bill Gates in sich zu entdecken (und anderen zu beweisen), dürfte sich bei der sich klar abzeichnenden Entwicklung in der Wirt­schaft und im Gemenge der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sehr bald entweder eine blutige Nase holen oder alle guten Vorsätze, ein renommiertes, gut-beleumundetes Unternehmen mit langer Lebensdauer aufzubauen, über den Haufen werfen müssen.

Wer als Führer und Lenker eines KMU in der Zukunft erfolgreich bestehen möchte, wird gut daran tun, frühzeitig Partner ins Boot zu holen, die nach ihrer menschlichen Gesamtkompetenz zu ihm passen. Er wird sich nach finanziellen Partnern umtun, denen es nicht darum geht, sich „ins gemachte Nest“ zu setzen oder den Betrieb wirtschaftlich auszubeuten, sondern sich den Ideen und der Philosophie des Gründers entsprechend zu beteiligen, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Ob dies durch direkte Beteiligungen oder etwa durch partiarische Darlehen geschieht, ist dabei nebensächlich.

Genauso sollte es klein- und mittelständischen Unternehmern darum gehen, Partnerschaften mit anderen KMUs aus benachbarten Fachgebieten einzugehen, um die eigene Geschäftsbasis auszubauen, Synergien zu entwickeln und neue (gemeinsame) Geschäftsfelder zu entdecken. Besonders wichtig, interessant und effizient ist es für klein- und mittelständische Unternehmer jedoch, ihre eigene Betriebsstruktur von alten Mustern hierarchischen Denkens und einer vertikal strukturierten Unternehmenskultur abzukoppeln. Die Zukunft gerade der kleinen und mittelständischen Betriebe wird dem partnerschaftlichen Miteinander-Arbeiten gleichwertig nebeneinander stehender Partner, schlanker, effizienter Strukturen und flacher Hierarchien gehören. Team-Quality ist gefragt, das althergebrachte „Chef-Mitarbeiter“-Verhältnis wird zunehmend abgelöst werden durch Teams, die – auf hohem fachlichem wie menschlichem Niveau – miteinander Projekte abwickeln, Lösungen erarbeiten und dann ebenso gemeinsam den Erfolg der Firma garantieren.

Es hat ja einen Grund, warum große Unternehmen in eingangs beschriebener Weise miteinander Partnerschaften eingehen, Beteiligungen austauschen, joint-ventures eingehen oder fusionieren. Erstaunlich ist, daß kleine und mittelständische Betriebe diesen Trend zumeist noch gar nicht in ihre Überlegungen einbauen und zumeist immer noch in einem Chef-Struktur-Denken verhaftet sind, wofür bereits heute, noch mehr jedoch in naher Zukunft, kein Platz mehr sein wird.

Die ideale Fimenkonstellation als Alternative

Nun mögen Sie nach all dieser pointierten Kritik, die der Zeitnot geschuldet noch viel umfassender ausfallen könnte, die Frage stellen: Wie sähe denn die ideale Firmenkonstellation aus?

Nun, ideal ist für mich eine Firma, die ausschließlich aus Selbständigen besteht. Und bevor Sie nun verschreckt aus dem Saal stürmen: Es gibt eine Aktiengesellschaft in Deutschland, die ausschließlich aus Selbständigen besteht.

Ich darf Ihnen diese Konstellation kurz beschreiben: Alle Partner – Berater, Mitarbeiter im Innendienst, Sekretariat, Buchhaltung und Rechnungswesen – sind ausschließlich Selbständige.

Entscheidungen werden ausschließlich demokratisch gefällt. Hierzu eine kurze Anmerkung: Demokratie verlangt – man lese nach bei Solon und Perikles – zwei Voraussetzungen:

  1. Die demokratisch Abstimmenden müssen umfassend über den Gegenstand informiert sein, über den abgestimmt wird;
  2. die demokratisch Abstimmenden müssen vom Ergebnis der Abstimmung, egal wie sie ausfällt, unmittelbar betroffen sein.

Daraus ergibt sich jedoch logisch, daß Demokratie immer nur eine lokale, bestenfalls regionale Veranstaltung sein kann. Und hieraus ergibt sich wiederum (ebenso logisch), daß wir de facto keine einzige nationale Demokratie auf diesem Planeten haben.

