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29. August 2013

Märchenstunden im Wahlk(r)ampf

29. August 2013|Politik|Kommentare deaktiviert für Märchenstunden im Wahlk(r)ampf

Ganz offensichtlich halten die Gralshüter politischer Weisheit das niedere Wahlvolk für durchgängig mit Alzheimer geschlagen; im ohnehin höchst larmoyanten Wahl“k(r)ampf“ drängeln die Granden und Grandinchen sämtlicher Parteien – die Alternative für Deutschland (AfD) mal ausgenommen – um das Wertvollste, was ein Volk politisch so zu bieten hat – die meinungsarme Mitte. Und dabei hoffen die Grünen darauf, daß der Wähler vergessen hat, daß sie es (in der Koalition mit den Roten) waren, die uns das Finanzdebakel besorgten, was 2008 in die Bankenkrise mündete. Nach wie vor gerieren sie sich als Bevormunder, Allesregler, Bessermenschen und naturbelassene Gutbürger; die Aufklärung über die Aufhebungsversuche des Inzest-Paragraphen und pädophil-affine Vergangenheitsgeräusche sollen tunlichst auf die Zeit nach der Wahl verschoben werden (die katholische Kirche läßt grüßen!), und über allem hebt der Flaschen-Pfand-Onkel Tritti(h)n schelmisch grinsend die gütigen Hände.

image006Frau Merkel schwelgt im Klimaschwindel-und Euro-Wahn, versteigt sich zu völlig absurden Drohbehauptungen („Noch nie haben Menschen mit einer gemeinsamen Währung Krieg gegeneinander geführt“. Schon mal was von ‚Bürgerkrieg‘ gehört?!) und überläßt es ihrem in 10 Legislaturperioden zynisch-gestählten Fahrensmann Schäuble, dem Wahlvolk immer wieder neue Märchen aufzutischen; der hatte schon im Mai 2010 ein Rettungspaket von € 110 Milliarden für Griechenland als ‚final‘ bezeichnet, um im Juli 2011 weitere € 109 Mrd. nachzuschieben, die sich im Zuge der durch „Unklarheiten“ ergebenen Verzögerungen bis Februar 2012 auf € 130 Mrd. erhöhten. Und nunmehr verkündet der ehrenwerte Finanzminister ein drittes „Hilfspaket“ (Höhe noch unklar) als alternativlos. Dabei hatte maßgeblich er die Verträge von Maastricht mitgestaltet, von denen heute kein Politiker mehr etwas wissen will.
Die CSU und ihr Vorturner Seehofer halten sich aus wirtschafts- und währungspolitischen Diskussionen vorsichtshalber ganz heraus; sie reiten (bereits zum 4. Mal) das probate Wahlschlachtroß „Maut für Ausländer“. Und die Troika der SPD liest unschuldigen Kindern lustige Märchen vor. Mindeststundenlohn und Kitas, Bildungsfonds und Betreuungsgelder, Mindestrenten und Infrastrukturmaßnahmen – darüber sind sich Regierung und Opposition einig. Das dafür nötige Gesamtvolumen in Höhe von knapp € 56 Mrd. (bis 2015) wollen Rote und Grüne mit neuen Steuern stemmen – also einfallslos wie immer –, wohingegen Schwarze und Gelb-Blaue das Thema Steuererhöhungen lieber auf nach der Wahl verschieben. Über letztere, geführt vom weinseligen aber umso unfallgefährdeteren Brüderle und dem lustigen FDP-Philipp hüllen wir schon mal gnädig den Mantel des Schweigens.

Die wirklich brisanten Probleme, die Finanzierung bankrotter Staaten und Kommunen – hier geht es um hunderte von Milliarden Euro – artikuliert einzig die Alternative für Deutschland (AfD). Die Frage, ob das ganze System überhaupt überlebensfähig ist, stellt leider keine der sich in Berlin tummelnden Parteien.

