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13. Oktober 2008

Literatur-Empfehlungen des PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.

13. Oktober 2008|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaftssystem, Soziales / Geschichte, Staatswesen, Steuern / Recht, zeitreport online|Kommentare deaktiviert für Literatur-Empfehlungen des PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,

nachfolgend, möchten wir Ihnen gerne eine Auswahl interessanter, wichtiger Literatur aus verschiedensten Bereichen empfehlen! Diese Liste wird von uns zukünftig immer wieder aktualisiert werden. Selbstverständlich würden wir uns – auch diesbezüglich – über Anregungen und Vorschläge Ihrerseits sehr freuen! Hierzu senden Sie uns am besten eine Email an: zeitreport@d-perspektive.de

Wir wünschen Ihnen viele gute Informationen und Freude beim Lesen!

Ihr zeitreport online-Redaktionsteam

AutorTitelVerlag

Hans-Werner Sinn
“Ist Deutschland noch zu retten?”
Econ
Conrad E. Stein
“Die geheime Weltmacht”
Hohenrain
Jürgen Roth
“Der Deutschland-Clan – Das skrupellose Netzwerk aus Politikern, Top-Managern und Justiz”
Eichborn
Jürgen Roth
“Anlage unerwünscht – Korruption und Willkür in der deutschen Justiz”
Heyne
Hubertus Knabe
“Die Täter sind unter uns – Über das Schönreden der SED-Diktatur”
List
Elena Möhring
“Das große Schachern – Aggressive Minderheiten beuten die schweigende Mehrheit schamlos aus!”
Hohenrain
Hartmut Bachmann
“Die Reformverhinderer – Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland”
Frieling
Udo Madaus
“Wahrheit und Recht – Anklage gegen das Bundesverfassungsgericht”
Frieling
Hartmut Bachmann
“Die Lüge der Klimakatastrophe – Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht”
Frieling
H.-W. Graf
“Korruption – Die Entschlüsselung eines universellen Phänomens”
Zu bestellen über: PERSPEKTIVE e.V., München
Gerhard Wisnewski
“Verschlußsache Terror – Wer die Welt mit Angst regiert”
Knaur
Wolfgang Eggert
“Erst Manhattan, dann Berlin – Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende”
Chronos
Günter Ogger
“Die Abgestellten – Ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz”
C. Bertelsmann
Hans Herbert von Arnim
“Die Deutschlandakte. Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun”
C. Bertelsmann
Ellen Hodgson Brown
“Der Dollar Crash – Was Banker Ihnen nicht erzählen”
Kopp
David Rothkopf
“Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite”
Riemann
Werner J. Eberhardt
“Amerikas kambodschanische Kindersoldaten – Eine Reminiszenz an den Bürgerkrieg in Kambodscha”
Frieling
Gerd Habermann
“Der Wohlfahrtsstaat – Die Geschichte eines Irrwegs”
Ullstein
Meinhard Miegel
“Die deformierte Gesellschaft – Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen”
Ullstein
Wilhelm Hankel
“Die EURO-Lüge … und andere volkswirtschaftliche Märchen – Eine volkswirtschaftliche Märchensammlung”
Signum
Jeremy Scahill
“Blackwater – Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt”
Kunstmann
29. April 2008

Für Sie gelesen – Kanzleien in Deutschland

29. April 2008|Steuern / Recht|0 Comments

Für Sie gelesen

Kanzleien in Deutschland

Eine Auswahl deutscher Wirtschaftsanwälte

 

Verlag: Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden
Preis: € 89,00
Umfang: 1.004 Seiten, geb.
ISBN: 978-3-8329-3183-4

Die 9. Auflage knüpft an die früheren Auflagen des von John Pritchard Anfang der neunziger Jahre begründeten Werkes an. „Kanzleien in Deutschland“ war das erste umfassende Verzeichnis deutscher Wirtschaftskanzleien. Diesen hohen Standard in Recherche und Informationstiefe hat Nomos weiter verbessert.

Das Buch stellt ausgesuchte, führende Rechtsanwaltskanzleien und Rechtsanwälte mit einer ausgeprägten Kompetenz im Wirtschaftsrecht und den angrenzenden Rechtsgebieten vor. Der Leser erhält profunde Informationen, deren Recherche ihn sonst viel Zeit kosten würde.

