Steuer- und Finanzpolitik

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12. Juni 2013

Der BDI-Kongreß – im Vorfeld der BT-Wahl.

12. Juni 2013|Innenpolitik, Politik, Steuer- und Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Der BDI-Kongreß – im Vorfeld der BT-Wahl.

Wer sich der Mühe unterzog, den beiden Hauptrednern auf dem BDI-Kongreß, A. Merkel und P. Steinbrück, zuzuhören, den läßt das realpolitische Szenario, welches wir derzeit in diesem Lande gewärtigen, reichlich rat- und hilflos zurück; hier eine blutleere und völlig inhaltslose Phrasenabfolge einer fachlich wie intellektuell überforderten Merkel, die recht offensichtlich in üblichem Mißmut einen Pflichttermin absolvierte, populistische Wahlversprechen wiederholte (ohne die Frage der Finanzierbarkeit auch nur zu streifen), Steuererhöhungen dezidiert in Abrede stellte (was von ihren Versprechen zu halten ist – Mehrwertsteuer -, weiß man seit 2004), sich sehr verkrampft an Pult und Redevorlage festhielt, um zwischendurch reihum zu lugen, wie ihr freudloses Gestammel denn wohl so ankäme; dort ein völlig frei redender, hellwacher Steinbrück, der mit Fakten und Daten klar, kompetent und präzise belegte, wo dieses Land steht, wo der Schuh drückt und was er (ganz persönlich!) denkt – ohne sich im mindesten darum zu kümmern, wie dies beim Auditorium ankommen könnte.
Aber selbst im Kreise des BDI, das bewies die Mimik des höflich applaudierenden Plenums, will man sich lieber mit nichtssagendem Geschwafel abfertigen lassen, statt ohne Charme und Herz, aber ehrlich und kompetent argumentierte Fakten auf- und anzunehmen.

Stünde hinter diesem hanseatisch kühlen, bisweilen in Sarkasmus badendem Steinbrück nicht dieser Lachverein von SPD – denken Sie an die Matrone Nahles oder den drall-drolligen Gabriel –, man könnte diesen Mann glatt wählen. Wüßte ich, daß ihn persönliche mails auch tatsächlich (ungefiltert) erreichen, dann schlüge ich ihm unser ‘alternatives Steuer-, Finanz- und Sozialkonzept’* (das seit Jahren im Archiv aller Parteien vermodert) vor; er verstünde es zumindest, auch wenn er im heutigen Umfeld dieser Partei wohl nicht wagen könnte, es einzubringen.

So aber bleibt wohl keine wirkliche Wahl, als am 22.September sämtlichen Parteien Vertrauen und Stimme zu verweigern, denn die ehemalige SED-Agitatorin Merkel (mit dem Zyniker Schäuble im Rücken; alle ansonsten kompetenten Partei”freunde” hat sie längst weggebissen) ist mit ihrer einzigen Kompetenz, aalgleich und rückgratlos jeder Konfrontation auszuweichen, völlig damit überfordert, den auf uns zukommenden Problemen zu begegnen;
Steinbrück, von seiner Partei mit einer fragwürdigen Garde (“Kompetenzteam”) unter Kuratel gestellt, kann aus einer SPD kein politisches “Dreamteam” formen; dem lustigen Politclown Rößler dürfte am 22.9. der Schalk vom Nacken in die Hacken rutschen; dem völlig inkompetenten “Dosenritter” und “Deutschland-Hasser” Tritt(h)in und seiner Politkonkubine Roth könnten halbwegs aufgeklärte WählerInnen ein schmerzliches Erlebnis bescheren [sollte die FDP tatsächlich ‘rausfliegen, haben die “Roten” hoffentlich wenigstens den Charakter und das Hirn, sich einer Koalition mit den gestrigen, realitätsfremden Traumtänzern von “Grün” und “Dunkelrot” zu verweigern]; die “Piraten” werden weiter pubertär im Polit-Kindergarten spielen, und der AfD, die bis heute kein wegweisendes, komplettes Programm aufweist, sondern sich in unipolarer Verweigerung des Euro-Fiaskos ergeht, ist ein Ergebnis von mehr als 5% nicht wirklich zuzutrauen. Den egomanen Solisten Aiwanger sollten wir gnädigerweise gleich außen vor lassen.

Na denn, dann werd’ ich mal wieder zur Wahl gehen, meine Stimme ungültig machen (um das allseits begehrte “Wahlgeld” nicht den “Siegern” dieser pseudodemokratischen Scharade zu überlassen) und im “Urnengrab” meines Wahllokals versenken.

Gelänge es Bernd Lucke, kompetente Partner vom Schlage der Hankels, Schachtschneiders, Nöllings, Starbattys, Schäfflers, Bosbachs und (eben) Steinbrücks neben sich zu scharen, dann gäbe ich der AfD wirklich eine reelle Chance, aber dazu ist wohl die Zeit noch nicht reif und das Chaos noch nicht groß genug. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt!

H.-W. Graf

* Grundzüge eines neuen Steuer-, Wirtschafts- und Sozialkonzeptes

25. Februar 2013

Interessante Gedanken zu den Themen ‘Honorarberatung’ und ‘Vermögensverwaltung’!

25. Februar 2013|Politik, Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Interessante Gedanken zu den Themen ‘Honorarberatung’ und ‘Vermögensverwaltung’!

10/2012
‘FFB Fondsgespräche – Magazin für unabhängige Anlageberatung’

“Wohl oder Wehe in der Beratungspraxis vor dem Hintergrund des aktuellen Finanzumfeldes”

Modellportfolios sind die Chance, vom Produkt- zum Lösungsfokus zu wechseln und auch zukünftig rechtssicher zu beraten. Im Dialog: Franck Walter, Vorstandsvorsitzender des Honorarberatungsunternehmens efv-AG und Pilotpartner des FFB-Modellportfolio-Tools.

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Franck Walter: FFB.pdf

Weitere Informationen zur efv-AG erhalten Sie unter: www.efv-ag.de

2. Februar 2013

Bilanzpressekonferenz Deutsche Bank

2. Februar 2013|Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Bilanzpressekonferenz Deutsche Bank

“Herzlichste Glückwünsche zur Bilanzpressekonferenz der ……”

– eine vergnügliche Satire unseres Querdenkers Robert Hohler als Bühnenstück.
Sehr zu empfehlen, etwa zum gemütlichen Samstags-Frühstück!

Hier gehts zum Download:

Download (PDF, 241KB)

30. April 2012

Honorarberatung im Finanzwesen

30. April 2012|Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Honorarberatung im Finanzwesen

Leider bedurfte es erst einer Finanzkrise, des zunehmend schwindenden Vertrauens in Banken und Versicherungen sowie immer kostenintensiverer (zumeist völlig unsinniger) Bürokratiemonster und teilweise grotesker Auswüchse im Kontrollwesen, um eine Thematik ins Bewußtsein sowohl der Bevölkerung als auch der Finanzbranche selbst zu rücken, die seit 25 Jahren schwelt – die Diskussion ‘Honorarberatung oder Verkauf/Vertrieb gegen Provisionen’.