Thyssen-Krupp, der Baumarkt Praktiker, Solarworld, als letzter Solar-Riese gerade noch an der Pleite vorbeigerutscht – viele DAX-Unternehmen und Großkonzerne leben derzeit (noch) vom billigen Geld, fürchten aber nichts mehr, als daß die FED und ihre europäische Schwester EZB im Gleichschritt das Quantitative Easing reduzieren und die Zinsen allmählich anheben.
Was dies für die Wirtschaft (Konzerne, Banken, etc.) und die öffentliche Hand (Staaten, Länder und Kommunen) bedeuten würde, ist heute schon auf der anderen Seite des Atlantiks auszumachen: Das wirtschaftliche Mekka der 70er und 80er Jahre, Detroit, ist mit mehr als 18 Mrd. US-$ restlos pleite; ganze Regionen, z.B. Jefferson County, mit 4,2 Mrd. US-$ verschuldet (bei Steuereinnahmen von 2 Mrd. US-$) und etwa 50 weitere größere Städte krempeln ihre gesamte Verwaltungsstruktur um, schließen Schulen und öffentliche Gebäude, Feuerwehren und Polizeistationen, kürzen Pensionen und staatliche Zusatzleistungen.
Insgesamt sitzen in den USA Bundesländer und Gemeinden auf ungedeckten Pensionszusagen von mehr als 4 Billionen US-$ und können ausgegebene Anleihen von über 3,7 Billionen US-$ nicht mehr in vollem Umfange bedienen.
Laut Meredith Whitney, die immerhin den Crash von 2008 korrekt vorausgesagt hatten, stehen mehr als 100 Städte und Gemeinden der USA vor der Pleite. Nicht viel besser steht es hierzulande um mehr als die 60% aller Kommunalhaushalte (siehe: Schuldenhochburgen), vor allem in Berlin, Bremen/Bremerhaven und NRW.

image006-1Der Unterschied ist nur, daß in den USA sowohl Städte und Gemeinden, als auch die Bundesstaaten nicht von der Regierung in Washington unterstützt und subventioniert werden; jede hat eigene Wege zu finden, um aus den Kalamitäten herauszukommen. In Europa hingegen baut man auf willfährige (oder leichtfertige) Versprechungen, um schlußendlich aber doch wieder den in ihren Traditionalitäten verhafteten Südländern benevolent unter die Arme zu greifen, bis schließlich auch den (noch) starken Partnern der Euro-Zone buchstäblich die Luft ausgeht.
Daß dies keine Dauerlösung sein kann, müßte eigentlich auch der inkompetenteste Politiker längst begriffen haben. Aber Politiker, Konzerne und Wahlvolk sitzen wie Hasen in der Sasse, pflegen ihr Fell und wärmen sich gegenseitig. Jeder wartet darauf, daß irgendetwas oder irgendjemand den beinahe komatösen Ruhezustand beendet. Die wirklichen Überraschungen werden uns wohl erst nach dem 22. September ins Haus stehen.
Ich hoffe eigentlich nur darauf, daß genügend Menschen in vier Wochen sämtlichen Regierungs- und Oppositionsparteien die Quittung dafür geben, daß dieses Land nicht geführt, sondern an die Brüsseler Illusionistentruppe verschachert wurde.

Interessante Frage: Was muß eigentlich noch passieren, bis auch der letzte Wähler erkennt, daß das Experiment Euro gescheitert ist und wegen Unbezahlbarkeit beendet werden muß?

Insofern ist wohl die AfD die einzig wählbare Partei!

H.-W. Graf

29. August 2013

Märchenstunden im Wahlk(r)ampf

29. August 2013|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Märchenstunden im Wahlk(r)ampf

Ganz offensichtlich halten die Gralshüter politischer Weisheit das niedere Wahlvolk für durchgängig mit Alzheimer geschlagen; im ohnehin höchst larmoyanten Wahl“k(r)ampf“
drängeln die Granden und Grandinchen sämtlicher Parteien – die Alternative für  Deutschland (AfD) mal ausgenommen – um das Wertvollste, was ein Volk politisch so zu bieten hat – die meinungsarme Mitte. Und dabei hoffen die Grünen darauf, daß der Wähler vergessen hat, daß sie es (in der Koalition mit den Roten) waren, die uns das Finanzdebakel besorgten, was 2008 in die Bankenkrise mündete. Nach wie vor gerieren sie sich als Bevormunder, Allesregler, Bessermenschen und naturbelassene Gutbürger; die Aufklärung über die Aufhebungsversuche des Inzest-Paragraphen und pädophil-affine Vergangenheitsgeräusche sollen tunlichst auf die Zeit nach der Wahl verschoben werden (die katholische Kirche läßt grüßen!), und über allem hebt der Flaschen-Pfand-Onkel Tritti(h)n schelmisch grinsend die gütigen Hände.