Nun, in dieser Firma funktioniert das demokratische Prinzip tatsächlich – jeder Mitarbeiter hat eine Stimme –, und ebenso logisch ist, daß der jährlich erarbeitete Gewinn unter all den Partnern, die zu dessen Erarbeitung beigetragen haben, verteilt wird.

Der Inhaber eines klei­nen oder mittelständischen Betriebes sollte seinen Mitarbeitern ständig in verständlicher und offener Weise darlegen, wie es um die Firma insgesamt (und damit um ihre Arbeitsplätze) bestellt ist; Stichwort: Kompetenz durch Transparenz.

Darüber hinaus können auch Bonussysteme Gewinnbeteiligung, Gruppen-Unfall­versicherungen, betriebliche Altersversorgung u.v.m.) für diejenigen Mitarbeiter angeboten werden, die sich – aus einem Neuen Denken heraus – für den Betrieb „mit-verantwortlich“ fühlen und zeigen.

Je mehr die Mitarbeiter in der Lage und bereit sind, Mit-Verantwortung zu übernehmen, desto eher werden sie eigene Ideen entwickeln und in die gemeinsamen Besprechungen einbringen.

a) Vorteile für die Mitarbeiter

  1. Sie werden nicht nach dem Durchschnittsprinzip entlohnt (was die weniger Fleißigen begünstigt und die Einsatzfreudigen benachteiligt), vielmehr wird ihre individuelle Leistung, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit auch individuell gewürdigt und finanziell entlohnt.
  • Der nunmehr selbständige Mitarbeiter muß nicht mehr ins schwarze „Grab“ der „Sozial“abgaben
    monatlich horrende Beträge einzahlen, er sichert sich stattdessen – und dies bedeutend effektiver und billiger – auf privater Basis gegen Invalidität, Berufs-/Erwerbsunfähigkeit, Krankheit sowie für das Alter ab.
  • Er kann über ein Bonussystem auch am wirtschaftlichen Erfolg der Firma, für den er als Selbständiger natürlich in ganz anderem Maße mit-verantwortlich ist, beteiligt werden.
  • Er wird buchstäblich zum Mit-Unternehmer.
  • Daß die Kommunikation unter gleichwertigen Partnern, die als Selbständige natürlich nicht mehr in der typischen vertikalen Hierarchie-Ebene miteinander verkehren, eine wesentlich konstruktivere ist, steht wohl außer Frage. Im Betrieb wird nicht mehr hierarchisch gedacht, sondern partner­schaftlich miteinander kommuniziert und gearbeitet.

b) Vorteile für den Arbeitgeber

    1. Der Arbeitgeber wird nicht etwa seiner Rechte enthoben, sondern er sieht an seiner Seite nunmehr mit-denkende, mit-verantwortliche und selbständig denkende und handelnde Partner.
  • Er trägt zwar weiterhin das wirtschaftliche und juristische Risiko für das Bestehen und Fortkommen des Betriebes, gleichzeitig empfinden sich aber auch seine Partner als mit-verantwortlich. Sie sind natürlich auch an einem Ausbau des Betriebes, an
    seiner Konkurrenzfähigkeit und an seinem Erfolg unmittelbar interessiert – weil beteiligt.
  • Auch der Betrieb spart sich selbstverständlich die „Sozial“abgaben. Wenn es dem Betrieb aber um eine ehrliche Partnerschaft zu tun ist, wird der Inhaber die derart gesparten Sozialabgaben auf die künftig zu zahlenden Stundenhonorare umrechnen. Der Erfolg: Der Betrieb spart zwar de facto kein Geld, durch die bessere Entlohnung seiner Mitarbeiter werden diese jedoch ein vivides Inter­esse am unmittelbaren Erfolg der Firma zeigen. Etwas Besseres kann dem Inhaber eines Betriebes überhaupt nicht passieren.

Daß diese völlig neue Art der Zusammenarbeit sich nicht nur in einer deutlich besseren Kommunikation nach innen niederschlägt, sondern diese Veränderungen auch nach außen – gegenüber Kunden, Klienten und Mandanten – abstrahlen, ist selbstverständlich. Damit öffnet sich der Betrieb insgesamt auch nach außen in einer Art und Weise, die dem Betrieb mehr Attraktivität für die Bezieher seiner Leistungen bietet.