Zu diesem Thema anbei unsere Stellungnahme:

Download (PDF, 535KB)

12. April 2012

Das dritte Ermächtigungsgesetz

12. April 2012|Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Das dritte Ermächtigungsgesetz

Nachfolgend ein bemerkenswerter Beitrag von Dr. Erwin Grandinger in der April-Ausgabe 2012 von ‚Smart Investor’, über dessen hervorragende Qualität (in der ansonsten weitgehend konformisierten bundesdeutschen Medienwelt) ich mich bereits mehrfach ausließ.

In diesem Heft geht es noch mehrfach um die gleiche Thematik: ‚Wie nachhaltig werden wir (völlig GG-widrig!) durch den politischen Irrsinn, den unsere Berliner Politiker in einer Mischung aus schierer Dummheit und parteiübergreifender krimineller Energie anrichten – genannt ESM, Rettung Griechenlands/der Eurozone/des EURO – finanz-, rechts-, sozial- und wirtschaftspolitisch unserer nationalen Souveränität beraubt?’

Das nennt man ‚Hochverrat’ und darauf stand in vor-Kohl’scher Zeit – also bevor der Amtseid Sinn und Bedeutung verlor – die Todesstrafe!

Wer den Chefredakteur und Herausgeber Ralf Flierl kontaktieren möchte: flierl@smartinvestor.de

H.-W. Graf

 

Lesen Sie hier den Beitrag im Heft 4 aus 2012 des ‘Smart Investor’:

Download (PDF, 1.24MB)

5. März 2012

Für Sie gelesen – Kleptopia: Wie uns die Finanzindustrie, Politik und Banken für dumm verkaufen

5. März 2012|Außenpolitik, Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen – Kleptopia: Wie uns die Finanzindustrie, Politik und Banken für dumm verkaufen

Autor: Matt Taibbi

Verlag: Riemann Verlag, München
Preis: € 16,99
Umfang: 352 Seiten
ISBN: 978-3-570-50140-5

Matt Taibbis scharfzüngige Auseinandersetzung mit einem kranken System

Ausgehend von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 begibt sich Matt Taibbi auf Spurensuche. Wie konnten die ungedeckten Immobilienkredite Amerikas die globale Wirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs bringen? Was der Redakteur des Magazins ‚Rolling Stone’ bei seinen Besuchen und Interviews mit Hedgefonds-Managern, Wallstreet-Bankern und Politikern herausfindet, hat wenig zu tun mit der offiziellen Version zum Beinahe-Kollaps des Finanzsystems. Stattdessen identifiziert der Autor ein bewußt inszeniertes Umverteilungsprogramm zugunsten der Superreichen:„In der letzten Generation hat sich eine hochkomplexe Fusion von Kriminalität und Politik vollzogen, von Diebstahl und Staat. Statt sich noch um den Rest von uns zu kümmern, sind die Finanzbosse Amerikas und ihre politischen Diener allem Anschein nach zu dem zynischen Schluß gekommen, daß unsere Gesellschaft es nicht wert ist, gerettet zu werden. Ihre neue Mission besteht nicht mehr darin, Wohlstand für alle zu schaffen, sondern sich mit dem Vermögen, das in unserer ausgehöhlten Wirtschaft noch übrig ist, aus dem Staub zu machen.“

Mit rhetorischem Schwung seziert Matt Taibbi die Tea-Party-Bewegung als medial gepushtes Konstrukt, geschaffen, um für weniger staatliche Eingriffe zu werben, und identifiziert Investmentbanken wie Goldman Sachs als „Apotheose der Abzockära“. Zentrale Bedeutung mißt der Autor dem ehemaligen Chef der US-Notenbank Alan Greenspan bei: Als „Riesenarschloch, das Amerika ins Chaos stürzte und in ein Land voller Heuchler verwandelte“ steht dieser für Matt Taibbi am Anfang der großen amerikanischen Spekulationsblasenmaschine. Nacheinander behandelt Matt Taibbi Hypothekenschwindel, Rohstoffblase, Staatsfonds und die Gesundheitsreform und findet doch immer wieder dasselbe „Labyrinth aus finanziellen Verordnungen und Statuten, in dem ein paar Tausend Banker und Händler Millionen Kunden mithilfe von Finanzinstrumenten schröpfen, die viel zu knifflig sind, um sie in den Abendnachrichten zu erklären“.

Matt Taibbis „Kleptopia“ ist ein Blick in die Abgründe eines kranken Systems und eine deutliche Warnung, wohin die Absenkung des Niveaus im politischen Diskurs führen kann. Mit seiner unverblümten Herangehensweise macht der Autor die trockene Finanzmaterie spannend und hilft, Vorgänge zu durchschauen, die für Europa dieselbe Relevanz haben wie für die USA: gelenkte Demokratie, Medienmanipulation und die enge Verquickung von Politik und Finanzwirtschaft.

„Wir haben Wähler, die die aktuelle Entwicklung nicht aufmerksam verfolgen, Medien, die wichtige Themen ignorieren oder bewußt falsch verstehen, und Behörden, die sich den Lobbyisten beugen und von Wahlkampfspenden verlocken lassen. Und wir haben den Reichtum einer Supermacht, den sich anzueignen immer noch lohnt. Nimmt man all das zusammen, hat man ein Paradies der Diebe – ein Kleptopia.“ (Matt Taibbi über sein Heimatland Amerika)

 

Matt Taibbi (geboren 1970) ist ein amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Für seine Kolumnen und Kommentare erhielt er u.a. den National Magazin Award (2008). Er ist Stammautor der Zeitschrift ‚Rolling Stone’ und hat bisher vier Bücher verfaßt, darunter den Bestseller „The Great Derangement“. Matt Taibbi lebt in New Jersey.

8. November 2011

Flucht in Sachwerte – Das Sachwertphantom

8. November 2011|Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Flucht in Sachwerte – Das Sachwertphantom

Nachdem zwischenzeitlich auch die sogenannten Leitmedien immer häufiger auf den fahrenden Zug aufspringen und eine ‚Flucht in Sachwerte’ entweder konstatieren oder gar nachdrücklich empfehlen, wird es Zeit, die Dinge einmal etwas tiefgehender zu betrachten.
Der Befund: Einem immer größer werdenden Teil der Bevölkerung scheint nach und nach bewußt zu werden, daß sich das Tausch- und Hortungsmittel ‚Geld’ ernstzunehmenden Gefahren gegenübersieht. Simbabwe-Dollar, Hyperinflation 1923, Währungsreform 1948, Staatsbankrott Argentinien u.a. – das sind die medial immer häufiger eingestreuten Schlaglichter bzw. historischen Bezugsgrößen, wenn es um das Thema Geld (neuerdings gerne auch abwertend ‚ Papiergeld’ genannt) geht.
Die Angst geht um, daß der Geldschein in der Hand oder das Spargeld auf der Bank seinen Wert entweder schleichend oder aber gar auf einen Schlag verlieren könnte.
Doch woher kommt unser heutiges GELD, diese Rechnungseinheit in Papier und digitaler Form, das sich so gut aufbewahren läßt und mit dem sich auf Knopfdruck auch große (Tausch-)Transaktionen bewerkstelligen lassen?
Es „entsteht“ durch die einst von Staaten/Regierungen eigens dafür geschaffenen Zentralbanken, die damit betraut wurden, Geld zu „schöpfen“ (= schaffen), zu verwalten und zu „hüten“, also – grob gesagt – dafür zu sorgen, daß durch Verknappung oder Erweiterung des „Kreditrahmens“ (via Banken) der Geldverkehr seiner Bürger gesteuert wird.
Verständlicherweise wird der Wert des Geldes von den meisten Menschen in Bezug zu den Preisen der Umgebung gesetzt, in der sie leben und arbeiten. Ob beispielsweise in der Schweiz durch einen Anstieg des Schweizer Franken zum Euro die Preise steigen, interessiert meist nur im Falle eines geplanten Urlaubs im schönen Alpenland. Schon anhand dieses geläufigen Beispiels stellen wir fest, daß es auf unserem Planeten verschiedenartiges Geld gibt, gemeinhin Währungen genannt. Der Schweizer Franken, der US-Dollar, der japanische Yen sind natürlich auch nichts anderes als ‚Papiergeld’, auch wenn ihnen in täglich schwankenden Kursen ständig neue Bewertungen zuteilwerden.