Das aktuelle Werk bietet:

  • mehr als 500 Kanzleiprofile, nach Standorten sortiert;
  • einen Index mit über 50 Rechtsgebieten;
  • ein umfassendes Kanzlei- und Personenregister;
  • eine Übersicht zu den ausländischen Standorten sowie
  • eine Aufstellung der von den Kanzleien angebotenen Fremdsprachen.

Durch die systematische und übersichtliche Darstellungsform sind die Kanzleien für den Leser vergleichbar, so daß er schnell einen Spezialisten für seine individuelle Aufgabe findet. Die jeweiligen Spezialisierungen der Kanzleien sind durchweg berücksichtigt.

Außerdem kann sich der Leser im Abschnitt „Who`s Who“ über Anwaltspersönlichkeiten informieren und im Rahmen eines Co-Publishing aktuelle Fachbeiträge zu ausgewählten Gebieten des Wirtschaftsrechts lesen.

Mit dem Buch lässt sich leicht arbeiten: Die Suche kann entweder nach dem Ort oder nach inhaltlichen Schwerpunkten erfolgen. Verschiedene Register (u. a. Rechtsgebiete, Personen, Kanzleien, Sprachen, ausländische Standorte) unterstützen Sie bei der Auswahl.

24. April 2008

Für Sie gelesen – Das Testament zugunsten behinderter und bedürftiger Personen

24. April 2008|Steuern / Recht|0 Comments

Für Sie gelesen

Das Testament zugunsten behinderter und bedürftiger Personen

(aus der Reihe „Schenken und Vererben“, Band 14)

 

Autor: Rechtsanwalt Hans-Helmut Fensterer
Verlag: VSRW-Verlag, Bonn, Fax: 0228-95124-90
Preis: € 19,80
Umfang: 62 Seiten
ISBN: 978-3-936623-34-5

Im Erbfall soll das Vermögen des Erblassers möglichst ungeschmälert auf den/die von ihm bestimmten Erben übergehen. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, wenn der Erbe etwa wegen Arbeitslosigkeit oder geistiger und/oder körperlicher Behinderung staatliche Zuwendungen erhält. In diesem Fall besteht ein Rückzahlungsanspruch des jeweiligen Sozialhilfeträgers, der diesen in der Regel aus der Erbmasse befriedigt wissen will.

Der Erblasser hingegen möchte sicherstellen, daß die vermachten Vermögensgegenstände ausschließlich dem behinderten oder überschuldeten Kind zu Gute kommen und der Staat davon nichts „sieht“.

Um dies zu erreichen, bedarf es genauer und sorgfältig bedachter Formulierungen im Testament. In dem vorliegenden Titel führt der Autor aus, wie eine entsprechende Nachlaßregelung aufgesetzt werden kann und welche begleitenden Maßnahmen, etwa die Anordnung der Dauertestamentsvollstreckung, getroffen werden sollten. Er beleuchtet dabei die verschiedenen gesetzlichen Gestaltungsalternativen, wie z.B. die Vor- und Nacherbschaft, die Einräumung von Vermächtnissen oder die Anordnung einer Auflage, sowie die einschlägige Rechtsprechung zum Behindertentestament.

Anhang von Musterformulierungen und Praxisbeispielen ermöglicht er dem Leser, ein möglichst „wasserdichtes“ Testament zu verfassen und Risiken in diesem Zusammenhang zu vermeiden.

4. September 2007

Für Sie gelesen – Wahrheit und Recht – Anklage gegen das Bundesverfassungsgericht

4. September 2007|Steuern / Recht|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen – Wahrheit und Recht – Anklage gegen das Bundesverfassungsgericht

Für Sie gelesen

Wahrheit und Recht

Anklage gegen das Bundesverfassungsgericht

Autor: Dr. Udo Madaus

Verlag: Frieling-Verlag, Berlin

Preis: € 27,80

Umfang: 769 Seiten

ISBN: 3-8280-2307-X 

Als Sonderdruck (Taschenbuchausgabe):

Preis: € 12,90

Umfang: 159 Seiten

ISBN: 978-3-8280-2492-2

Sie fordern unseren Respekt als oberste Hüter der Verfassung, ihre Urteile sind sakrosankt und vorgeblich unter dem strengsten Diktat des Grundgesetzes – die rotuniformierten Richter des Bundesverfassungsgerichtes.

