Man frägt sich unwillkürlich, ob dieser pfiffige Hirntote bei seinem Parteikollegen Hartmann am Chrystal Meth-Döschen genascht hat. Hätte er jemals den Koran aufgeschlagen, wüßte er, daß

  • alles Staatliche hinter dem originären Sendungsbefehl Allahs zurückzustehen hat;
  • es gemäß Koran nichts Verwerfliches ist, Un- und Andersgläubige zu täuschen/betrügen/belügen oder gar zu töten und selbst ein Amtseid – der im übrigen seit Kohl dem Fürchterlichen ohnehin nichts mehr zählt – der “Botschaft” des Koran nicht im Wege stehen darf.

Man überlege sich die logische Konsequenz:

  1. Entgegen der strikten Trennung von Staat und Religion (bis vor kurzem betraf dies nur die christlichen Kirchen) müßten gerechterweise (‘Gleichheitsgrundsatz’, lt. GG) auch orthodoxen Juden, Endzeitchristen, Zionisten, Buddhisten, Zeugen Jehovas u.v.a. öffentliche Ämter angeboten werden.
  2. Die muslimische Welt ist mindestens so vielfältig zersplittert wie die christliche. Im Gegensatz zu Katholiken und Evangelikalen – die haben ihre Grundsatzkontroverse vor knapp 400 Jahren im ‘Dreißigjährigen Krieg’ mit Hundertausenden Toten ausgetragen – stehen sich die drei Hauptrichtungen des Koran (und Dutzender Untergruppierungen) in tödlicher Feindschaft gegenüber.
  3. Wie soll ein unter dem Gebot der Scharia stehender Richter einen nach dem dt. Recht strafbaren Tatbestand ahnden?
  4. Muß die/der BürgerIn bereits seit Jahrzehnten wehrlos hinnehmen, daß auf Bundes- und Länderebene (neuerdings auch Europa) selbst völlig talent- und kompetenzlose Figuren (und –innen) selbst politische Spitzenämter okkupieren und voluminös (dank persönlicher Bereicherung) ausfüllen, drohte bei Realisierung Gabriel’scher  intellektueller Flatulenzen die Verlagerung des religiösen Weltkriegs auf politisch höchste Ebene.
  5. Um allen religiösen Gruppierungen paritätische Mitsprache zu garantieren, müßte die Zahl höherer und höchster Staatsämter drastisch ausgeweitet werden; mit einem halben Dutzend Vizepräsidenten des deutschen Bundestags wäre es dann natürlich nicht mehr getan.

Natürlich ist dieser S. Gabriel mit derartigen Überlegungen heillos überfordert. Zu hoffen bleibt aber, daß dem Gros der BürgerInnen irgendwann die Hutschnur reißt und sie derartige cerebral hochgradig gestörte Zeitgenossen dahin schickt, wohin sie gehören – in die Grenzlinien der religiös-fanatischen Krisengebiete rund um das Maghreb oder den Nahen Osten. Ich wüßte auch schon, wer ihn dabei begleiten sollte ……

Bei nahezu allen weltlichen Krisen-und Kriegsgebieten stehen religiöse Gruppierungen Pate; wenigstens aus den nationalen Politiken sollten wir Religionen und ihre fanatischen Verfechter tunlichst heraushalten.

H.-W. Graf

Lesen Sie hierzu:
www.derwesten.de | Veröffentlicht: 02.07.2014
SPD-Chef Gabriel will mehr Muslime in öffentlichen Ämtern
www.derwesten.de/politik/spd-chef-gabriel-will-mehr-muslime-in-oeffentlichen-aemtern-id9549909.html