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15. März 2015

Für Sie gelesen: Wir sind das Kapital

15. März 2015|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaftssystem, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen: Wir sind das Kapital

Erkenne den Entrepreneur in Dir – Aufbruch in eine intelligentere Ökonomie

In „Wir sind das Kapital“ geht Faltin der Frage nach, welchen Beitrag wir alle und nicht nur wenige Spezialisten zum Thema innovatives Entrepreneurship leisten können, und wie wir Potentiale erkennen und nutzen.

Autor: Günter Faltin
Verlag: Murmann Publishers, Hamburg
Preis: € 22,00
Umfang: 288 Seiten
ISBN: 978-3-86774-419-5

„Wenn wir uns darauf einlassen, Entrepreneure zu sein, steht uns die Welt offen. (…) Wir brauchen Entrepreneure, um die Problemberge, die vor uns liegen, anzugehen. Die althergebrachten Denkweisen und Institutionen haben die Probleme verursacht. Wir sollten nicht darauf vertrauen, daß die Verursacher der Probleme nun die geeigneten Lösungswege finden werden.“

Günter Faltin, überzeugter Gründer und Wegbegleiter von Start-Ups sowie Autor des Bestsellers „Kopf schlägt Kapital“ legt mit „Wir sind das Kapital – Erkenne den Entrepreneur in Dir. Aufbruch in eine intelligentere Ökonomie“ sein zweites Buch vor und entwickelt darin seine Gründungslehre entscheidend weiter.

Als Unternehmer und Initiator der Teekampagne gilt Faltin als Wegweiser, Vordenker und Vernetzer einer neuen Bewegung von Entrepreneuren, die sich eine bessere Welt und eine intelligentere Ökonomie auf die Fahnen geschrieben haben.

In „Wir sind das Kapital“ geht Faltin der Frage nach, welchen Beitrag wir alle und nicht nur wenige Spezialisten zum Thema innovatives Entrepreneurship leisten können, und wie wir Potentiale erkennen und nutzen. Er fächert minutiös eine höchst systematische Methode zur Unternehmensgründung auf und stellt dabei die Wichtigkeit eines tragfähigen Unternehmenskonzepts für erfolgreiches Entrepreneurship heraus.

Faltins Forderung an die Unternehmer: Unsere Gesellschaft benötigt einen modernen Typus des Entrepreneurs, der auf innovative Produkte setzt, die unsere Ressourcen schonen und zivilgesellschaftliches Engagement einer aggressiven, alle Bereiche unseres Lebens vereinnahmenden Ökonomie entgegensetzt. Denn die wachsenden Probleme unserer Zeit sind mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu lösen. „Wir müssen selbst aktiv werden. Als Entrepreneure, Künstler, als genügsame, aber zukunftsfähige Handelnde. Bescheidener, was den Verbrauch an Ressourcen angeht, anspruchsvoller, wenn es um geglücktes Leben geht.“

Über den Autor:
Günter Faltin baute den Arbeitsbereich Entrepreneurship an der FU Berlin auf. Vor 30 Jahren gründete er die Teekampagne – eine einzigartige Erfolgsgeschichte – und begleitet heute als Business Angel zahlreiche Unternehmen. Sein letztes Buch „Kopf schlägt Kapital“ war ein Bestseller, der in acht Sprachen übersetzt wurde. Er lebt und arbeitet in Berlin und Chiang Mai.

13. Januar 2015

Der Koran beweist es: Der Islam ist so “friedlich” wie das alttestamentarische Christentum!

13. Januar 2015|Gesellschaftssystem, Kultur und Geschichte|Kommentare deaktiviert für Der Koran beweist es: Der Islam ist so “friedlich” wie das alttestamentarische Christentum!

Wer anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung (und den Koran nie gelesen), oder er/sie lügt, oder ergeht sich (feige) in ‚politischer Korrektheit‘.