So lernen wir es in der Schule, und vor ihrer Erhabenheit stehen sogar Politiker stramm.

Wer dies als unumstößliche Wahrheit ansieht, wird entsetzt sein, auch wenn er sich nur durch die 159 Seiten der Taschenbuchausgabe dieser ‚Anklage gegen das Bundesverfassungsgericht’ hindurcharbeitet. Am Beispiel der „Rechtsprechung“ des ehrenwerten BVerfG zur Enteignung hunderttausender ostdeutscher Bürger zwischen 1945 und ’49 arbeitet Udo Madaus, selbst ehemaliger Richter, akkribisch heraus, wie Politiker, Parteien und Justiz in übelster Weise sowohl das bundesdeutsche Grundgesetz als auch die Menschenrechtskonventionen, die Haager Landkriegsordnung und internationales Recht verbogen, gebeugt und damit auch gegen ihren richterlichen Eid in übelstem Maße verstoßen haben.

Vorangegangen war dem Skandalurteil unter Roman Herzog die Kohl`sche „Restitutionslüge“; dabei hatte Kohl Bundestag und Volk mit der Lüge konfrontiert, die Sowjetunion habe der Wiedervereinigung nur unter der Bedingung zugestimmt, daß die Enteignungen zwischen 1945 und 49 nicht wieder rückgängig gemacht würden. Im Zuge dieser Enteignungen wurden damals (und auch noch danach von deutschen Kommunisten) Zehntausende Unschuldige im Zuge des ideologischen Wahns des Marxismus` – in Wahrheit des ultimativ ausgelebten Neidhasses der Masse – hingerichtet, vertrieben und ihre Grundstücke und Betriebe vom Staat konfisziert. Kohls Machtgier zielte darauf ab, die durch die Wiedervereinigung nunmehr der Bundesrepublik zugefallenen Millionen von Hektar und Tausende von Betrieben staatlich zu vereinnahmen, um damit die Wiedervereinigung zu bezahlen. Kein Wort mehr davon, daß ‚nach der Wiedervereinigung in der SBZ (DDR) gesprochenes Unrecht unverzüglich wieder rückgängig gemacht wird’ – dazu hatte sich 1960 der Bundestag einstimmig verpflichtet. Die dahinter stehenden menschlichen Tragödien und das sie schützende Recht waren Kohl jedoch völlig egal. Er verbeulte Tatbestände nach Belieben, setzte sich über bestehendes Recht in arrogantester Weise hinweg. [Jeder andere wäre dafür inhaftiert worden; er hingegen läßt sich nunmehr sogar für den Friedens-Nobelpreis vorschlagen. Da befindet er sich in fragwürdiger Gesellschaft, denn den erhielten schon vor ihm Verbrecher und Kriminelle, wie z.B. Arafat und Begin.]

Assistiert wurde er bei dieser schamlosen Lüge und multipler Rechtsbeugung nicht nur von seinen Helfershelfern Schäuble, Waigel, Bohl u.a. – allsamt übrigens Juristen! –, sondern selbst der oberste Richter der Nation, der spätere Bundespräsident Roman Herzog, war sich nicht zu schade, ohne Anhörung der Gegenseite für seinen Freund Kohl ein Gefälligkeitsurteil zu sprechen, und Otto Seidl wagte es 1996 als sein Nachfolger im Amt des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes nicht, ein anderslautendes zweites Urteil zu sprechen, obwohl inzwischen längst bewiesen war, daß diese Bedingung niemals von der Sowjetunion, respektive Michail Gorbatschow, gestellt wurde.

Es ist schier unglaublich, in welch übler Weise sich das oberste Gericht dieses Landes der Verweigerung rechtlichen Gehörs, der Beweisunterdrückung und anderer Verstöße gegen Verfassungs- und Verfahrensgrundsätze wie auch gegen das Völkerrecht in den Verfassungs-Beschwerdeverfahren vom April 1991 und April 1996 schuldig gemacht hat. Die höchst lesenwerten, nachdenklich stimmenden Stellungnahmen führender Verfassungsrechtler – u.a. der Professoren Dr. Klaus Stern, Dr. Hans-Herbert von Arnim, Dr. Karl Döring, Dr. Willi Geiger, Bernhard Kempen, Freiherr von Maltzahn, Thorsten Purps – legen beredt Zeugnis davon ab, wie schamlos politik-devot sich die obersten Richter dazu herabließen, das Recht zu beugen, rabulistisch zu biegen und mit Füßen zu treten.