„Starke Volkswirtschaften = starke Währungen, schwache Volkswirtschaften = schwache Währungen“, so lautete in etwa die simple Gleichung der Volkswirte – natürlich immer im Verhältnis zueinander, womit auch schon ein Dilemma unseres derzeitigen Multi-Kulti Geldes, des EURO, angesprochen wäre, einem Mix aus schwachen und weniger schwachen Volkswirtschaften in der Euro-Zone. Dabei stört vor allem die Unmöglichkeit, über die Bewertung einer Währung ein einigermaßen zutreffendes Bild von der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit eines Landes abzugeben. Gelegentlich bezeichnen übrigens Menschen, die sich für Fachleute halten, den Euro als „künstliche“ Währung; das löst insofern Heiterkeit aus, als jedes Geld künstlich ist. Es wächst nicht auf Bäumen und Äckern, sondern wird von Menschen konzipiert und von Maschinen gedruckt.
Unübersehbar haben aber nun in den vergangenen Jahrzehnten viele Staaten und deren kongeniale Partner – die Banken – reichlich über ihre Verhältnisse gelebt. Die Staaten, indem sie chronisch mehr ausgaben als einnahmen – aus politischem Opportunismus und in der Manie verfangen, die Bürger unter dem Deckmäntelchen „sozialer Fürsorge“ immer mehr zu entmündigen – sich das (fehlende) Geld auf den nationalen und internationalen Kapitalmärkten liehen und damit einen gigantischen Schuldensaldo aufbauten. Die Banken, die sich in den vergangenen 300 Jahren weit über das hinaus entwickelten, was ihren ursprünglichen Daseinszweck begründete – Geld für diejenigen zu verwahren, die es gerade nicht brauchen und es denen zu leihen, die es benötigen, um Handel und Zahlungsverkehr zu organisieren. Banken mischten nämlich schon lange in allerlei Geschäften mit, wo es vermeintlich etwas zu verdienen gab. Worin viele dieser Geschäfte bestanden, davon konnte sich spätestens seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 auch der unbedarfteste Bürger ein umfassendes Bild machen – wenn er denn wollte.
Jedenfalls stellte sich heraus, daß die Banken in ihren monströsen Bilanzen jede Menge uneinbringbare Forderungen und andere zweifelhafte Assets (= Werte aller Art) angesammelt bzw. aufgetürmt hatten (und bis heute noch haben).
Überschuldete Staaten und ebenso überschuldete Banken – Betrunkene, die im Schuldenrausch nach Hause torkeln und sich mühsam gegenseitig stützen. Doch: Wo torkeln sie hin, und wann werden sie wieder nüchtern? Das fragt sich der Beobachter dieser Tragikkomödie.
Der EURO jedenfalls, ursprünglich als Allzweckkleber für die Vision eines ‚Vereinten Europas’ gedacht, entpuppt sich zwischenzeitlich als gefährlicher Spaltpilz. ‚Mitgefangen, mitgehangen’ lautet die derzeitige Parole der Eurofreunde.

Über die Frage, was wir nun in Sachen Euro- und Schuldenkrise weiter zu erwarten haben, wurde bereits an anderer Stelle ausführlich berichtet [1]. Wir wollen uns nachfolgend mit einem bedeutsamen Teilaspekt beschäftigen, nämlich der Frage, ob man durch sogenannte Sachwerte einem schleichenden oder abrupten Geldwertverfall vorbeugen kann.
Vorweg empfiehlt sich jedoch, einen Begriff ins eigene Verständnis zu implementieren, der ein Schlüssel für all das sein wird, was wir in den nächsten Monaten und Jahren als mehr oder weniger (versteckte) Richtschnur für jegliches politisches Handeln unterstellen müssen: Entwertung, bei Licht betrachtet nämlich die einzig ehrliche und vernünftige Chance, wie Staaten, Banken und andere Kapitalsammelstellen (Versicherungen, Pensionskassen, usw.) die aufgelaufenen Forderungen und „Altlasten“ jemals abarbeiten und bereinigen können – eine Erkenntnis, die bei immer mehr Zeitgenossen greift, sei es instinktiv oder aber vereinzelt sogar durch Anwendung der Grundrechenarten. Eine andere Lösung als die der Entwertung von „Vermögen“ – auf die eine oder andere Weise – ist völlig illusorisch. Denn die Guthaben des Einen sind die Schulden des Anderen. Und leider gibt es jede Menge Schuldner, die ihre Schulden niemals mehr auf regulärem Wege zurückführen können. Die meisten von der Politik derzeit präferierten Modelle zur diesbezüglichen „Krisenbewältigung“ sind aber etwa so zielführend, wie ein Glas Schnaps in den Bodensee zu kippen und am Rheinfall in Schaffhausen zu messen, ob sich die Wasserkonsistenz verändert hat.
Der unvermeidlichen Vermögensentwertung zur Sanierung der Staats- und Bankbilanzen zu entgehen, ist der Traum eines jeden Anlegers; Sachwerte scheinen hierfür die Lösung zu sein. Bei der Flucht in Sachwerte geht es also darum, einen möglichen Verfall des Geldwertes durch (rechtzeitigen) Umtausch von Geld- in Sachwerte zu kompensieren und dadurch vorhandenes (Geld-)Vermögen irgendwie zu konservieren bzw. zu bewahren. Es leuchtet ein, daß im Ernstfall die Axt in der Hand oder das Brot im Ofen mehr (Nutz-)Wert haben als ein buntes Stück Papier, dessen Tauschkraft kein Vertrauen mehr entgegengebracht wird.
Beim Kauf von Sachwerten werden insbesondere Immobilien, Aktien und natürlich auch Gold an erster Stelle genannt. Diese böten – so die Sachwertfreunde – die höchste Sicherheit dafür, sein Vermögen durch die Feuerstürme der Inflation/Währungsreform oder sonstiger Grausamkeiten zu „retten“.
Das klingt plausibel. Ein vor 100 Jahren erworbenes Grundstück oder ein vor 100 Jahren erworbener Goldbarren haben auch heute noch ihren Wert. Es gibt Aktien von Firmen, die bereits zwei Weltkriege überstanden haben, von Generation zu Generation weitervererbt wurden und noch heute an der Börse gehandelt werden.
Allerdings übersehen die eingefleischten Sachwertbefürworter einen wesentlichen Aspekt: Es war in der Geschichte durchaus üblich, daß sogenanntes Privateigentum (völlig egal, ob dies Geld- oder Sachwerte waren), einfach konfisziert wurde – natürlich mit der entsprechenden politischen Begründung. Das heißt, die Antwort auf die Frage, ob Sachwerte im beschriebenen Sinne (also zur Erhaltung des Vermögens) generell zielführend sind, ist zwingend mit der Frage verbunden, in welchen politischen Verhältnissen man sich nach einem etwaigen „Geldwertverfall“ wiederfindet. Insofern kommt der weiteren Frage, welche Sachwerte überhaupt vor den gierigen Argusaugen staatlicher Häscher verborgen werden können, eine überragende Bedeutung zu. Immobilien beispielsweise sind ein staatlich katalogisiertes und registriertes Anlageinstrument, auf das Behörden – quasi per Knopfdruck – jederzeit mittels Steuern oder sonstiger enteignender Maßnahmen zugreifen können. Die Erhöhung von Grunderwerbs- und Grundsteuern, Zwangsbelegungen, energetische Auflagen bei Sanierungen, usw. sind übrigens nichts anderes als partielle Entwertungen durch staatliche Eingriffe in vorhandenes Privatvermögen. Eine „Sondersteuer“ von x % auf gehaltene Aktienwerte dürfte ebenfalls mit wenig Aufwand für die staatliche Bürokratie verbunden sein, und Gold in Schließfächern zu konfiszieren, dürfte die allereinfachste Übung sein. Was können wir daraus schließen? Was gemeinhin als Sachwert betrachtet wird, ist im Falle eines Geld-/Währungsverfalls/ Zusammenbruchs ebenfalls in höchstem Maße gefährdet!