  1. Muslim(a), egal welcher Art, wird man nicht per ‚Taufe‘, sondern qua Geburt. Wenn der größte Teil der Muslime tatsächlich friedliebend ist, so nicht wegen der Friedliebigkeit des Islam, sondern entgegen der klaren Weisung des Koran, Nicht-Islamisten aktiv zu bekämpfen (notfalls zu töten). De facto handeln sie also wider den klaren Befehl des Propheten.
  2. Ebenso barer Unsinn ist die Behauptung (unserer Politiker und auf Ausgleich bedachter Gutmenschen), es gäbe einen demokratischen Islam. Der Koran ist Allahs Wort, gilt absolut und jenseits aller staatlicher Gewalt und Lehre. Ein (demokratisches) Mitspracherecht weltlicher Art ist per se ausgeschlossen; darüber helfen auch alle dialektischen Klimmzüge nicht hinweg – ob sie von Herrn Özdemir, Frau Merkel, Bundespfarrer Gauck oder sonst wem kommen.
  3. Der Islam (bzw. der Koran) ist – nimmt man ihn, wie verlangt, ernst – nicht nur frauenfeindlich (in dem Sinne, daß Frauen alles andere als gleichberechtigt sind), sondern (siehe 2.) verfassungswidrig; er erfüllt (an fast 200 Stellen im Koran) klar den Tatbestand der Bildung einer kriminellen Vereinigung, müßte also de facto längst den Generalstaatsanwalt und den Verfassungsschutz auf den Plan rufen, da er zur Spaltung der Gesellschaft, zu Gewalt, Zwang, Nötigung, Betrug (an Ungläubigen), Intoleranz und sogar zu Mord aufruft. Doch welcher (General-)Staatsanwalt hätte den Mut, hier einzuschreiten.

Der Koran ist im gesellschaftlichen Gedankenfeld einer Wüstenreligion des 7. Jahrhunderts verhaftet und enthält den klaren Befehl, sich ausschließlich den Weisungen des Propheten zu unterwerfen, Allahs Wort aktiv und kompromißlos(!) weiterzuverbreiten – ohne ‚wenn‘ und ‚aber‘. Da ist für moderne soziologische Überlegungen, Toleranz, Verständnis und alternative Strukturen nicht der geringste Platz. Talmud (Tora) und die (neuen) Evangelien, ja selbst Buddhismus und Hinduismus haben sich diesbezüglich geistig und inhaltlich (etwas) weiterentwickelt, im Sinne einer Modernität auf sich verändernde Zeiten reagiert. Nicht so der Islam, dessen doktrinärer ‚ductus generalis‘ absolutistisch und „ewig“(vorgestrig) geblieben ist. image001 ………….. ich bin dessen sogar sicher. H.-W. Graf PS I: Erlauben Sie mir – eine drohende Fatwa irgendeiner Madhhab hin oder her -, Ihnen einige generelle Gedanken zum Thema ‚Religionen‘ beizulegen: – Wider die Religion.pdfBrief Martin B an Merkel.pdf Im übrigen würde es sich (insbesondere für unsere Politiker und meine Kollegen Journalisten) dringend empfehlen, den Talmud sowie das Alte und Neue Testament (incl der Exegesen) und den Koran zu lesen, um zu wissen, wovon sie überhaupt sprechen! PS II: Unsere beiden Vereine www.anthropos-ev.de und www.d-perspektive.de laden Sie herzlich dazu ein, die anhängenden websites anzusehen und unsere Friedenserklärungen zu zeichnen. Sie haben fünf Stimmen, und jede zählt. Um aktive Weitergabe wird gebeten; Sie helfen uns damit sehr. www.friedenserklaerung.de www.declaraciondepaz.eu www.declarationdepaix.eu www.deklaracijamira.eu www.peacedeclaration.eu

11. September 2014

Desinformation stabilisiert das System

11. September 2014|Gesellschaftssystem, Politik|Kommentare deaktiviert für Desinformation stabilisiert das System

Brüssel will – festhalten! – ein Toleranzministerium einführen; mutmaßlich, um erboste EU-Bürger von physischen Übergriffen auf Politiker abzuhalten, weil diese gerade ein Gesetz beraten, den Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten zu verbieten, gleichzeitig aber den Hanfanbau – ausschließlich zur Selbstversorgung mit Haschisch – gestatten wollen.

Widersprüchliche Meldungen und gerüchteweise gestreute Falschinformationen verunsichern die Bevölkerung und verunfähigen die Menschen, klare, eindeutige und zweckdienliche Entscheidungen zu fällen. Derart irritierte Menschen sind dann leichter unter Kontrolle zu halten; sie flüchten sich in die Nischen des ansonsten ungeliebten, bisweilen gar verhaßten Systems, suchen Sicherheit und lehnen sich weniger weit aus dem berühmten „Fenster“.

Das Geheimnis der Freiheit liegt in der Bildung, während das Geheimnis der Tyrannei darin besteht, die Menschen dumm zu halten.