 

Besonders „gewürdigt“ wird hierbei die Rolle des damaligen Kohl-Adlatus Schäuble, des heutigen Innenministers [und Oberkontrolleurs – natürlich ausschließlich im Sinne des Kampfes gegen den Terror]! Er machte sich in übelstem Zynismus sogar noch lustig über diejenigen, die nach 55 Jahren endlich ihr Recht einforderten. Madaus erhellt, wie klandestin Justiz und Parteipolitik miteinander verflochten sind und einander zuarbeiten. Entlarvend aber auch, daß nicht nur die Abgeordneten des Deutschen Bundestags regelrecht getäuscht wurden, sondern wie „konsequent“ alle der Wiedervereinigung folgenden Bundesregierungen sich an dieser Rechtsbeugung beteilig(t)en und sich damit vier komplette Regierungen und sämtliche Bundestagsmitglieder der Mitwisserschaft und –täterschaft schuldig gemacht haben (und bis heute machen). Ebenso klar wird, warum Richter vor der Wahl stehen, entweder für eine Karriere durch die Instanzgerichte bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht bereit zu sein, das Lied der Parteien mitzusingen und sich dem Willen der Parteien zu beugen, oder eben auf die entsprechenden „Berufungen“ zu höheren Gerichten zu verzichten. Aber diesen politischen Kotau lernen sie schon als Staatsanwälte! [1]

Gefälligkeitsurteile sind keine Irrtümer, wie sie Jedem unterlaufen können, sondern ein eklatanter Verstoß gegen Ethik und Recht. Gerade in Deutschland sollte darauf ein besonderes Augenmerk gerichtet sein.

Von einer Unabhängigkeit vorgaukelnden Gewaltenteilung – Legislative, Judikative und Exekutive – kann nicht im mindesten die Rede sein – allen populistischen Gesängen der Parteien, Politiker und Medien zum Trotz.

So muß auch niemanden wundern, daß in zahllosen anderen Fällen – denken Sie, nur pars pro toto, an das bundesdeutsche Zwangs-Kammerwesen (IHKs und HwKs) – gegen das Grundgesetz verstoßen wird (negative Versammlungsfreiheit, Art. 8 GG) sowie ureigenste Rechte der Bürger permanent und haltlos gebeugt und nach dem politischen Willen der Parteien zurechtgebogen werden.

Nota bene: Wir haben bis heute – dank Herrn Schäuble! und unter klarem Bruch des Artikels 146 des Grundgesetzes – keine Verfassung, sondern nur ein Grundgesetz. Insofern: Weshalb sollte sich ein Verfassungsgericht an eine nichtexistierende Verfassung halten? Warum sollten wir uns darüber echauffieren, daß unser Bundesverfassungsgericht und das gesamte Richterwesen, sobald es um politische Entscheidungen geht, ebenso verrottet ist wie die Hüter unserer Demokratie, die auch nur angeblich existiert?

Prädikat: ein absolutes Muß für jeden mitdenkenden Zeitgenossen, der sich auch sicherlich die „Vollversion“ zumuten sollte.

H.-W. Graf

[1] siehe hierzu: die folgende Buchbesprechung „Anklage unerwünscht“ .

4. September 2007

Für Sie gelesen – Anklage unerwünscht – Korruption und Willkür in der deutschen Justiz

4. September 2007|Steuern / Recht|0 Comments

Für Sie gelesen:

Anklage unerwünscht

Korruption und Willkür in der deutschen Justiz

 

Autoren: Jürgen Roth/Rainer Nübel/Rainer Fromm
Verlag: Eichborn Verlag, Frankfurt
Preis: € 19,95
Umfang: 304 Seiten
ISBN: 978-3-8218-5667-4

Wegschauen, Begünstigen, Vertuschen: Die investigativen Journalisten Jürgen Roth, Rainer Nübel und Rainer Fromm enthüllen Skandale in der deutschen Strafverfolgung und zeigen, wie die dritte Gewalt den Rechtsstaat aushöhlt.