image006Frau Merkel schwelgt im Klimaschwindel-und Euro-Wahn, versteigt sich zu völlig absurden Drohbehauptungen („Noch nie haben Menschen mit einer gemeinsamen
Währung Krieg gegeneinander geführt“. Schon mal was von ‚Bürgerkrieg‘ gehört?!) und überläßt es ihrem in 10 Legislaturperioden zynisch-gestählten Fahrensmann Schäuble, dem Wahlvolk immer wieder neue Märchen aufzutischen; der hatte schon im Mai 2010 ein Rettungspaket von € 110 Milliarden für Griechenland als ‚final‘ bezeichnet, um im Juli 2011 weitere € 109 Mrd. nachzuschieben, die sich im Zuge der durch „Unklarheiten“ ergebenen Verzögerungen bis Februar 2012 auf € 130 Mrd. erhöhten. Und nunmehr verkündet der ehrenwerte Finanzminister ein drittes „Hilfspaket“ (Höhe noch unklar) als alternativlos. Dabei hatte maßgeblich er die Verträge von Maastricht mitgestaltet, von denen heute kein Politiker mehr etwas wissen will.

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13. August 2013

Wir sind in einer Megakrise!

13. August 2013|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Wir sind in einer Megakrise!

Kurz, knapp und präzise; Prof. Werner Sinn, Chef des Münchener Ifo-Instituts, der sich bzgl. des EURO vom Saulus zum Paulus gewandelt hat.

www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/2206398

23. Januar 2013

62% der Deutschen mißtrauen dem EURO!

23. Januar 2013|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für 62% der Deutschen mißtrauen dem EURO!

Dem Berliner “Neo-Adel” ist das völlig egal; die Politiker wissen eben, was – jenseits aller Demokratie – gut ist für den tumben Bürger.

Lesen Sie dazu folgenden Artikel:

Quelle: Spiegel online | Veröffentlicht:22.01.13

Schuldenkrise: Die meisten Deutschen trauen dem Euro nicht

Die Schuldenkrise in Griechenland, Geldwäschevorwürfe gegen das strauchelnde Zypern: Die Euro-Krise schadet dem Kontinent nicht nur finanziell – sie zerstört auch das Ansehen der gemeinsamen Währung. In einer Umfrage sprechen ihr nur vier von zehn Deutschen volles Vertrauen aus…

Lesen Sie weiter unter:
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/die-meisten-deutschen-trauen-dem-euro-nicht-a-879075.html

5. Juli 2012

ESM – rien ne vas plus!

5. Juli 2012|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für ESM – rien ne vas plus!

Veränderungen von Landesgrenzen, die Einführung neuer Währungen, die Entmachtung von Fürsten, Königen, Kaisern und Päpsten, Bürgerräten und Parlamenten, selbst die ‚von oben’ befohlene Abschaffung von Göttergeschlechtern und Inthronisationen neuer Religionen sind historisch betrachtet nichts wirklich Ungewöhnliches. Das tumbe Volk hatte dabei kein Votum; beschlossen, verkündet, gültig!
Insofern ist auch das, was derzeit in Europa passiert, nicht so sensationell, wie es uns erscheinen mag. Dauerte es in früheren Zeiten aber Monate oder gar Jahre, bis  derartige Dekrete überall bekannt waren, genügen heutzutage Sekunden, um jeden zu informieren, wenngleich der Wahrheitsgehalt ehedem nicht verläßlicher war als heute. Brachten die ‘Cundatores’, die Verkünder neuer Gesetze und Verordnungen, die hohe Botschaft ins Land, logen sie ebenso unverkrampft wie heutige Politiker; erstere wollten verköstigt werden, letztere buhlen um Wählers Stimme.