Fazit:
Völlig egal, auf welche Art und Weise der Staat bzw. das angeschlagene Bankensystem sich entschulden (und dabei zwangsläufig das Vermögen ihrer Bürger vernichten), es ist völlig illusorisch zu glauben, daß Staaten oder die jeweilige im Rahmen eines Umbruchs zum Zuge kommende bürokratische Clique (vielleicht löst sich ja auch der eine oder andere Staat auf) darauf verzichten, sichtbare und registrierte Vermögensbestandteile ungeschoren davon kommen zu lassen. Ob dies dann Enteignung, Lastenausgleich, Vermögensabgabe oder Hypothekengewinn-abgabe genannt wird, ist völlig sekundär. Nur wer es schafft, Vermögensgegenstände im Verborgenen oder im Ausland sicher zu verwahren, um sie hernach (also nach dem Ende des Bereinigungsprozesses) wieder (unauffällig) in den Umlauf zu bringen, hätte eine höhere Gewähr dafür, Teile seines Vermögens erhalten zu können.
Trotz dieser durchaus unerfreulichen Erkenntnis wollen wir uns auf die vertiefte Suche nach Sachwerten machen und genauer untersuchen, unter welchen Umständen Sachen auch (noch) Werte sind.
Zur besseren Orientierung beginnen wir einmal damit zu definieren, was überhaupt eine Sache ist.
Nach deutschem Recht ist eine Sache ein ‚körperlicher Gegenstand’ (§ 90 Bürgerliches Gesetzbuch, BGB). Das BGB unterteilt hierbei in durchaus nachvollziehbarer Weise:

  1. unbewegliche Sachen (Immobilien)
  2. bewegliche Sachen (Mobilien)
  3. vertretbare Sachen
    (bewegliche Sachen, wie z.B. Kartoffeln, Getreide, Geld! Wertpapiere!)
  4. unvertretbare Sachen
    (Sachen, die individuell bestimmt sind, auch z.B. Grundstücke)
  5. teilbare Sachen (lassen sich ohne
    Wertminderung in gleichartige Teile zerlegen)
  6. verbrauchbare Sachen
    (bewegliche Sachen, die zum Verbrauch bestimmt sind)

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch ziehe ich aus einer Sache entweder einen Nutzen (sogenannte Gebrauchsvorteile) oder aber Sach- und Rechtsfrüchte. Sachen können übrigens auch Rechte (z.B. Patentrechte) sein.

In Österreich ist übrigens alles, was keine Person ist und dem Gebrauch durch den Menschen dient, im rechtlichen Sinne eine Sache. Und somit ist dort auch das Geld eine Sache.
Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Sachwerten und Wertsachen? Und warum führt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Aktien als Geldvermögen auf? Warum umfaßt die Wertsachendefinition bei der Hausratversicherung auch Bargeld als Wertsache? Sie merken schon, im Definitionswirrwarr läßt es sich leicht verheddern. Klar ist jedenfalls, wer davon spricht, man müsse sein Geld in Sachwerte anlegen, den sollte man zuallererst fragen, was genau er eigentlich damit meint.
Versuchen wir eine Definition zu finden, die uns etwas weiterhilft. Vielleicht gefällt Ihnen folgende:
Sachwerte (als Anlageinstrument) sind Sachen, denen nicht nur heute bzw. kurzfristig ein Gebrauchswert zukommt, sondern aus denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch morgen und übermorgen einen persönlichen Nutzen generieren kann.
Untersuchen wir einmal die gängigsten Sachwerte auf ihre Tauglichkeit, als Vermögensspeicher dienen zu können, um einer Geldentwertung ganz oder teilweise zu entkommen:

    1. Gold:
      Gold ist zweifellos eine Sache. Für sich genommen hat Gold aber nur einen sehr geringen Nutzen, obwohl es im kollektiven Bewußtsein der Menschheit als Wertspeicher verankert ist und mit seinem magischen Glanz seit jeher eine Faszination auf
      die Menschen ausübt. Jedoch: Gold als Wertspeicher funktioniert nur dann und so
      lange, wie Menschen ihm eine geldähnliche Bedeutung zukommen lassen. Für sich
      genommen ist es nahezu wert- und nutzlos.

 

    1. Aktien:Aktien als
      Sachwert zu bezeichnen, ist durchaus zweifelhaft. Wie bereits erwähnt, wird
      sogar im allmonatlichen Bundesbankbericht Aktienvermögen unter der Rubrik ‚Geldwerte’ aufgelistet. Den Nutzen, den
      Aktien für Anleger stiften können, sind Dividendenzahlungen und ggf. auch
      Wertsteigerungen. Aktien sind Anteilsscheine an Unternehmen, und Unternehmen
      bestehen ja i.d.R. aus vielerlei Sachen (wir hatten ja schon aufgeführt, daß
      auch Patente und Lizenzen Sachen sind), die in ihrer Kombination einen Wert für
      die Menschen produzieren können. Man könnte also sagen, daß Aktien zwar keine
      originären Sachwerte sind, aber Anteilsscheine, die einen erheblichen
      Sachwertbezug haben (das gilt sicher nur eingeschränkt für die Aktien einer
      Bank!). Wie auch immer, klar ist, daß auch bei einer Neubewertung von Geld (Währungsreform,
      usw.) auch in Zukunft Unternehmungen existieren werden, die etwas herstellen,
      produzieren oder leisten, was die Menschen brauchen. Insofern können Aktien an werthaltigen Unternehmen durchaus
      geeignete Instrumente sein, um den Stürmen zu trotzen. Dies gilt natürlich auch
      für Aktienfonds.