Maximilien de Robespierre
(franz. Politiker und Rechtsanwalt, 1758-1794)

Den eindeutigen Beweis für dieses Verhaltensmuster liefert das Hin und Her der Meldungen zu wirtschafts- und sozialpolitischen Themen, den Nachrichten über die politischen Unruheherde in Südosteuropa, dem Nahen Osten und diversen Krisengebieten in Afrika sowie vielerorts rund um den Globus.
Da ist zum einen von einer Wiederbelebung des Konsums und den ökonomischen Erwartungen der großen Konzerne die Rede, zum anderen steigt die Zahl der Privatinsolvenzen wieder, der PKW-Markt büßt in Europa zweistellige Prozentsätze ein, während die vier großen deutschen Autobauer Rekordgewinne ausweisen, obgleich ihr Absatz in China und Rußland deutlich rückläufig ist. Einerseits befürchten die Börsen- Auguren Schaden für den deutschen Aktienmarkt, wenn die Zinsen – beginnend in den USA, dann übergreifend auf Europa – wieder steigen, andererseits hat der DAX sich von seinem fast 11%igen Rückgang bis heute noch nicht erholt und droht sogar das Tief von Mitte August noch einmal zu unterschreiten. Und auch die Alternative zu seitwärts tendierenden Aktienmärkten – Edelmetalle, allen voran Gold – wollen sich einfach nicht beleben lassen.

Hochkonjunktur haben eigentlich nur die Waffenschmieden, denen im Grunde genommen egal sein kann, wen sie beliefern, denn der heutige Feind kann morgen der Freund sein; umgekehrt gilt das Gleiche. Wen man als Rebell, Terroristen oder (regierungstreuen) Verteidiger bezeichnet, hängt ausnahmslos von der Ideologie des Lagers ab, dem man sich zugehörig fühlt. Dem „guten Freund“ USA ist natürlich jegliche Einmischung in jedem beliebigen Staat verständnisvoll gestattet, wohingegen der personifizierte „Satan“ Putin handeln mag, wie er will; er bleibt der Böse. Liefert er Decken, Versorgungsgüter und Nahrungsmittel in den östlichen Teil der Ukraine, wird dies als Einmischung in fremde Angelegenheiten interpretiert. Gleichzeitig wird er unisono vom Westen aufgefordert, auf die „Separatisten“ doch bitteschön einzuwirken. Die Mitglieder der US-Privatarmee Blackwater „stabilisieren“ das rechtmäßige ukrainische System. Russische Berater in der östlichen Ukraine hingegen gelten als Brandstifter und Provokateure eines dritten Weltkriegs. Obi in Washington verlangt von der EU energische Sanktionen – die USA müssen ja Gegen-Sanktionen aus Moskau in keiner Weise befürchten; Europa hingegen sehr wohl.
Gleichzeitig zerfallen die von den USA nach der Zerstörung der früheren politischen Systeme lädierten Staaten im Vorderen Orient und drohen, in die Hände derjenigen politischen Strukturen und irren Religionsfanatiker zu fallen, die von den USA zuvor als Destabilisatoren der alten Regime aufgebaut, trainiert, ausgestattet und finanziert worden sind. Die Waffen sowie die finanzielle Ausstattung (u.a. die gesamte Logistik) dieser „Konterrevolutionäre“ werden jedoch hauptsächlich von Saudi-Arabien finanziert, dem wiederum ‚besten Freund der USA in der arabischen Welt‘ (Rumsfeld, im August 2012).

Wo kämpfend sich die Menschheit quält, hat’s meist nur an Verstand gefehlt.

Karl-Heinz Söhler
(dt. Unternehmer, Publizist und Lyriker 1923-2005)

Und wo im Gehirn des braven Medienkonsumenten noch ein freier Raum besteht, wird dieser von Zahlen, Daten und Fakten bombardiert für deren Aufbereitung öffentlich-(un)rechtlich bezahlte Wissenschaftler Zeit und Muße haben, üppige Fördergelder abzugreifen. So erfahren wir die durchschnittliche Maikäfer-Befliegung unterschiedlicher Teile der Republik und werden über die unsinnigsten Tatbestände detailliert aufgeklärt. Sinnentstellend und zumeist falsch prononciert aalen wir uns in Anglizismen und sprachlich nur noch als kriminell zu bezeichnenden Wortschöpfungen. Auch dies dient der Desinformation und Verhilflosung breiter Massen.