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30. Mai 2012

BUBA: Bilanz des Wahnsinns

30. Mai 2012|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für BUBA: Bilanz des Wahnsinns

Kommentar von H.-W. Graf zu:

BUBA (Deutsche Bundesbank):
Bilanz des Wahnsinns

von “Querschuss” am 23.5.2012
www.querschuesse.de/buba-bilanz-des-wahnsinns/

Wahnsinn ist fast noch untertrieben, das kann nach Adam Riese kein gutes Ende nehmen. Einzige “Hoffnung” scheint derzeit zu sein, den finalen Zusammenbruch der EURO-Zone und die damit verbundenen Verwerfungen noch eine Weile hinauszuschieben.
Es wird dramatisch werden, beileibe nicht nur in Griechenland, und man muß kein Volkswirtschaftsexperte sein, um das zu verstehen.

Irgendwann muß doch sogar Politikern klar werden, daß mit noch so viel zusätzlichen Geldspritzen nicht erzwungen werden kann, was schlicht und ergreifend von Anbeginn an eine größenwahnsinnige Idee war, nämlich mithilfe einer (völlig undemokratisch aufgezwungenen) “Gemeinschafts”währung  alle national höchst unterschiedlichen ethnischen, sozial-, rechts-, finanz- und steuerrechtlichen Entitäten außer Kraft zu setzen.

H.-W. Graf

30. Mai 2012

Den Euro retten, die Demokratie ruinieren?

30. Mai 2012|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Den Euro retten, die Demokratie ruinieren?

Kommentar von H.-W. Graf zu:
Monitor
Nr. 634 vom 24.05.2012:
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/0524/euro.php5

Den Euro retten, die Demokratie ruinieren?

Wie Politiker in der Krise wieder den Banken folgen und die Bürger verlieren.

Natürlich geht es den Politikern nicht um die Menschen, sondern um Wähler und Konsumenten, denn nur als solche sichern sie Politikern und ihren “Standesvertretungen”, den Parteien, Macht, Posten, Privilegien, Einkommen und die Altersversorgung.

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3. Januar 2012

Jahresrückblick 2011

3. Januar 2012|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Jahresrückblick 2011

Prof. Selenz, einer unserer profiliertesten Querdenker, legt, wie immer,
den Finger auf die Wunde(n). Danke!

Selenz` Kommentar 02. Januar 2012. Jahresrückblick 2011
Selenz` Kommentar 24. Dezember 2011. Die Vorbildhaftigkeit des Christian Wulff
Selenz` Kommentar 16. November 2011. Der Verfassungsschutz – Staat im Staate
Selenz` Kommentar 21. September 2011. Der Euro – eine griechische Tragödie
Selenz` Kommentar 10. Juli 2011. Das Desaster der Landesbanken
Selenz` Kommentar 28. Februar 2011. Gabriel und Guttenberg

14. Dezember 2011

EURO-Wahnsinn

14. Dezember 2011|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für EURO-Wahnsinn

Der EURO-Wahnsinn.

Alle – Politiker, Wirtschaftsbosse, Banker und die “politisch korrekten” Medien – bekunden, den EURO und die Basis eines künftigen Staatengebildes ‘EUROland’ retten zu wollen.

Davon abgesehen, daß dies voraussetzte, das jedes Land seine Rechts- und Haushaltshoheit für immer aufgäbe, wäre daran auch die Bedingung geknüpft, daß alle nationalen Egoismen und Eigenheiten, die über Jahrhunderte herausgeformten Entitäten in Wirtschafts-, Sozial- und Fiskalpolitik, aufgegeben und einer unilateralen Uniformierung  unterstellt würden. Wer das glaubt, hält auch Osterhasen, Weihnachtsmänner und Klapperstörche für Realitäten.

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10. August 2011

Re zu: ‘Das Ende der Parteiend(a)emokratur’ (Teil 1) – Beginn einer neuen Ära.

10. August 2011|Querdenker-Blog|Kommentare deaktiviert für Re zu: ‘Das Ende der Parteiend(a)emokratur’ (Teil 1) – Beginn einer neuen Ära.

Ein spannendes 25-minütiges Video vom 8.8.2011 (also höchst aktuell),
 über den Euro und die dahinter steckende “Demokratie” ….