 

    1. Immobilien:Diese stehen ja in vorderster Reihe, wenn es um Sachwertanlagen geht. Und obwohl Immobilien ja nun unbestreitbar einen Nutzwert haben, sind sie (als Anlageinstrument) doch der einen oder anderen Gefahr ausgesetzt, die in der allgemeinen Sachwerteuphorie gerne untergehen. Der Mensch braucht ein Dach über dem Kopf; um eine Fabrik betreiben zu können, bedarf es entsprechender Produktionsgebäude, und selbst Büromenschen brauchen einen Unterschlupf, der sie vor Kälte, Schnee und Regen schützt. Soweit so gut. Immobilien decken also grundsätzliche, elementare Bedürfnisse ab, und es darf davon ausgegangen werden, daß sich der jeweilige Bedarf an Immobilien, die zu Wohn- und beruflich/betrieblichen Zwecken genutzt werden, immer auch einen ‚Wert’ widerspiegeln. In Zeiten der Sachwerteuphorie steigen möglicherweise Immobilienpreise jedoch nicht unbedingt deshalb an, weil der Bedarf an Wohnungen, Häusern und Gebäuden steigt, sondern möglicherweise, weil Menschen darauf spekulieren, mit Investitionen in Immobilien ihr Geld „retten“ zu können. Früher oder später jedoch wird sich der Preis aber wieder nach den tatsächlichen Marktgegebenheiten richten und zwar auch nach einer „Geldbereinigung“.
      Es ist durchaus realistisch anzunehmen, daß das eigene Häuschen oder die eigene Wohnung, in der man selbst lebt, nach einer Währungsreform eine gewisse politische Protektion genießen könnte. Summa summarum können Immobilien also dazu dienen, eine gewisse Substanz zu erhalten. Sie sollten aber in ihrer Fähigkeit als Vermögensspeicher nicht überschätzt werden, da sowohl sozial- und wirtschaftliche Gegebenheiten, vor allem aber staatliche Eingriffe zu einer Wertminderung und (Teil-) Enteignung führen können.

 

    1. Sonstiges:
      Andere
      Edelmetalle, Schmuck, Briefmarken, Münzen, Drucke, Kunstgegenstände und
      Oldtimer, erlesene Weine usw. Hierbei hängt alles davon ab, welcher Wert in der
      jeweiligen Situation einer Sache beigemessen wird. Auch hier gibt es keinerlei
      Selbstläufer. Man darf annehmen, daß Sachen, die im Fall der Fälle knapp werden
      könnten, aber tatsächlich gebraucht
      werden
      (z.B. hochwertige Werkzeuge), einen höheren Wert darstellen werden
      als beispielsweise ein Oldtimer.

 

Man könnte nun natürlich einen Sport daraus machen, zu überlegen, welche (möglichst langlebigen) Güter auch in Krisen- und Knappheitssituationen als Tauschgegenstände und Materialien einen vermutlichen Wert haben (bitte aber auch gleich mitüberlegen, wie diese gelagert werden können).
Alles in allem muß davor gewarnt werden, sich das Thema Sachwerte pauschal und undifferenziert als Problemlösung verkaufen zu lassen (oder sich selbst zu verkaufen). Noch verlangen die selbsternannten Sachwertexperten harte (?) Dollars, Franken und Euros für ihre schlauen Bücher.
Die für mich höchsten „Sachwerte“ finden Sie jedoch in keinem dieser schlauen Ratgeber; sie sind von niemandem zu stehlen – auch nicht von Staaten – und entziehen sich jeglicher Besteuerung: ein breit gefächertes Wissen, Bildung, eine hohe Sozialkompetenz, also geistige und emotionale Fertigkeiten, mit denen jeder Katastrophe getrotzt werden kann.
Aber auch manuelle Fertigkeiten, handwerkliches Geschick, das Wissen um überlebens-wichtiges Können – welche Pflanzen sind eßbar, für Tees und Salben zu verwenden, Kochen, Garen, Haltbarkeiten, Viehzucht, Gartenbau, etc. – sowie sprachliche und kulturelle Werte erweisen sich gerade in Krisen als höchst hilfreich und wertvoll.
Je weiter der Horizont, desto flexibler das Arsenal, dessen Sie sich in Krisenzeiten bedienen können. Stimmt dann auch noch das familiäre und soziale Umfeld, können Sie mit nahezu jeder Krise fertig werden. Mut und geistig-seelische Kraft sind weder mit Geld-, noch mit Sachwerten zu kompensieren. Mit ihnen „im Gepäck“ überstehen Sie Krisen aller Art am besten, und sie gewinnen insbesondere an Wert, wenn wir sie in problematischen Zeiten wieder zu schätzen lernen.

Frank Amann
8. November 2011

Bericht über den Kongreß vom 10. bis 11. September 2011 in Fulda: Erfolgreiche Vorbereitung auf die Weltwährungsreform II

8. November 2011|Steuer- und Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Bericht über den Kongreß vom 10. bis 11. September 2011 in Fulda: Erfolgreiche Vorbereitung auf die Weltwährungsreform II

Auch dieser Kongreß der Sven Hermann Consulting in Fulda darf organisatorisch und vor allem, was die Qualität der Sprecher anbelangt, als sehr erfolgreich und lohnenswert angesehen werden, wenngleich schon das Thema – ’Erfolgreiche Vorbereitung auf die Weltwährungsreform’ – zu erbaulicher Heiterkeit wenig Anlaß bot. So stellte Dr. Udo Ulfkotte (Thema: ’Sie prahlen – wir zahlen! Europa vor dem Crash’) gleich im Eingangsreferat klar: „Die nun anstehende Krise wird zum Supergau“. Hierbei stellte er, stets an der Grenze zur ’political incorrektness’, auf einen sehr interessanten Länder-IQ ab, der die Einzelaggregate Bildung, reale und funktionale Analphabetenrate, beruflich im Ursprungsland verwertete Ausbildungskosten, u.ä. mißt. So nimmt Europa vor allem Nicht-Qualifizierte auf (allen voran die BRD). Während dies in Europa vor allem zur Auszehrung der Sozialsysteme führt, sind Menschen  in Ländern mit niedrigem IQ-Rating um so anfälliger für Diktaturen, Sekten, Ideologien und Kriminalität.
Sehr eindringlich wies Ulfkotte darauf hin, daß sich sämtliche, heute artikulierte Krisen in Wahrheit als eine Krise der Intellektualität deuten lassen.
Zur Notfallvorsorge riet er, sich nicht nur auf Lebensmittel zu beschränken, sondern auch Toilettenartikel, Medikamente, Batterien u.ä. zu bedenken.