Einmal mehr: Werden sie sich als mündiger Bürger bitte ehestmöglich der Tatsache bewußt, daß man Sie und mich zuvorderst für zwei Belange benötigt: als Steuerzahler und Konsument. Nachrangig rangieren zwei weitere, sporadisch anfällige Tätigkeiten: als tapfere Verteidiger des hiesigen Systems in kriegerischen Zeiten sowie alle vier, bzw. fünf Jahre als Wähler zur Legitimierung eines undemokratisch ablaufenden Auswahlverfahrens unserer politischen Systemwächter.

Das Informationszeitalter hat längst Einzug gehalten, mit ihm aber auch die beinahe täglich wachsende Gefahr der Desinformationabilität. Die „Spreu“ vom „Weizen“ – veritable Informationen von verwirrendem Informationsmüll – zu trennen wird immer schwieriger, aber auch immer notwendiger, will man emotional und finanziell gesund und zukunftsfähig bleiben.

H.-W. Graf

8. September 2014

Deutsche im Kaufrausch – von wiederkehrenden Meldungen und ihrem Wahrheitsgehalt

8. September 2014|Gesellschaftssystem, Politik, Wirtschaftspolitik|Kommentare deaktiviert für Deutsche im Kaufrausch – von wiederkehrenden Meldungen und ihrem Wahrheitsgehalt

Unter dem Radar der sich fortlaufend zuspitzenden geopolitischen Nachrichtenlage aus dem Nahen Osten und der Ukraine rücken anderweitige – weniger spektakuläre – Entwicklungen leicht in den Hintergrund. Dennoch sollten auch diese im Auge behalten, oder – noch besser – gelegentlich unter die Lupe genommen werden. Daher geht es heute um die immer wieder aufflackernden Meldungen über den sogenannten ‘Kaufrausch‘ der Deutschen, á la: ‘Deutsche kaufen wie verrückt‘ oder ‘Konsumlaune in Deutschland: kaufen, kaufen, kaufen‘.
Als Grundlage für derartige Meldungen dient zuallermeist der sogenannte Konsumklimaindex, ein Index mit dem nicht die tatsächlich getätigten Konsumausgaben, sondern vielmehr die Stimmung der Verbraucher gemessen wird. Mit Fragen wie beispielsweise: “glauben Sie, daß es in Anbetracht der allgemeinen Wirtschaftslage derzeit günstig ist, größere Anschaffungen (Möbel/elektrische und elektronische Geräte usw.) zu tätigen?“ wird dabei Volkes pekuniäre Gemütslage erkundet und gedeutet. Der intensive Blick auf nachstehende Graphik dürfte aber so einiges erklären und relativieren.

Die blaue Linie stellt den jeweils gemessenen Konsumklimaindex dar, die rote Linie bezieht sich auf die realen Einzelhandelsumsätze in den letzten 8 Jahren. Nun ist es zwar so, daß der Einzelhandel nur 32% der privaten Konsumausgaben wiederspiegelt, er dürfte aber die Realität dennoch ganz gut wiedergeben. Auch andere Bereiche wie z.B. die Neuzulassungen von PKW´s zeigen in den letzten Jahren bestenfalls eine ausgeprägte ‘Seitwärtstendenz‘.
Wenn es also in den letzten Jahren eine Konstante gab (bei allen wirtschaftlichen Auf und Abs) dann war es das fast schon langweilige und vor allem stagnierende Konsumverhalten der Deutschen. Es ist offensichtlich weit an der Realität vorbeigepeilt, zu unterstellen, daß aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der damit einhergehenden Unattraktivität von Festgeldern u.ä. mehr Geld ‘verkonsumiert‘ würde. Der reale Geldbeutel und die Stimmung der Verbraucher sind eben doch zwei verschiedene paar Schuhe.
Wie sich das Konsumverhalten entwickeln wird, wenn der Winter naht und möglicherweise ‘Energie‘ wieder einmal in den Krisenmodus rutscht (es wird ja gerade fleißig an der nächsten hausgemachten Energiekrise gearbeitet), bleibt abzuwarten. Gut möglich aber, daß dann auch das ‘Konsumklima‘ erst einmal nennenswert ins Frostige abgleitet. Nach wie vor auf dünnem Eis wandeln die globalen Aktien- und Rentenmärkte, wobei diesmal die ‘grünen‘ Vorzeichen im Wochenverlauf deutlich überwogen.

Obwohl es ja heißt ‘politische Börsen haben kurze Beine‘, dürften die nächsten Wochen weiterhin von stärkeren Schwankungen begleitet sein, denn eine Lösung/Beruhigung der geopolitischen Machtspiele scheint noch in weiter Ferne.

Frank Amann

20. Januar 2014

Was treibt die Aktienmärkte an?

