Iranerin zerlegt Merkel und Islam – Laleh Hadjimohamadvali im Gespräch

Laleh Hadjimohamadvali floh 1986 nach Deutschland, als der Iran vom Islam gewaltsam übernommen wurde. Heute kämpft sie dafür, daß Deutschland den Islam zurückdrängt.

Nicht nur das o.g. Video, sondern auch die dort anschließenden werfen entscheidende Fragen auf:

1)   Kann es einen mit dem Grundgesetz zu vereinbarenden Islam geben?
Nein, da sich der Islam – in all seinen unterschiedlichen Richtungen – auf den Koran als ‚Allahs originäres Wort‘, das per se über jedem säkularen Gesetz steht, beruft.

2)   Kann es einen „europäisierten“ Islam geben?
Nein, da Allahs Wort weder verändert, noch dessen Inhalt verfälscht oder säkularen Vorgaben angepaßt werden darf. Dementsprechend kann es keinen „europäischen“, „afrikanischen“, „US-amerikanischen“ oder „asiatischen“ Islam geben.

3)   Gibt es einen ‚friedlichen Islam‘?
Es gibt zwar friedliche Muslime, aber der Islam ist – wie übrigens alle monotheistischen Religionen – alles andere als friedlich. Insofern verstoßen ‚friedliche/tolerante‘ Muslime eigentlich gegen den klaren Befehl Allahs, die Welt zu islamisieren. Gleichzeitig erlaubt aber der Islam Muslimen, solange sie in Fremdländern in der Minderheit sind, sich missionarisch zurückzuhalten. In mehrheitlich islamischen Ländern [Iran, arabischen und vielen afrikanischen Ländern (z.B. dem gesamten Maghreb) und einigen südosteuropäischen) gilt diese ‚Erlaubnis zu angepaßter Zurückhaltung‘ hingegen nicht. Wer hier nicht eindeutig dem Koran entsprechend handelt – in sämtlichen Alltagsbelangen incl. Essens- und Gebetsvorschriften sowie des Umgangs mit Nicht-Muslimen -, verstößt gegen Allahs Gebot. Insofern ist es risikobehaftet, sich in Ländern wie dem Iran, Saudi-Arabien, Katar, uva. religions-‚abstinent‘ (modern, westlich) zu verhalten.

Der Koran ist ein Sammelsurium völlig unterschiedlicher Anweisungen, Vorgaben, Befehle, Erlaubnisse, Versprechen und Drohungen – eine Art ‚ideologische Großmarkthalle‘, in der man für jedes Argument pro- und contra-Verweise (Suren) zitieren kann. Insofern unterscheidet er sich auch kaum von der Thora und den exegetischen Schriften zum Alten (und Neuen) Testament.

Wenn das Gros der Politiker, beide christlichen Kirchen, gutmenschelnde Journalisten und Medienschaffende gebetsmühlenartig von Toleranz, religiöser Integration und Multikulti als notüblem Zeitgeist fabulieren, dann vor allem, weil sie das klare Diktum des Korans gar nicht begreifen; wohl kein Wunder, wenn man noch keinen einzigen Blick in dieses Buch geworfen hat. Merkel, Göring-Eckardt, Roth schwafeln demnach wie der Blind von der Farbe – vor allem populistisch.

Aber vor vorschnellem Naserümpfen sei gewarnt: Bibel und Talmud sind inhaltlich keinen Deut toleranter (incl. deren ‚Frauenbild‘), nur haben die Aufklärung und der Segen der Moderne vatikanischer Vorgestrigkeit und zionistischer Archaik inzwischen die Zähne gezogen und sie zu ideologischen Reliquien deformiert, wovon der Islam noch etliche Jahrzehnte (hoffentlich nicht -hunderte) entfernt ist.