Längst abgesetzt hat sich Dr. Dietmar Siebholz, der sich vorsichtshalber gleich vier Wohnsitze zugelegt und in Deutschland alles verkauft hat – in der festen Überzeugung, daß es keine Lösung für die heutige Krise gibt. „Wir finanzieren das skrupellose Wettspiel der Banken, und die Politiker “retten“ in Wahrheit die Finanzierer ihrer gebrochenen Wahlversprechen“. Dementsprechend werden auch die Zinsen künstlich niedrig gehalten, da bereits der Anstieg von 1 % eine weltweite Katastrophe auslösen würde. Dringend riet Siebholz (’Metalle als Schutz vor Währungsreformen’) von allen Staats-/Kommunal- und Unternehmensanleihen ab, da sowohl die Bundesbank, als auch die EZB de facto pleite seien. Die Comex, so Siebholz’ Überzeugung, ist eine Komikerbörse und handelt mit nichts außer Papier, und das deutsche Auslands-Gold können wir vergessen. Ebenso große Gefahren sieht Siebholz bei einer anstehenden Deflation, da diese auch auf Aktien und den Derivatenhandel durchschlüge; schon 2 bis 3 % Preisverfall ließe das Chaos ausbrechen. Das jüngste „Baby“ der EZB, das ELA (’Equity Liquidity Assistence’), sei schlicht Augenwischerei, ja Betrug. Eine völlig fachunkundige Traumtänzertruppe (vulgo: Politiker) kämpft panikartig ums Überleben, während links und rechts das System zerbröselt. Die bereits 75 mal bedenkenlos gebrochenen Maastricht-Verträge seien das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt seien. Während sich die Privathaushalte tapfer zu entschulden versuchen, veruntreuen die Politiker Steuergelder in 10-facher Höhe. Sein Rat: keine Investments im eigenen Land, sehr selektive Aktien(fonds) – Nahrung, Energie, Seltene Erden, Rohstoffe und Edelmetalle, raus aus Lebensversicherungen, Anleihen, Renten und Derivaten/Zertifikaten.
Klug, erfahren und unaufgeregt mahnt Siebholz: „Rein kommt man schnell, raus nicht so schnell oder überhaupt nicht.“ Sein Credo: ‘Quidquid agis, prudenter agas ac respice finem!’ (’Was immer du tust, tue es mit Bedacht und bedenke das Ende/Ziel’).

Johann A. Saiger (’Sichere Anlagestrategien vor der Weltwährungsreform’) nahm im wahrsten Sinn des Wortes kein Blatt vor den Mund. Sein Credo: ’Die Währungsreform ist unvermeidlich, und die Gleise dafür sind längst gelegt’. In Österreich, seinem Heimatland, seien mehr als 50 % aller Kommunen konkurs, Deutschland stehe kaum besser da, die Öffentlich-(Un)Rechtlichen werden leider nie zur Verantwortung gezogen, vielmehr kaufen sie sich mit Steuergeldern Wähler; Private würden dafür ins Gefängnis wandern. Diese Vorgehensweise hat System und Tradition: Seit 1694 (Gründung der Bank of England) hängen die Politiker am Tropf der Banken, wofür Saiger vor allem die hinter den größten Banken stehenden Familien verantwortlich machte und dafür George Washington und Benjamin Franklin zitierte: “Laßt die Brut (!) niemals an die Macht“. Nichts desto weniger waren es genau diese Familien, die am 23.12.1913 in einem Handstreich (die meisten Abgeordneten des US-Senats waren längst in den Ferien) die FED als ’Privatclub’ gründeten. Hierzu Saiger: „So sicherten sich einige wenige Familien die Geldmacht weltweit – abgesichert über die Notenbanken, die vom Steuerzahler leben, und das Vehikel, mit dem diese Macht verteidigt wird, nennt man ’Antiterrorgesetze’. Aber wer ist denn hier der wirkliche Terrorist?“ Saiger rechnete schonungslos mit der Politik ab und versprach: „Der wahre Raubzug dieser Brut mithilfe der Politik beginnt erst jetzt richtig! Die Schlüsselpositionen – Waffen, Medien, Politik, Pharmacie, Justiz, etc. – sind nicht in Händen der „bösen Moslems“, sondern in Händen der Brut“! Unsere „Sozial“staatsgesetze haben nicht Moslems, sondern Grüne und Linke gemacht. Die PIGSIs schälen sich immer mehr als die Metastasen des Krebses der Finanzwirtschaft heraus und die NATO, die man in ’North-Atlantic-Terror-Organisation’ umbenennen sollte, ist ein internationales Söldnerheer zum Schutze der völlig siechen westlichen Systeme. Investieren würde Saiger in kein NATO-Land. Er bevorzugt Goldminen statt physischem Gold und Silber, das noch nie abgewertet oder verboten wurde. Saiger brillierte mit einem bunten Strauß historischer Daten und Fakten und einem wirtschaftspolitischen Kalaidoskop, in dem er auf die 30-Jahreszyklen der Politik, Edelmetalle und Währungsreformen von 1920 bis 2010 verwies.

Mein Highlight war der Vortrag von Dr. Ulrich Schlüer,  Schweizer Nationalrat und Co-Präsident des Initiativkomitees „Rettet unser Schweizer Gold“ (’Gold als Basis für eine starke Währung’). Er schilderte die Schwierigkeiten und den tapferen Kampf der Schweiz als vielleicht einziger Demokratie in Europa. Seine Überzeugung: „Es ist unmöglich, solche, die der Lebensleistung derart unterschiedliche Bedeutung beimessen, in eine gemeinsame Währung zu zwängen“. Sein Streifzug durch die schweizerische Währungs- und Finanzpolitik der letzen 104 Jahre war höchst bemerkenswert. So verwies Schlüer auf den fatalen Fehler der Schweiz, die bis 1996 angesammelten 2.600 Tonnen Gold bis zum Jahr 2000 auf 50 % zu reduzieren und bis 2009 weitere 260 Tonnen zu verkaufen, wobei der Erlös zu 1/3 an die Eidgenossenschaft und zu 2/3 an die Kantone floß – ganz im Sinne des demokratischen Selbstverständnisses der Schweiz. „Wem gehören denn Währungsreserven in Wahrheit?“ – diese rhetorische Frage beantwortete Schlüer gleich selbst. „In einer direkten Demokratie sind Währungsreserven Volksvermögen. Aber daran hält sich wirklich nur die Schweiz.“ Die Helvetier, so Schlüer, seien bereits heute der größte Gläubiger deutscher Staatsanleihen und dürften auf keinen Fall ihre eigenständige Währungshoheit aufgeben, da sie dann im Siechbett Europas lägen und ihre Unabhängigkeit verlören. Die Schweiz möchte ihr gesamtes Gold zurückholen (bisher etwa 50 %), keinerlei weitere Goldverkäufe tätigen und 20 % aller Reserven in Gold halten. Geplant ist die Einführung des Goldfranken, und in der Verfassung soll verankert werden, daß der Besitz von Edelmetall ein Freiheitsrecht ist, das keiner Besteuerung unterliegt. An die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen ist nicht gedacht, wiewohl sich die Lage des Finanzplatzes CH zunehmend schwierig gestalte. Beinahe beschwörend seine Frage: „Wo bleibt denn der Respekt der Regierungen vor dem Privateigentum?“ In der Schweiz, so Schlüer hintersinnig, müsse jede(r) Abgeordnete(r) noch einen ’ordentlichen Beruf’ haben, da der Nationalratssitz grundsätzlich ein Ehrenamt ist. Zur Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz im derzeitigen Krisenszenario sei eine Senkung der MWST geplant, was den Lohnkostendruck senke, sowie eine Abschaffung der Unternehmensbesteuerung und eine Reduzierung der Bürokratiekosten um mindestens 25 %.