20. Januar 2014|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaftssystem|Kommentare deaktiviert für Was treibt die Aktienmärkte an?

Obgleich sich das Wirtschaftsjahr 2014 noch im ‚Stadium nascendi‘ quasi in den „Geburtswehen“ befindet, ist bereits deutlich abzusehen, daß sich der Trend aus 2013 fortsetzt. Aber was treibt die Aktienmärkte eigentlich so vehement an? Nun, zum einen ist es die enorme Liquidität in den Märkten; vor allem die institutionellen Anleger (Banken, Pensionsfonds, Lebensversicherungen, berufsgenossenschaftliche Versorgungswerke, etc.) sitzen auf Abermilliarden, die es zu investieren gilt. Da sie nur in sehr begrenztem Umfange in Immobilien und Edelmetalle investieren können, und der Geldmarkt, Staatsanleihen und andere festverzinsliche Papiere nur wenig hergeben, investieren sie in die Aktienmärkte – und hier natürlich vornehmlich in Standardwerte großer Unternehmen, die ihrerseits über hohe Kassa-Bestände verfügen, wobei die Schwellenländer/Emerging Markets nach den schlechten Erfahrungen im letzten Jahr zunehmend gemieden werden.
Zum anderen ist der Anteil von Aktienkäufen auf Kredit (vor allem im anglikanischen Markt) so hoch wie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr; die Bereitschaft zur Spekulation – hierzulande eher selten – geht einher mit der Gier nach „Schnäppchen“.
Hinzu kommt drittens der Umstand, daß noch Mitte 2013 starke Währungen (u.a. Neuseeland-$, die norwegische Krone und der australische Dollar) bis zu 10% an Wert gegenüber dem US-$ und (noch mehr) dem Euro einbüßten.

Die Gelder der Privatanleger beeinflussen die Märkte derzeit wenig, wenngleich die Tendenz zunimmt (selbst hierzulande!), hohe Bargeldbestände (vor allem überladene Girokonten) abzubauen; das Menetekel der ‚Schuld-Steuer‘, das der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) – finanzwirtschaftlich das mächtigste Dreigestirn in der gesamten weltweiten Finanzwirtschaft – schon seit Oktober letzten Jahres immer deutlicher einfordern, beginnt Wirkung zu zeigen. Dieses völlig unter Kontrolle der USA stehende ‚Triumvirat‘ steht auch hinter der vehementen Forderung an die Bundesrepublik, endlich den eigenen Exportüberschuß abzubauen, den binnenländischen Konsum zu forcieren und damit seine Dominanz (vor allem innerhalb der Euro-Zone) einzuschränken, andernfalls müßte man über Strafen nachdenken und Konsequenzen ziehen. Diese unverhohlene Drohung bestraft quasi Deutschland für seine (noch) intakte Situation am Arbeitsmarkt.

In welcher von Banken und staatlichen Institutionen dominierten Welt leben wir eigentlich? Glaubt man allen Ernstes, mit einer Schwächung der europäischen „Lokomotive“ die horrenden Arbeitslosenzahlen in der gesamten EU (durchschnittlich 11%; bei der Jugendarbeitslosigkeit ø 32%) abbauen zu können? Selbst ehemalige Musterländer wie Schweden, Dänemark und die Niederlande bieten nur etwa 80% ihrer Jugendlichen einen Weg ins Arbeitsleben.

Der letzte Grund für den derzeitigen Hype an den Aktienmärkten ist sicherlich der typische Herdentrieb, und da sind vielen Anlegern, die ansonsten Risiken vermeiden und auf Sicherheit setzen wollen, Renditen von 3 bis 5% noch zu wenig. Sie verweisen auf den DAX (2013: 25,5%), ohne dabei zu bedenken, daß in diesen Index auch Dividendenerträge einfließen (noch dazu unversteuert).

Generell wird auch das noch junge 2014 äußerst interessant und spannend werden – nicht nur im Sport (WM und Olympia), sondern auch an den Finanz- und Wertpapiermärkten.

