Ein Flüchtling entflieht einer Gefahr für Leib und Leben, weil ihm religiöse Verfolgung, Naturgewalten, politische Verfolgung, Krieg oder sonstige existentielle Gefahr droht. Außerhalb der Gefahrenzone endet auch das Motiv der Flucht.
Setzt er dann seinen Weg fort, mutiert die Flucht denklogisch zur Migration, zur Auswanderung in ein anderes Land. Hat er dort Verwandte, ist dies noch nachvollziehbar. Verläßt er sich jedoch darauf, in einem beliebigen Land seiner Wahl ein neues Leben zu beginnen, was ihm bequemer erscheint, Vorteile wirtschaftlicher Art, ein besseres Leben verspricht, so hat dies mit Flucht im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun.
Während man einem Flüchtling schlichtweg bedingungslos und aus rein humanitären Gründen ganz selbstverständlich hilft, darf man von einem Migranten/Einwanderer sehr wohl erwarten und verlangen, daß er sich den Gepflogenheiten und Gesetzen seines Gastlandes unterstellt, um das Gastrecht nachsucht, statt die gewünschte neue Heimat mit seinem kulturellen und religiösen Hintergrund zu „beglücken“ und zu befrachten.

Politiker wiederum haben die Aufgabe – wozu sind sie denn sonst überhaupt da -, die Grundrechte der Wähler ihres Landes zu wahren und zu verteidigen. Das ist zwar in Deutschland ziemlich aus der Mode gekommen, aber daran sollte man die politischen Clowns sehr wohl und notfalls auch energisch erinnern.