Darüber hinaus erwägt CH, die Verträge mit Italien und der EU sowie das Schengen-Abkommen zu kündigen, da es zunehmend von Überfremdung durch Asylanten bedroht sei, denen vor allem Berlusconi bedenkenlos Reisevisa ausstelle.

Frisch, locker und sympathisch startete Thorsten Schulte („Die beiden letzen Jahre und die beiden kommenden – ein Unterschied wie Tag und Nacht“) seinen rasanten Parforceritt, den er mit einem Zitat von Theodor Heuß begann: „Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“. Die Zeit des bequemen, schönen Lebens ist endgültig vorbei! Der „Turmbau unseres US-zentrischen Weltfinanzsystems“ steht vor dem Kollaps, aber das Volk wird euphemistisch in die Irre geführt“. Dazu bot Schulte eine Unmenge an Zahlen, Daten und Fakten in atemberaubendem Tempo. So betrugen z.B. die Gewinne der US-Banken 2010 etwa 35 % der Gewinne aller US-Unternehmen.
„Aus der Bankenkrise von 2008 ist längst eine Staatenkrise geworden; der Euro ist nur das währungspolitische Synonym hierfür“. Die Bilanzsumme der europäischen Banken belief sich Ende 2010 auf 234 % des Bruttoinlandprodukts, wobei Frankreich bei 400%, Irland bei 440 % und die Kreditverbindlichkeiten spanischer Banken bei 213 % des BIP lagen. Die Wahrheit ist erschreckend: 46 Mio US-Bürger (15 %) beziehen Lebensmittelkarten – plus 74 % seit 2007! Eigentlich müßten Repressionen in der Kreditwirtschaft eingeführt werden, aber das wäre der Tod des Investmentbankings. “Was wir bis jetzt auf verschiedenen Ebenen finanz-/wirtschafts- und währungspolitisch erleben, ist nur ein Wetterleuchten – die finale Krise kommt erst noch; das System ist definitiv am Ende“.

Erst ist den letzten 15 Minuten kam Schulte auf sein Lieblingsthema Silber zu sprechen, das er mit Gold, Aktien und Renten verglich. Der Gesamtbestand von Silber ist mit etwa 30 Mrd. um ein Vielfaches geringer als die derzeit umlaufenden Derivate in Höhe von rd. 1 Billiarde USD. Schulte verwies auf die hohe Verwendbarkeit und Transportabilität von Silber, das noch nie in der Geschichte verboten oder konfisziert worden sei.
Geradezu erschlagend: Die Vielzahl der Charts und Grafiken, mit denen Thorsten Schulte seinen spannenden Vortrag unterlegte, noch viel mehr aber sein lockerer Optimismus, so, als ob er es kaum erwarten könne, das völlig korrupte Finanz-, Wirtschafts- und Währungssystem kollabieren zu sehen.

Prof. Hans Bockers Vortrag („Ist der Edelmetallzug abgefahren“) kann recht griffig zusammengefaßt werden: „Deflation, Hyperinflation, Systemzusammenbruch, Währungsreform oder Krieg“. Dabei schöpfte Bocker, der Senior unter den Referenten, klug aus einem reichen Leben voller Erfahrungen und mit einem tiefen Blick auf historische Zusammenhänge. Die in allen Medien herumgeisternden Mini-Weltuntergangsszenarien seien nur dazu da, die Bevölkerung einzuschüchtern. In Wahrheit ist von der täglich apostrophierten „Krise“ beim Endverbraucher noch gar nichts angekommen „Wo mag sie wohl stecken?“, frug Bocker hintersinnig. “Leider noch nicht in den Chefetagen der Zentralbanken, den heiligen Hallen des Bundestags, Kongresses, Senats oder in den Plausch-Gremien der endlosen Krisengipfel. Zwischen Ende 2011 und Mitte 2013 dürfte es zur „ganz großen Krise“ kommen, was für die weitgehend unvorbereitete Masse der Bevölkerung zu einem grandiosen Schock werden dürfte. Und genau so lange haben kluge Menschen jetzt noch Zeit, sich darauf vorzubereiten“. Man sollte wohl auf Bocker hören, der den deutschen Dichter Jean Paul zitierte: „Wenn ihr eure Augen nicht braucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.“

Mit allem Respekt: Zwei Tage, die sich wirklich lohnten!

H.-W. Graf
6. November 2011

Das Ende der Parteiend(a)emokratur (Teil 2) – Europa am Scheideweg –

6. November 2011|Gesellschaft, Kultur und Geschichte, Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Das Ende der Parteiend(a)emokratur (Teil 2) – Europa am Scheideweg –

Das Schicksal des EURO, der Schulden-, Banken- und Wirtschaftskrise, der Wettbewerbsfähigkeiten der nationalen Ökonomien wie auch der Eurozone insgesamt sowie der Wandel in den sozialpolitischen Strukturen der europäischen Länder – all dies hängt davon ab, für welchen Weg wir uns entscheiden.

Fest steht, wohl ohne größeren Dissens, daß das über Jahrzehnte entartete System am Ende ist, weil es auf die biometrischen, wirtschafts- und sozialpolitischen Fordernisse nicht mehr adäquat reagieren kann. Das haben, außer realitätsblinden Bürokraten und machtgeilen Politikern sowie in den Hängematten des “Sozial”staates zum Teil bereits in zweiter Generation fläzende Zeitgenossen, inzwischen fast alle kapiert.

Nun gibt es zwei diametral unterschiedliche Wege, zwischen denen es sich zu entscheiden gilt, und je länger wir diese Entscheidung in ängstlichem Abwarten und irrealem Hoffen aufschieben oder zu verdrängen suchen, desto teurer werden die daraus resultierenden Folgen:

  1. Wir geben dem Größenwahn einer grün(dunkel)rotschwarz lackierten Europa-Superstaat-Fraktion grünes Licht und freie Bahn, vergessen jegliches nationalstaatliche Denken und verabschieden uns vom Gedanken eines Vielvölker-Kontinentes Europa. Wir unterstellen uns von Hammerfest bis Syracus und von Vincent bis – ja, bis wohin im Osten soll es denn gehen? – einer zentralen Europa-Regierung (à la Washington D.C), – das schlösse sämtliche, bislang nationalstaatliche Strukturen sowie die Haushaltshoheit ein. Alle nationalen Unterschiede werden eingestampft und in unseren Pässen steht unter dem Rubrum ‚Nationalität’ künftig ‚USE’ (‚United States of Europe’ – natürlich mit Englisch als erster Amtssprache. Skandinavier und Südeuropäer, Spanier und Polen, insgesamt rund 40 Länder mit 25 unterschiedlichen Sprachen opfern ihre bisherige Identität und sind künftig eine singulare Nation.Alle bisherigen sprachlichen, kulturellen und historisch gewachsenen Unterschiede werden nach und nach eliminiert – notfalls per Dekret aus Brüssel oder Luxemburg. Sämtliche Lebensbereiche, Schulen und Berufsleben, Sozial- und Wirtschaftssysteme, Verwaltung, Rechtswesen und die dafür notwendige Bürokratie – von der Wiege bis zur Bahre – werden innerhalb von etwa drei Generationen komplett vereinheitlicht (und in GB fährt man dann rechts!). Daß dies nicht nur das Ende individueller Identitäten der Völker Europas, sondern auch des in Agonie noch kläglich flackernden Restgedankens der Demokratie bedeutete, müßte/sollte jedem Verfechter dieser Idee klar sein; ein unverstellter Blick in die Riesenreiche auf unserem Planeten – USA, Rußland, China, Indien und Brasilien – beweist dies; sie alle stehen vor der drohenden Gefahr des Zerfalls und der Auflösung.