H.-W. Graf

25. Februar 2011

Für Sie gelesen: LebensNetze – Motive und Wirkungen menschlichen Handelns

25. Februar 2011|Gesellschaftssystem, Gesundheit, zeitreport online|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen: LebensNetze – Motive und Wirkungen menschlichen Handelns

Ein- und Auswirkungen im analogen Kontext

Autor: Carsten Pötter, Hauptstraße 20,
27239 Twistringen-Heiligenloh
Preis: € 19,95
Umfang: 272 Seiten
ISBN: 9-783842-351394

Was bringt einen erfolgreichen Apotheker dazu, sich mit Philosophie und Psychologie, Geschichte und sozialpolitischen Problemen zu beschäftigen – und dies nicht oberflächlich und singulär, sondern tiefgehend und vernetzt? Nun, Carsten Pötter gehört zu eben dieser Gruppe von Querdenkern, die den Weg aus systemischer Enge hin zu einem (nahezu) allumfassenden Netzwerk-Denken erkannt haben.
Sehr entspannt und trotzdem eindringlich schlägt er in seinem neuesten Buch “LebensNetze – Motive und Wirkungen menschlichen Handelns” einen wirklich universalen Bogen, wobei er selbst schwierige Zusammenhänge in auch für Laien höchst verständlicher Weise darlegt.
Das ‚ewige Gedächtnis’ unserer Zellen stellt das Grundmuster unseres DenkFühlHandelns dar. Dies gilt für unsere eigenen Befindlichkeiten und den Umgang mit unserem Körper und unseren Emotionen ebenso wie für unser interpersonelles Agieren, den Umgang mit unserem privaten wie auch beruflichen Umfeld.
Besonders interessant: seine ‚Analogien der Organe’, die sich unmittelbar in unseren Krankheiten und physischen wie emotionalen Beschränktheiten äußern.

Wichtig sind Carsten Pötter vor allem pränatale Erlebnisfelder als Ursachen unserer Entwicklung in der Pubertät, der Adoleszenz und des Erwachsenenerlebens, die dann ihre aktive und passive Resonanz in unserem Verhalten bestimmen, inwieweit wir also aktive und reaktive Mitglieder unserer Sozialgemeinschaft sind.

Dabei fällt dem Leser besonders auf, wie achtungsvoll Carsten Pötter mit seinen Lesern umgeht; er erklärt und beschreibt, enthält sich aber vorwurfsvoller Beurteilung.

Weniger achtungsvoll geht er mit systemischem Denken und bornierter Ignoranz um.

Dieses Buch ist Jugendlichen wie auch älteren Semestern sehr zu empfehlen, die verstehen wollen, warum sie selber so (inter)agieren, wie sie es tun und welche alternativen Weg des Umgangs mit sich selbst wie auch mit seiner Umwelt möglich wären.
Ein Muß für jeden, der bereit ist, seine Erlebniswelt zu hinterfragen, um ein wenig zu verändern, was so “alternativlos” erscheint.
Prädikat: besonders lesenswert!

Hans-Wolff Graf

Leseprobe und Buchbestellung unter:
http://land-apo.de/infos/buecher/index.html#6245629e7d0f4e404

16. September 2009

Für Sie gelesen – Erlebtes Universum

16. September 2009|Forschung und Wissenschaft, Gesellschaftssystem|Kommentare deaktiviert für Für Sie gelesen – Erlebtes Universum

Tatsachen, Phänomene und Mysterien, Edelsteine und Zukunftsmetalle

Autor: Hans Jörg Müllenmeister
Verlag:   J.K. Fischer Verlag, Gelnhausen
Preis: € 24,95
Umfang: 448 Seiten
ISBN-10: 3940845418
ISBN-13: 978-3940845412

Er schafft es immer wieder, seine Leser zu faszinieren, zu verblüffen und zu erstaunen.

Hans Jörg Müllenmeister versteht es, auch komplexe Zusammenhänge verständlich und (noch wichtiger) stets interessant, bisweilen mit einem erfrischenden Schuß Humor, zu präsentieren, egal, ob es sich dabei um Geheimnisse aus der Chemie und der Physik, Biologie oder Medizin, Finanzwirtschaft oder um sein Lieblingsthema „Diamanten und Edelsteine“ handelt. Man mag ihm Detailverliebtheit und bisweilen etwas abstrakte Beispiele vorwerfen (mich faszinieren sie eher), aber immer wieder kommt er auf den Punkt; alle von ihm auch in seinem neuesten Buch „Erlebtes Universum“ aufgeführten Beispiele sind real, relevant und begleiten unser tagtägliches Leben.

„Erlebtes Universum“ ist eine Sammlung aus mehr als drei Dutzend Lebensbereichen, die der Autor auch immer wieder lebensnah zu verquicken versteht, und wenn der eine oder andere Leser nicht mit allen Themen warm wird, im nächsten Kapitel findet er mit Sicherheit für ihn Interessantes, vor allem jedoch (und auf jeder Seite) Neues.