Der sächsische Korruptionsskandal, der seit Wochen nicht nur die Innen- und Justizministerien des Freistaats aufwühlt, ist nur ein Beispiel aus ‚Anklage unerwünscht!’

Tatort Deutschland: Marie war als Kind und Jugendliche 15 Jahre lang Opfer brutalster pornografischer Gewalt. Obwohl sie Täternamen und Tatorte nennen kann, verweigert die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Will man keinen Fall Dutroux in Deutschland? Oder liegt es daran, daß unter den mutmaßlichen Tätern auch hochrangige Juristen sind? In Hessen ist eine der obersten Richterinnen mit ihrem Mann, einem Rechtsanwalt, in eine gigantische Vermögensverschiebung involviert. Warum sich die Justiz mit allen Mitteln gegen Ermittlungen sträubt, weiß nur die hessische Landesregierung. Geldwäsche in Casinos: Seit Jahren laufen Hinweise bei verschiedenen deutschen Staatsanwaltschaften ins Leere. Stattdessen werden Wirtschaftskriminelle, Waffenhändler und Mafiabosse von den staatlichen Spielbanken hofiert und bevorzugt behandelt. Die Justiz schaut weg und der Staat profitiert.

Anhand skandalöser Fälle aus ganz Deutschland enthüllen die Autoren exemplarisch, wie der Rechtsstaat ausgehöhlt wird, weil die dritte Gewalt nicht mehr funktioniert. Seilschaften mit Politikern und Wirtschaftsbossen machen es Staatsanwälten einfach, wegzuschauen, wenn sie nicht gar selbst verstrickt sind. Die Autoren zeigen, wie couragierte Bürger sich dagegen wehren und was geschehen muß, damit die Demokratie nicht noch weiter gefährdet wird.

Die Autoren:

Jürgen Roth, Jg. 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deuschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und erfolgreiche Bücher.

Rainer Nübel, Jg. 1959, war stellvertretender Kulturchef und Reporter bei den Stuttgarter Nachrichten. Seit 2000 ist er Mitglied der Reportageagentur ‚Zeitenspiegel’ und Mitarbeiter des ‚Stern’.

Rainer Fromm, Jg. 1965, ist Journalist und promovierter Politologe. Er arbeitet für das Fernsehen (‚Fakt/ARD’, ‚Frontal21/ZDF’, ‚Aspekte/ZDF’, ‚arte’) für Zeitschriften und als Fachbuchautor zum Thema Rechtsextremismus.

7. September 2006

Für Sie gelesen – Die Erbenhaftung

7. September 2006|Steuern / Recht|0 Comments

Für Sie gelesen:

Die Erbenhaftung

 

Autor: Dr. Helmut Schuhmann
Verlag: VSRW Verlag, Bonn, (aus der Reihe „Schenken und Vererben“, Band 13)
Bestellung über Fax-Nr.: 0228-95124-90
Preis: € 19,80
Umfang: 80 Seiten
ISBN: 3-936623-23-6

Rechtlich betrachtet ist das Leben eines jeden Menschen mit seinem Tode beendet. Denn mit dem Tod geht das Vermögen des Verstorbenen auf seine gesetzlichen oder durch Testament bestimmten Erben über.

Erben machen allerdings unter Umständen die schmerzliche Erfahrung, daß man nicht darauf vertrauen kann, mit der Erbschaft nur das Vermögen des Erblassers zu erhalten. Denn das Gesetz sieht vor, daß der Erbe in alle Rechte und Pflichten des Verstorbenen eintritt, d.h. daß im Zweifel auch die Schulden des Erblassers auf den Erben übergehen.

Neben den vom Erblasser herrührenden Schulden müssen die Erben auch für diejenigen Verbindlichkeiten haften, die aus Pflichtteilsansprüchen, Vermächtnissen und Auflagen entstehen. Außerdem müssen sie im Zweifel für die Kosten, die mit dem Todesfall in Verbindung stehen, einstehen; und nach deutschem Erbrecht haftet man nicht nur mit dem ererbten Vermögen, sondern mit seinem gesamten privaten Vermögen für die Schulden des Erblassers. Hier lauern oft erhebliche und auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennende Gefahren, die Erben vielfach in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten stürzen können.