 

  1. Wir erkennen mithilfe des Restbestandes an humanistischer Bildung, daß wirkliche Demokratie immer nur auf lokaler/kommunaler Ebene funktionieren kann (man schlage nach bei Demokrit, Herakleitos, Solon und Perikles) und, folgerichtig, daß unsere – weltweit gepflegten und mühsam bis barbarisch verteidigten Formen von – Parteiend(a)emokraturen keine Zukunft haben (Lesen Sie hierzu auch: Das Ende der Parteiend(a)emokratur (Teil 1) – Beginn einer neuen Ära –).Nationalstaatliche Ordnungspolitik kann per se nicht demokratisch sein – es sei denn, der Staat hätte die Größe einer Kleinstadt. Nicht im Sinne kleinstaatlicher Vorgestrigkeit, sondern eigenverantwortlicher Selbstbestimmtheit wird autonomen Kommunen (lat.: communis = gemeinschaftlich) als Basis-Sozialstrukturen wieder der Vorrang eingeräumt (sh.: www.d-perspektive.de/konzepte/demokratie-und-rechtskonzept/). Sie bestimmen als grundsätzlich autarke Einheit die Sozial-, Wirtschafts- und Rechtspolitik ihrer Region (s.h.: www.d-perspektive.de/konzepte/steuer-wirtschafts-und-sozialkonzept/) und entscheiden selbständig, zu welchem Zweck und Behuf sie mit anderen Regionen zeitweilig oder dauerhaft Bündnisse eingehen – strikt nach dem absolut verbindlichen Delegationsprinzip, das auf regionaler Basis in Teilen der Schweiz, City Councils in Bundesstaaten der USA, Schweden und Norwegen bereits glänzend funktioniert. Hintergrund dieser Idee ist das logische Verständnis dafür, daß wirkliches Sozialempfinden auch nur in sozial(gemeinschaftlich)er Nähe er- und gelebt, nicht jedoch überregional oktroyiert, gesetzlich verordnet und erzwungen werden kann. Gilt dies bereits heute, auf nationaler Ebene, so umso mehr auf transnationaler, europäischer Ebene. Die sozialsten Strukturen – im Sinne zwischenmenschlicher Nähe und nachbarschaftlicher Hilfe – finden wir in dörflichen, kommunalen Entitäten, beileibe nicht auf Landes- oder staatlicher Ebene.
    Daß dies das Ende des heute sämtliche Lebensbereiche verzwängenden Bürokratismus’ sowie der parasitären Parteienmoloche mit ihren Heerscharen korrupter Lobbyisten wäre, versteht sich von selbst (und dürfte, abgesehen von den Parasiten selbst, von Jedermann begrüßt werden). Welches persönliche Engagement plötzlich freigesetzt würde, zeigen Feste, Veranstaltungen und Initiativen aller Art, die auf Gemeindeebene organisiert werden – sofern sie nicht durch hoheitliche Eingriffe be- und verhindert werden.

Wir sind – an o.g. Scheideweg stehend – von der endgültigen Verunfreiung durch die Allmachtsphantasien von Eurokraten bedroht, für die persönliche Macht weit vor dem humanistischen Ideal individueller Freiheit rangiert. Sie sprechen dem Einzelnen sowohl das Recht als auch die Fähigkeit zu einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung ab und euphemisieren dies mit Begriffen wie ‚soziale Verantwortung’ und ‚Fürsorge’ – in der (leider berechtigten) Hoffnung, daß das Gros der Bürger zu bequem, feige und desinformiert ist, um hinter die Kulissen zu gucken.

Nunmehr ist diese Scharade, dieses „sozial“politische Vexierspiel am (finanziellen) Gefrierpunkt; die papageiigen Roths und blasierten Tritti(h)ns, dummdreisten Özdemirs und arroganten Steinbrücks, rückgratlosen Merkels und rücksichtslosen Schäubles, westergewellten Lindners und larmoyanten von der .Leyens, naive Rößleins und feistdreiste Gabriels sind mit ihrem Latein (selbst dem kleinsten Latinum) restlos am Ende; von den Großmäulern am Po und der ‚Grande Nation’ gar nicht zu reden.
Letzten Endes entscheiden aber wir alle – ungeachtet der Tatsache, daß diese politischen Glühwürmer (vulgo: Parteien) nichts mehr fürchten als wirkliche Demokratie – ob wir diese zukunftsträchtige Entscheidung dafür völlig inkompetenten Hasardeuren überlassen, oder – auch in der Verantwortung für unsere Kinder und künftige Generationen – selbst in die Hand und Artikel 20 (Satz 4; das ‚Recht auf Widerstand’) des Grundgesetzes ernst nehmen. Wir dürfen dieses Land und seine Zukunft nicht religiösen Fanatikern und kotfarbenen Neonazis überlassen; schon Goethes Farbenlehre beweist: Rot und Grün gemischt ergibt Braun!

Wie ernst die Situation ist, werden wohl erst die nächsten Geschichtsbücher vermitteln; die jeweils betroffene Generation, das lehrt die Geschichte, mißdeutet zumeist die „Zeichen an der Wand“ und (re)agiert oftmals gar nicht oder zu spät.

Zu Panik besteht keinerlei Anlaß, sehr wohl hingegen dafür, aufzuwachen, mitzudenken und zu handeln!

H.-W. Graf
17. Oktober 2011

Münchener Vermögensverwaltungs-Forum der efv-AG

17. Oktober 2011|Politik, Steuer- und Finanzpolitik|Kommentare deaktiviert für Münchener Vermögensverwaltungs-Forum der efv-AG

In regelmäßigen Abständen veranstaltet die efv-AG München ihre Vermögensverwaltungs-Foren. Erhalten Sie hier die Präsentation des Vermögensverwaltungs-Forum vom 17.10.2011 mit folgenden Themen:

    • VERSCHULDUNG
    • POLITIKVERSPRECHEN
    • STAATSBANKROTT
    • INFLATION
    • LÖSUNGEN
    • EMPFEHLUNGEN
    • EDELMETALL

     

    Weitere Informationen zur efv-AG erhalten Sie unter: www.efv-ag.de