Dieses Buch ist zum Verschenken wirklich bestens geeignet – als Antidroge zu Computerspielen und als würdiger Ersatz fürs immer dröger werdende Fernsehen.

H.-W. Graf
28. Februar 2009

Für Sie gelesen – Mafialand Deutschland

28. Februar 2009|Gesellschaftssystem|0 Comments

Für Sie gelesen:

Mafialand Deutschland

 

Autor: Jürgen Roth
Verlag: OPPO-Verlag, Berlin
Preis: € 19,95
Umfang: 320 Seiten
ISBN: 978-3-8218-5632-2

 

„Die italienische Erfahrung wiederholt sich auch in Deutschland. Die Mafia verwandelt wirtschaftliche Macht und kriminelle Energie in politischen Einfluß.“

Roberto Scarpinato, Oberstaatsanwalt aus Palermo

Seit den Morden von Duisbug ist die kalabresische ‚Ndrangheta’ in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannt. Was als Fehde verfeindeter Clans dargestellt wird, ist in Wahrheit nur ein „Betriebsunfall“ bei der Unterwanderung Deutschlands durch Mafiaorganisationen – egal ob durch italienische oder russische Clans. Denn es geht längst nicht mehr nur um Schutzgelderpressung, Prostitution oder Drogenhandel, sondern um Macht und Einfluß auf politische und wirtschaftliche Entscheidungen, die man sich durch milliardenschwere Investitionen erkauft. Williger Türöffner beim Eintritt in die ehrenwerte deutsche Gesellschaft spielt eine illustre Seilschaft aus Politikern, Wirtschaftsbossen und Justiz, die auf beiden Augen blind ist – solange die Kasse stimmt, denn: der Umsatz der Mafia in Deutschland beträgt pro Jahr immerhin ca. 150 Milliarden Euro.

Seit Jahren beschäftigt sich der renommierte Journalist Jürgen Roth mit den Strukturen der Mafia und der Organisierten Kriminalität in Deutschland. Für sein aktuelles Buch hat er italienische Mafiosi in Deutschland und Italien interviewt, italienische Mafiaermittler befragt, die Berichte italienischer und deutscher Geheimdienste ausgewertet, Finanzfachleute konsultiert und Einsicht in die aktuellsten Erkenntnisse von Ermittlern im Bereich Wirtschaftskriminalität und Organisierte Kriminalität bekommen. Sein Fazit lautet: Die „Mafia“ ist in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen – strukturell in der Verquickung legaler und illegaler Operationsbereiche, organisatorisch in der Vereinnahmung von Wirtschaft und Politik und in der Legislative bzw. Judikative „verdrängt“ als „nicht existent“.

Konkret geht es in diesem durch Quellen belegten und recherchierten Buch vor allem um die italienische bzw. die kalabresische Mafia und hier insbesondere die ‚Ndrangheta’, um die russische Mafia bzw. die osteuropäische Mafia und ihre Oligarchen, die eng eingebunden sind in die traditionellen Strukturen der Organisierten Kriminalität sowie um die Mafia-Strukturen, die durch ehemalige Stasi- und SED-Seilschaften vor allem in Ostdeutschland etabliert worden sind. Betroffen und mit zahlreichen Fällen belegt sind insbesondere die Bundesläder Sachsen und Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Thüringen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sowie im Umfeld Österreich und die Schweiz.

Jürgen Roth, geboren 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und erfolgreiche Bücher wie „Der Oligarch“ (2002) und
die „Die Gangster aus dem Osten“ (2004). Bei Eichborn erschienen „Ermitteln verboten!“ (2004), „Der Deutschland-Clan“ (2006) und „Anklage unerwünscht“ (2007), die allesamt Bestseller waren.

18. Dezember 2008

Für Sie gelesen – Parousia – Angekommen in der Freiheit

18. Dezember 2008|Gesellschaftssystem|0 Comments

Für Sie gelesen:

Parousia

Angekommen in der Freiheit

 

Autor: Karl-August Hansen
Verlag: OPPO-Verlag, Berlin
Preis: € 19,-
Umfang: 196 Seiten
ISBN: 978-3-926880-18-5

 

Wie ist zu bewältigen, was Gegenwart und Zukunft der Menschheit aufbürden? Der Autor meint, daß es sich bei Freiheit und Geborgenheit um diejenigen Grundbedürfnisse handelt, die für den Menschen auf Dauer unverzichtbar sind. Er schlägt daher vor, die Menschen in die Selbstbestimmung zu entlassen.