Fazit : Aus hierarchisch über- und untereinander positionierten Mitarbeitern innerhalb eines Firmen­körpers werden nunmehr als gleichwertig nebeneinander stehende und in eben dieser Gleichwertigkeit miteinander kommunizierende Partner. Diese gänzlich andere Interessenslage führt dann zu einem wesentlich konstruktiveren und effektiveren Miteinanderverbunden-sein – also zu dem, was ich global als Partner-Netzwerk bezeichne.

Daß neben den rein funktionalen Elementen auch gewisse steuerliche und rechtliche Momente bedacht werden müssen, ist klar. Wenn jedoch der grundsätzliche Konsens über diese neue Form der Zusam­menarbeit zwischen den Partnern innerhalb eines Betriebes besteht, sind die berufsspezifischen, steuer­lichen und rechtlichen Probleme in nahezu jedem Fall lösbar.

Auf der Hand liegt, daß diejenigen Betriebe die größte Überlebenschance haben, deren Mitarbeiter die „Zeichen der Zeit“ zu deuten lernen und bereit sind, in einer sich völlig (und rasant) verändernden Berufswelt sich auch neuen Aufgaben zu stellen, andere Denkweisen zu entwickeln und sich anders gearteten Formen der Zusammenarbeit zu befleißigen.

Je offener die Kommunikation im Betrieb wird, desto eher werden die Mitarbeiter auch Verständnis dafür entwickeln, daß sie sich nicht nur als Angestellte bequem und risikolos zurücklehnen können – nach dem Motto: Der Chef wird es schon selbst richten!

Wer hierzu Näheres wissen möchte, kann mich gerne darauf ansprechen, denn dieses Prinzip ist natürlich auch in GmbHs und anderen Gesellschaftsformen verwirklichbar.

Selbständigkeit hat in erheblichem Maße mit Freiheit und Eigenverantwortlichkeit zu tun, aus der dann ein beileibe nicht auf materielle Güter beschränkter Reichtum erwächst. Und, um das Maß voll zu machen, gebe ich Ihnen gerne meine ganz persönliche Definition von Freiheit und Reichtum:

Frei ist der, der sich in seinem DenkFühlHandeln durch nichts und niemanden von seiner ethischen Grundhaltung abbringen läßt; er ist unabhängig, nicht korrumpierbar und authentisch.

Reich ist derjenige, der sich körperlich, geistig und seelisch ein Höchstmaß an Lebensfreude, Interesse und Neugier leistet und damit seine Lebenszeit zu füllen vermag.

Mit anderen Worten: Je größer die Vielzahl der Interessen ist, desto intensiver können wir – unter vollem Einsatz unseres Intellekts, natürlicher Emotionalität und unserer physischen Möglichkeiten – die uns geschenkten Jahr(zehnt)e nutzen, leben und erleben.

Und noch ein letzter Tip: Besorgen Sie sich, wenn Sie es nicht ohnehin schon gelesen haben, das Buch „Die Deutschlandakte“ von Prof. Hans-Herbert von Arnim aus dem Bertelsmann Verlag. Hans-Herbert von Arnim beschreibt darin unaufgeregt, aber kristallklar den Zustand unserer Republik – Sie sehen, ich vermeide bewußt den irreführenden Begriff „Demokratie“. So sehr ich Herrn Gauck dem konturlosen Parteistrategen Wulff vorziehe, dieser Hans-Herbert von Arnim wäre für mich auch der ideale Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten gewesen. Aber das ist ein gänzlich anderes Thema.

Mir bleibt nur noch, Ihnen als Selbständigen und damit als Minderheit in diesem Lande ein gutes Gelingen Ihres Bundeskongresses zu wünschen und für Ihre Aufmerksamkeit zu danken.

H.-W. Graf

Bei weitergehendem Interesse anempfohlen:

PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.

www.d-perspektive.de

Hier im Besonderen: Grundsatzkonzept, Demokratie- und Rechtskonzept,

Steuer-, Wirtschafts- und Sozialkonzept, Gesundheits- und Bildungskonzept:
zu den Konzepten

Bundesverband für freie Kammern e.V.

www.bffk.de

Anthropos e.V. – Für die Kinder dieser Welt

www.anthropos-ev.de

„Souveränität als Lebensmaxime“

Artikel im zeitreport-online

„Die Macht der Information“
Artikel im zeitreport-online

Buch: “Korruption – Die Entschlüsselung eines universellen Phänomens”

Literatur-Empfehlungen und
Für Sie gelesen – Rezension