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Hat sich der IWF verplappert?

Nachdem am vorigen Dienstag der Internationale Währungsfonds (IWF) in einem offiziellen Communiqué verlautbarte, er sehe in einer (einmaligen?) ‘Besteuerung der Vermögen Reicher eine vernünftige  Lösung zur Entschuldung der Staaten‘ muß/darf/kann/sollte uns nichts mehr wundern. Interessanterweise haben wir genau dieses Thema im Rahmen unserer jüngst in Stuttgart, Saarbrücken, München und Berlin abgehaltenen Vermögensverwaltungsforen thematisiert – für unsere Teilnehmer also keine große Überraschung. Banker verstehen nichts von Psychologie, Politiker nichts von Ökonomie und beide Gruppen teilen das Desinteresse an ihren Kunden/Wählern. Weder ließen die IWF-Granden anklingen, wen sie für ‘reich‘ hielten, bzw. an welche ‘Schamgrenze’ (pro Konto) sie zu denken beliebten, noch hat sich bislang auch nur ein Politiker vertrauenerweckend zu diesen Gedanken geäußert.
Wartet man nun ab, welche Reaktionen aus des Volkes Mitte kommen – um dann, wie ehedem Herr Juncker, einfach in die Tat umzusetzen, was nicht genügend Empörung hervorruft?…

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