So geht’s auch; Kanadas Politik darf – im Gegensatz zu unserer – als weitsichtig, sozial, verantwortungsbewußt und intelligent bezeichnet werden. Ach hätten wir doch auch wirkliche Politiker, statt devoter Systemclowns!

Kanada nimmt in den nächsten Monaten 25 000 syrische Flüchtlinge bei sich auf. Dabei gibt es aber gravierende Unterschiede zur deutschen Willkommenskultur: Flüchtlinge müssen in der Türkei, im Libanon und in Jordanien ihre Einwanderung nach Kanada beantragen. Die Anträge werden von der kanadischen Regierung vor Ort geprüft, von der Einwanderungsbehörde und von Soldaten, die sich in den drei Ländern aufhalten. Es findet eine Sicherheitsüberprüfung statt. Und ein Gesundheitstest.

Mehr als ein Drittel dieses Kontingents wird in Kanada aufgenommen, weil Privatleute, oft Verwandte, zugesagt haben, für den Lebensunterhalt der Flüchtlinge aufzukommen.
Fazit: Kanada sucht sich seine Syrer aus, sie müssen gesund sein, integrationswillig und -fähig, und sie dürfen die kanadischen Sozialkassen nicht belasten. Liberales Einwanderungsland Kanada. So schaffen die das.