Für Sie gelesen

Das Testament zugunsten behinderter und bedürftiger Personen

(aus der Reihe „Schenken und Vererben“, Band 14)

 

Autor: Rechtsanwalt Hans-Helmut Fensterer
Verlag: VSRW-Verlag, Bonn, Fax: 0228-95124-90
Preis: € 19,80
Umfang: 62 Seiten
ISBN: 978-3-936623-34-5

Im Erbfall soll das Vermögen des Erblassers möglichst ungeschmälert auf den/die von ihm bestimmten Erben übergehen. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, wenn der Erbe etwa wegen Arbeitslosigkeit oder geistiger und/oder körperlicher Behinderung staatliche Zuwendungen erhält. In diesem Fall besteht ein Rückzahlungsanspruch des jeweiligen Sozialhilfeträgers, der diesen in der Regel aus der Erbmasse befriedigt wissen will.

Der Erblasser hingegen möchte sicherstellen, daß die vermachten Vermögensgegenstände ausschließlich dem behinderten oder überschuldeten Kind zu Gute kommen und der Staat davon nichts „sieht“.

Um dies zu erreichen, bedarf es genauer und sorgfältig bedachter Formulierungen im Testament. In dem vorliegenden Titel führt der Autor aus, wie eine entsprechende Nachlaßregelung aufgesetzt werden kann und welche begleitenden Maßnahmen, etwa die Anordnung der Dauertestamentsvollstreckung, getroffen werden sollten. Er beleuchtet dabei die verschiedenen gesetzlichen Gestaltungsalternativen, wie z.B. die Vor- und Nacherbschaft, die Einräumung von Vermächtnissen oder die Anordnung einer Auflage, sowie die einschlägige Rechtsprechung zum Behindertentestament.

Anhang von Musterformulierungen und Praxisbeispielen ermöglicht er dem Leser, ein möglichst „wasserdichtes“ Testament zu verfassen und Risiken in diesem Zusammenhang zu vermeiden.