Rechtsanwalt und Steuerberater Dr. Helmut Schuhmann gibt in diesem Ratgeber einen Überblick über die Stellung des Erben und der Erbengemeinschaft in Bezug auf Nachlaßverbindlichkeiten. Außerdem gibt er zu diesem komplexen Rechtsgebiet wichtige und für Laien verständliche Hinweise. Vor allem wird erläutert, wann man ein Erbe ausschlagen sollte, wie und bis zu welchem Zeitpunkt eine Ausschlagung möglich ist und wie die eigentlich unbeschränkte Erbenhaftung auf den Nachlaß beschränkt werden kann.

14. Juli 2006

Für Sie gelesen – Erbschaftsteuerliche Wirkungen bei Vermögensübertragungen

14. Juli 2006|Steuern / Recht|0 Comments

Für Sie gelesen:

Erbschaftsteuerliche Wirkungen bei Vermögensübertragungen

 

Autor: Dr. Harald Jansen
Verlag: Erich Schmidt Verlag, Berlin
Preis: € 49,80
Umfang: 276 Seiten
ISBN: 3-503-09375-3

In den nächsten fünf Jahren wird schätzungsweise Vermögen im Wert von rund 700 Mrd. Euro übertragen. Das Institut für Mittelstandsforschung rechnet mit einer Weitergabe von ca. 71.000 mittelständischen Unternehmen jährlich.

Gegenwärtig wird die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes über die Verfassungsmäßigkeit erbschaftsteuerlicher Begünstigungen von Unternehmensübertragungen erwartet. Die geplante Erbschaftsteuerreform rückt in das Zentrum der steuerpolitischen Diskussion. Die Positionen schwanken zwischen den denkbaren Extremen: Auf der einen Seite wird eine völlige Abschaffung der Steuer gefordert. Auf der anderen Seite wird aus Gründen der Verteilungsgerechtigkeit erwogen, das Aufkommen aus der Erbschaftsteuer sogar noch erheblich zu erhöhen.

Dr. Harald Jansen untersucht in seinem aktuellen Buch den Kern der gegensätzlichen Positionen: den Konflikt zwischen der marktwirtschaftlichen Ordnung einerseits und dem juristischen Verständnis von einem Schutz des Familienerbrechts vor steuerlichen Zugriffen andererseits.

17. Januar 2006

Für Sie gelesen – Steuern sparen … für Hausbesitzer

17. Januar 2006|Steuern / Recht, zeitreport online|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen – Steuern sparen … für Hausbesitzer

100 Steuertips für den Erwerb, die Errichtung, Finanzierung, Selbstnutzung, Vermietung, Übertragung und Vererbung von Haus- und Grundbesitz

Autor: Dr. Hagen Prühs
Verlag: VSRW-Verlag, Bonn
Bestellung über Fax-Nr.: 0228-95124-90
Preis: € 24,80
Umfang: 224 Seiten
ISBN: 3-936623-13-9

Das Buch informiert nicht nur darüber, welche Einnahmen Vermieter versteuern müssen, sondern auch darüber, was sie steuerlich absetzen können, und zwar auch schon anläßlich des Erwerbs oder der Errichtung einer Immobilie bzw. im Zusammenhang mit ihrer Finanzierung.

Der Autor kleidet seine Steuergestaltungshinweise in ein lesefreundliches ABC, das 100 Steuertips umfaßt, und einen schnellen Zugriff auf die gewünschten Informationen ermöglicht. Dieses ABC behandelt u.a. folgende Sachverhalte: Abschreibung, anschaffungsnaher Aufwand, Gebäudeabriß, gewerblicher Grundstückshandel, Herstellungskosten, Einkunftserzielungsabsicht, Erhaltungsaufwand, Ferienwohnung, Grundstücksüberlassung an Angehörige, Nießbrauch, Schönheitsreparaturen, Schuldzinsabzug, Spekulationsbesteuerung und Werbungskosten.

Im Anhang wird die für Vermieter wichtige Anlage V zur Einkommensteuer-Erklärung Zeile für Zeile erläutert.

Dieser Ratgeber zeichnet sich durch seine gute Verständlichkeit, Praxisnähe und die vielen nützlichen Steuertips aus.