In diesem Buch schildert er eine Welt, aus der Bestimmung, Bevormundung und Betreuung verbannt sind. Die Menschen leben in selbständigen Gemeinden, von denen keine aussieht wie die andere. Um zu regeln, was sie aus sich selbst nicht regeln können, haben sie sich zu Zweckbündnissen bis zum Weltbund zusammengeschlossen.

Indem der Autor den Protagonisten sich an den gegebenen Verhältnissen reiben läßt, wird deutlich, daß es sich bei der geschilderten keineswegs um eine heile Welt handelt. Zugleich wird offenbar, daß das Leben in Freiheit zwar das Verhalten des Menschen ändert, nicht jedoch sein Wesen. Er bleibt weiterhin Anfechtungen ausgesetzt und bewältigt sie nicht immer zufriedenstellend.

Friede und Ordnung sind nötig. Der Autor schließt sich jener Meinung an, die davon ausgeht, daß jeder Zwang ihnen entgegensteht. Demzufolge sind die sozialen Probleme von oben nicht zu lösen. Von den Machern, Beglückern und Wohltätern kann nur Schädliches kommen.

13. Oktober 2008

Literatur-Empfehlungen des PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.

13. Oktober 2008|Finanzen / Wirtschaft, Gesellschaftssystem, Soziales / Geschichte, Staatswesen, Steuern / Recht, zeitreport online|Kommentare deaktiviert für Literatur-Empfehlungen des PERSPEKTIVE ohne Grenzen e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,

nachfolgend, möchten wir Ihnen gerne eine Auswahl interessanter, wichtiger Literatur aus verschiedensten Bereichen empfehlen! Diese Liste wird von uns zukünftig immer wieder aktualisiert werden. Selbstverständlich würden wir uns – auch diesbezüglich – über Anregungen und Vorschläge Ihrerseits sehr freuen! Hierzu senden Sie uns am besten eine Email an: zeitreport@d-perspektive.de

Wir wünschen Ihnen viele gute Informationen und Freude beim Lesen!

Ihr zeitreport online-Redaktionsteam

AutorTitelVerlag

Hans-Werner Sinn
“Ist Deutschland noch zu retten?”
Econ
Conrad E. Stein
“Die geheime Weltmacht”
Hohenrain
Jürgen Roth
“Der Deutschland-Clan – Das skrupellose Netzwerk aus Politikern, Top-Managern und Justiz”
Eichborn
Jürgen Roth
“Anlage unerwünscht – Korruption und Willkür in der deutschen Justiz”
Heyne
Hubertus Knabe
“Die Täter sind unter uns – Über das Schönreden der SED-Diktatur”
List
Elena Möhring
“Das große Schachern – Aggressive Minderheiten beuten die schweigende Mehrheit schamlos aus!”
Hohenrain
Hartmut Bachmann
“Die Reformverhinderer – Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland”
Frieling
Udo Madaus
“Wahrheit und Recht – Anklage gegen das Bundesverfassungsgericht”
Frieling
Hartmut Bachmann
“Die Lüge der Klimakatastrophe – Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht”
Frieling
H.-W. Graf
“Korruption – Die Entschlüsselung eines universellen Phänomens”
Zu bestellen über: PERSPEKTIVE e.V., München
Gerhard Wisnewski
“Verschlußsache Terror – Wer die Welt mit Angst regiert”
Knaur
Wolfgang Eggert
“Erst Manhattan, dann Berlin – Messianisten-Netzwerke treiben zum Weltenende”
Chronos
Günter Ogger
“Die Abgestellten – Ein Nachruf auf den festen Arbeitsplatz”
C. Bertelsmann
Hans Herbert von Arnim
“Die Deutschlandakte. Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Land antun”
C. Bertelsmann
Ellen Hodgson Brown
“Der Dollar Crash – Was Banker Ihnen nicht erzählen”
Kopp
David Rothkopf
“Die Super-Klasse: Die Welt der internationalen Machtelite”
Riemann
Werner J. Eberhardt
“Amerikas kambodschanische Kindersoldaten – Eine Reminiszenz an den Bürgerkrieg in Kambodscha”
Frieling
Gerd Habermann
“Der Wohlfahrtsstaat – Die Geschichte eines Irrwegs”
Ullstein
Meinhard Miegel
“Die deformierte Gesellschaft – Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen”
Ullstein
Wilhelm Hankel
“Die EURO-Lüge … und andere volkswirtschaftliche Märchen – Eine volkswirtschaftliche Märchensammlung”
Signum
Jeremy Scahill
“Blackwater – Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt”
Kunstmann